Interessante Fakten über Apple Pay

Anfang 2019 hat Apple seinen Bezahldienst Apple Pay auch in Deutschland gestartet. Mit dem Dienst ist kontaktloses Bezahlen möglich, es soll außerdem sicher, schnell und vor allem einfach sein. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, der wird fast alles über den Service wissen. Trotzdem gibt es immer noch Fakten, die wenig verbreitet, aber dennoch sehr interessant sind. Dazu zählen auch die in den nachfolgenden Absätzen.

Dauerhaft auf Code umstellen

Um Bezahlungen nicht nur schnell, sondern auch sicher durchzuführen, wird bei jedem Vorgang ein Abgleich benötigt. Also eine Bestätigung, dass die Zahlung auch wirklich vom Inhaber ausgelöst wurde. In der Regel wird dafür Touch ID (Fingerabdruck) oder Face ID (Gesichtserkennung) verwendet, in manchen Fällen kommt aber auch der Gerätecode zum Einsatz. Zum Beispiel, wenn die biometrische Authentifizierung fehlgeschlagen ist. Wer den Code allerdings stets bevorzugt, der kann dies in den Einstellungen entsprechend festlegen. Einfach den Punkt „Face ID & Code“ besuchen und die biometrischen Wege für Apple Pay abschalten. Ab diesem Zeitpunkt erscheint nur mehr die Codeabfrage.

Apple schreibt Datensicherheit groß und weiß quasi von nichts

Das US-amerikanische Unternehmen sagt, dass weder Transaktionsdaten noch Kartennummern gespeichert werden. Stattdessen landen diese lokal auf dem iPhone, besser gesagt in einem eigenen Sicherheitschip. Man hat demnach tatsächlich nur selbst Zugriff darauf, außerdem ist es der Grund, warum die Karten bei einem iPhone-Wechsel neu aktiviert werden müssen. Tut man es nicht, dann funktioniert auch Apple Pay nicht.

Bonusprogramme werden automatisch aktiviert

In der Wallet-App lassen sich auch Bonuskarten hinterlegen. Ein großer Pluspunkt beim Komfort, denn zum Teil ist es so, dass bei Verwendung des Bezahldienstes diese automatisch angeboten werden. Man kann sie also nicht vergessen und sammelt fleißig Vorteile. Ein Nachteil ist derzeit allerdings, dass in Deutschland die Verbreitung zu wünschen übrig lässt. Payback will beispielsweise (noch) nicht mitmachen.

Keine Angst bei Verlust

Wie oben erwähnt, werden alle für Apple Pay notwendigen Daten lokal am iPhone gespeichert. In Sachen Sicherheit optimal, doch wie sieht es bei einem Verlust aus? Auf den ersten Blick scheint es ein Horrorszenario zu sein, doch das ist es in Wahrheit nicht. Der Bezahldienst kann nämlich nach wie vor nur mit einer Authentifizierung (Touch ID, Face ID oder Code) verwendet werden, außerdem haben viele das Smartphone selbst mit einer Sperre versehen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Verloren-Modus, in dem das iPhone versetzt werden kann. Entweder via „Mein iPhone suchen“ oder über iCloud.com. Eine Besonderheit daran ist, dass der Bezahldienst bei Bedarf (wenn das Gerät wieder auftaucht) einfach wieder eingeschaltet werden kann.

Sollen die Karten weg, dann ist auch das kein Problem. Einfach einen Browser starten, die Webseite zum Apple-Account öffnen, einloggen, auf das verlorene iPhone klicken und schon erscheint die Option, dass die Karten aus dem Account gelöscht werden können. Nach einer Bestätigung sind die Karten am Apple-Smartphone auch schon deaktiviert.


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