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Teleshopping auf Twitter: Zuhören, klicken, kaufen

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Twitter möchte mehr Geld verdienen. Damit dieses Ziel erreicht wird, sollen die Kunden mehr Geld ausgeben. Um wiederum dieses Ziel zu erreichen, wird nun eine neue Einkaufsmöglichkeit geschaffen, die direkt in Live-Übertragungen ansetzt.

Twitter verdient seit Jahren chronisch zu wenig Geld. Ähnlich wie Meta, basiert auch das Geschäftsmodell von Twitter auf der Schaltung von Werbeanzeigen, doch funktioniert das bei Meta bekanntlich bedeutend besser. Die Zielgruppe von Twitter lässt sich schlechter monetarisieren, dagegen möchte Twitter jetzt etwas tun.

Neue Einkaufsmöglichkeiten sollen Nutzer dazu verleiten, direkt aus einem Livestream heraus ein Produkt zu kaufen.

Twitter bringt Live-Shopping in seine Livestreams

Twitter-Nutzer können in Livechats mit ihren Followern und anderen Nutzern sprechen, den sogenannten Spaces, eine Kopie der Nutzererfahrung von Clubhaus, einer einst erfolgreichen Audio-Chat-App. Auch Unternehmen können solche Livestreams veranstalten. Darin können sie in Zukunft auch ihre eigenen Produkte einbetten. Artikel, die im Talk vorgestellt werden, tauchen in der Twitter-Oberfläche auf. Ein Klick bringt den Kunden dann zum Store des Unternehmens, wo er den Kauf abschließen kann, wie Twitter in einem Blog-Post erklärt – Teleshopping neu definiert.

Am 28. November findet eine erste Demonstration dieses neuen Vertriebskanals statt, der zunächst in den USA zur Verfügung stehen wird. Ein Shopping-Manager-Tool soll Unternehmern dabei helfen, ihre Produkte erfolgreich über Twitter zu vertreiben. Wie gut dieser neue Vertriebsweg von den Verbrauchern angenommen wird, bleibt abzuwarten.
Ein anderer Versuch, Geld zu verdienen, sind die Twitter Blue-Abos, die allerdings eine Eigenschaft vermissen lassen: Kunden können mit ihnen nicht die ungeliebten gesponserten Anzeigen abschalten.

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Roman van Genabith
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