Nicht wenige Berichte gehen davon aus, dass das diesjährige iPhone-Lineup in den USA teurer werden könnte. Begründet wird das in der Regel mit steigenden Preisen für einzelne Komponenten, bedingt etwa durch eine erhöhte Nachfrage bei CPUs und Arbeitsspeicher. Ein hoch angesehener Analyst teilt nun jedoch seine Einschätzung, wonach zumindest die Basis-Modelle ihren Preis halten sollen.
Das geht aus einem Post auf X (ehemals Twitter) hervor, in dem Ming-Chi Kuo seine Informationen bezüglich der Bepreisung der nächsten iPhones teilt. Als Antwort auf einen Beitrag, der von steigenden Kosten für Arbeitsspeicher ausgeht, gibt der Analyst an, Apple wolle „Preiserhöhungen so weit wie möglich vermeiden“.
Marketing: Die Basis soll nicht teurer werden
Demnach will Apple den Basis-Preis der iPhone 18-Modelle halten, um die Geräte mit gleichbleibenden Preisen vermarkten zu können. Inwiefern sich die Preis für Speicher-Upgrades halten lassen, bleibt abzuwarten. Eine Einschätzung dazu gibt es von Kuo nicht.
Zuletzt gab es immer wieder Berichte über steigende Preise einzelner Komponenten. Chip-Fertiger TSMC etwa wird nachgesagt, aufgrund der hohen Nachfrage nach KI-Prozessoren auf einen Engpass zuzusteuern, der für Apple bei der Beschaffung neuer iPhone-Prozessoren teure Auswirkungen haben könnte. Den ursprüngliche Post, auf den Kuo antwortete, gleicht der Analyst mit seinen Informationen ab. Beide kommen zu dem Ergebnis, dass die Preise für LPDDR-Arbeitsspeicher aktuell sehr hoch sind, wodurch die Bruttomargen des iPhones belastet werden.
Wie sich die Preise in anderen Märkten verhalten werden, ist nicht abzuschätzen. Während das Basis-iPhone in den USA seit Jahren 999 US-Dollar kostet, variieren die Euro-Preise je nach Wechselkurs und anderen Faktoren.


