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Virtueller Mac Mini mit M1: Amazon aktualisiert Cloud-Angebot für Entwickler

Der neue M1-Chip kann jetzt auch in der Cloud genutzt werden. Amazon bietet den Mac Mini 2020 mit M1-Prozessor als virtuelle Maschine an. Entwickler profitieren damit von der Möglichkeit, unter anderem Xcode in der Amazon-Cloud zu nutzen und so die Entwicklungsprozesse von Apple-Software zu beschleunigen.

Amazon hat die neuen Macs mit Apple Silicon in das Angebot seiner Web-Services aufgenommen. In der Elastic Compute Cloud des Unternehmens kann nun auch ein Mac mit M1-Prozessor gebucht werden.

Amazon hat sich hier für den Mac Mini entschieden. Zuvor wurden noch Intel-Modelle mit Core i7-CPU und 3.2 GHz Takt sowie 32 GB Arbeitsspeicher angeboten.

Als Betriebssystem auf den virtuellen Maschinen kommt aktuell noch macOS Catalina oder dessen Vorgänger Mojave zum Einsatz. Demnächst sollen auch virtuelle Macs mit dem neuen Big Sur geordert werden können, es ist aber nicht unüblich im Servergeschäft, neue Betriebssystemversionen nicht sofort den Kunden anzubieten.

Effizienter entwickeln in der Cloud

Mit virtuellen Macs zu arbeiten, ist nicht besonders weit verbreitet. Wer aus welchen Gründen auch immer einen Server betreibt, setzt in der Regel auf Linux-Systeme, selten kommen Windowsserver zum Einsatz, häufig in Unternehmensumgebungen. Ein virtueller Mac ist aber für Entwickler von Mac- und iOS-Software interessant. Auf ihm kann er seine neuesten Entwürfe unter Realbedingungen testen und die Arbeit mit Apples Entwicklungsumgebung Xcode erledigen.

Den virtuellen Mac steuert der Kunde entweder über das Terminal oder eine grafische Benutzeroberfläche. Der neue M1-Mac Mini muss für wenigstens 24 Stunden angemietet werden, das erfordert ein Passus in Apples aktualisierter Endbenutzerlizenzvereinbarung für macOS. Anschließend wird sekundengenau abgerechnet. Ein Tag kostet etwas mehr als 25 Dollar, in ersten Regionen, darunter Europa, ist das Angebot bereits verfügbar

Die Amazon-Cloud-dienste sind vor allem auch aufgrund ihrer extremen Flexibilität so erfolgreich geworden. Ressourcen lassen sich exakt im Rahmen der eigenen Erfordernisse und für einen definierten benötigten Zeitraum buchen. Längst setzt Amazon mit seinen Cloud-Angeboten mehr um, als im Handels- und Versandgeschäft.

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Roman van Genabith
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