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Verrückte Geschichte: LG verkauft das iPhone in Südkorea

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LG wird in seinen Stores in Südkorea ab August auch iPhones verkaufen. Auch das iPad wird es in den Läden des Mischkonzerns zu kaufen geben, ebenso wie die Apple Watch. Kurz zuvor hatte LG offiziell das Ende seiner Smartphoneambitionen erklärt.

LG baut keine Smartphones mehr: Das Unternehmen hat sich nach einer langen Abwärtsspirale vor einigen Wochen final aus der Herstellung und dem Vertrieb eigener Smartphones zurückgezogen, lest hierzu auch unsere entsprechende Note. Die Folgen sind in Teilen etwas wunderlich: So wird LG ab demnächst auch das iPhone in seinen eigenen Ladengeschäften verkaufen.

In den insgesamt rund 400 LG Stores im Heimatmarkt Südkorea wird der Kunde ab August auch das iPhone kaufen können, das berichteten zuletzt südkoreanische Zeitungen. Auch das iPad werden die Stores in das Sortiment aufnehmen, ebenso wie die Apple Watch.

MacBook und iMac wird LG nicht verkaufen

Anders ist es indes mit den Macs, iMacs und MacBooks von Apple: Die wird der LG-Kunde nicht in den Ladengeschäften des Unternehmens erstehen können, denn LG verkauft nach wie vor eigene Computer und hat im Gegensatz zum Smartphonegeschäft auch keine Absichten, daran etwas zu ändern.

Die Branchenvertretung südkoreanischer Vermarkter von Mobilfunkggeräten hatte zuerst Einwände wegen möglichen Wettbewerbsverzerrungen vorgebracht, diese aber später zurückgezogen: Apple kommt in Südkorea nur auf einen Marktanteil von rund 22%. Samsung erreicht auf seinem Heimatmarkt einen Marktanteil von etwa 67%. LG kam zuletzt auf gerade einmal noch 10% Marktanteil in Südkorea.

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Roman van Genabith
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