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Was man bei der Planung von Deckenlautsprechern beachten sollte

Deckenlautsprecher richtige Raumhöhe

Bei der Beschallungstechnik und der richtigen Positionierung fällt die Auswahl oft nicht leicht. Erst recht nicht, wenn der zuständige Installateur kein Spezialist ist, beziehungsweise nicht genug Erfahrung mit solchen Anlagen hat.
Und das, obwohl Deckenlautsprecher eine enorme Veränderung des Ambientes in einem Raum hervorrufen.
Es gibt einige Grundregeln, mit denen sich die Installation der Deckenlautsprecher genauer und besser durchführen lässt.

Es gibt eine Formel, mit der man die Positionierung von Deckenlautsprechern ausrechnen kann. Das Rastermaß, beziehungsweise der Abstand zwischen den Deckenlautsprechern, wird durch diese bestimmt.

Bei der Rechnung geht man davon aus, dass sich das Ohr eines Menschen 1,30 Meter über dem Boden befindet.
Der Raum im Beispiel hat eine Deckenhöhe von vier Metern.
Die Rechnung setzt sich folgendermaßen zusammen:

(4 Meter – 1,30 Meter) x 2 = 5,40 Meter Rastermaß

Das bedeutet, dass die Deckenlautsprecher idealerweise 5,40 Meter Abstand voneinander haben sollten. Mit dieser Zahl und der Größe des Raumes lässt sich dann bestimmen, wie viele Lautsprecher man braucht.
Man sollte auf keinen Fall Angst davor haben, einen Raum mit möglichst vielen Lautsprechern auszustatten, denn dadurch, dass man mehrere leise Lautsprecher installiert, hat man ein deutlich besseres Ergebnis. Dies ist nicht abhängig von Nutzung und Raum.

Falls man sich allerdings doch zu unsicher ist, die Deckenlautsprecher ohne Hilfe anzubringen, kann man sich auf der Internetseite heimhelden.de wertvolle Tipps holen, mit denen die Installation im Handumdrehen klappt.

Die richtige Lautstärke für Deckenlautsprecher

Das Klangbild ist durch wenige, jedoch sehr laute Lautsprecher nicht wirklich angenehm. Deckenlautsprecher sorgen dafür, dass ein sogenannter Klangteppich ausgerollt wird und dadurch eine indirekte Beschallung geschaffen wird.
Für ein optimales Klangerlebnis kann man die Lautsprecher mit unterschiedlichen Lautstärken betreiben, wenn es nicht möglich ist, das Rastermaß ausgeglichen einzuhalten.

Eine Faustregel besagt, dass man für einen größeren Raum am besten auch größere Lautsprecher benutzen sollte. Dies wirkt sich gut auf den Klang aus.
In kleinen Bereichen sind große Boxen nicht empfehlenswert. Falls der Raum sehr klein ist reichen hingegen auch zwei einfache
und gute Lautsprecher. Dazu muss man nicht extra auf eine 100-Volt-Technik zurückgreifen.

Das Zwei-Gruppen-Prinzip bei Deckenlautsprechern für große Mehrzweckräume

Gruppe 1: Eingebaute Lautsprecher

Durch eingebaute Lautsprecher strahlt der Schall von der Decke auf die Menschen und erzeugt so einen indirekten, leisen Klangteppich. Es gibt einen Grund dafür, dass es sich bei Einbaulautsprechern meistens um Mono-Lautsprecher handelt, denn bei einem Klangteppich würde ein Stereosignal für chaotische Musikgeräusche sorgen.
Das liegt daran, dass sie bei den Lautsprecherpaaren keine Links-Rechts-Positionierung beachten können.

Gruppe 2: Aufbaulautsprecher

Aufbaulautsprecher haben die Eigenschaft, einen lauteren, besseren und direkteren Sound zu produzieren.
Allerdings muss man hier beachten, dass sie gleichmäßig im Raum verteilt werden müssen. Zudem strahlen sie nicht einfach flach nach unten, sondern sie besitzen eine gewisse Strahlrichtung, was die Platzierung nochmal wichtiger macht.

Man sollte die Lautsprecher auf keinen Fall in eine Ecke richten, wo sich Menschen ansammeln oder hinsetzen, denn niemand möchte gerne neben einem zu lauten Lautsprecher sitzen. Daher sollte man auch bei Lautsprechern an den Wänden auf die Positionierung achten.
Bei einem Raum mit sehr hohen Decken wäre es eine Überlegung wert, sich Kugellautsprecher anzuschaffen. Diese haben die Eigenschaft, durch ihre Form besonders viel vom Raum zu beschallen.

In der Gastronomie oder im Einzelhandel sollte eine Beschallungsanlage generell nie zu aufdringlich sein, denn ein wenig Zurückhaltung ist angenehmer als genervte Kunden.

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Toni Ebert
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