Die Apple Watch ist ein praktischer Alltagshelfer, einige Funktionen werden im besten Fall selten bis gar nicht gebraucht. Eine davon ist die automatische Sturzerkennung, die im Falle eines Sturzes sogar die Rettungsdienste alarmieren kann. In den USA nimmt sich nun die Internationale Handelskommission mehrere Uhren zur Brust, der Verdacht einer Patentrechtsverletzung steht im Raum.
Beschwert hat sich das texanische Unternehmen UnaliWear, neben weiteren Herstellern ist nun auch Apple Teil der Untersuchungen. Konkret geht es um mehrere „elektronische Uhren mit der Fähigkeit, einen Sturz des Benutzers zu erkennen, sowie deren Komponenten“. Neben der Apple Watch sind auch Geräte von Samsung, Google und Garmin betroffen.
Droht der Apple Watch ein Verkaufsverbot?
Alle Geräte haben gemeinsam, dass sie laut UnaliWear mit ihrer Sturzerkennung gegen mehrere Patente verstoßen sollen. Ziel der Beschwerde ist, betroffene Geräte an der Einfuhr zu hindern und den Verkauf in den USA zu stoppen.
Dieses Vorgehen kennen wir bereits aus früheren Fällen. Apple streitet sich etwa seit Jahren mit Masimo, einem Unternehmen bekannt für medizintechnische Bauteile. In diesem Fall ging es um die Blutsauerstoffmessung, für die Apple Patente verletzt haben soll. Kurzzeitig wurde daraufhin der Verkauf der Apple Watch Series 9 und Ultra 2 in den USA gestoppt, ehe Apple mit einem Software-Update das fragliche Bauteil umgehen konnte. Statt die Werte auf der Uhr berechnet zu werden, nutzte Apple den Umweg über das iPhone.
Ob es in diesem Fall eine ähnliche Lösung gibt und es wieder zu einem Verkaufsstopp kommt, ist genau so fraglich, wie welche Modelle betroffen wären. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden.



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