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Skurril: Apple entfernt iOS-App wegen iCloud-Nutzung

Eine skurrile Story erreicht uns zur Stunde aus den Staaten. Die App SignMyPad wurde von Apple aus dem Store geschmissen, weil sie iCloud nutzt. Richtig, Apples eigenen Dienst iCloud.

Entwickler Justin Esgar ist schockiert. Mit seiner Anwendung lassen sich PDFs einfach bearbeiten oder signieren. Doch als der Programmierer iCloud eingebaut hat, damit User die bearbeiteten Dokumente auch auf dem iPhone einsehen können, zeigte Apple Unverständnis und hat SignMyPad aus dem App Store verbannt. Die Begründung: iCloud sollte nur für von Usern erstellten Content verwendet werden. Da aber die PDFs importiert werden, hat der iKonzern etwas einzuwenden. In einem langen Telefonat wurde dem Entwickler dann empfohlen, auf konkurrierende Cloud-Dienste zurückzugreifen…

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Philipp Tusch
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18 Kommentare zu dem Artikel "Skurril: Apple entfernt iOS-App wegen iCloud-Nutzung"

  1. Lothar 28. Juni 2013 um 10:55 Uhr ·
    Finde ich gut!
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  2. Marcus 28. Juni 2013 um 11:32 Uhr ·
    Ich finde es gut von Apple das sie alle Apps üperprüfen statt wie, hust * Android *hust, jeden schrott apps im play store lassen nur damit die eine hoche anzahl von apps erreichen können.
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    • hmmmm 28. Juni 2013 um 11:58 Uhr ·
      1. Schrott 2. App 3. Play Store 4. Anzahl 5. Apps und 6. Die Apps werden auch alle überprüft. Der Unterschied ist nur, da Android Open Source ist und für jeden zugänglich ist bzw jeder an Android programmieren und basteln kann im Gegensatz zu Apple der alles tut um gegen Jailbreak vorgehen zu können und niemanden erlaubt, Apps zu programmieren, welche tiefer ins System gehen, desshalb gibt es logischerweise auch mehr Apps im Play Store. Oder Kurz gesagt: Stell dir vor der Apple App Store würde auch Apps anbieten, die für Jailbreak sind, ohne das Jailbreak überhaupt vorhanden sein muss. Der Nachteil hingegen ist: Es kommt vor das 1 von 100’000 Apps einen Virus hat aber dafür hat man auch die nötigen Antivirus Programme die man bereits vom Desktop kennt wie Kaspersky, Avira etc.
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      • Dirk 28. Juni 2013 um 13:21 Uhr ·
        Peinlich, dafür habe ich iOS um keinen dämlichen langsammachenden und Ressourcen-fressenden Antivirus installieren zu müssen. PRISON (manchmal genannt PRISM) ist bei Google bestimmt auch.
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      • Marcus 28. Juni 2013 um 14:13 Uhr ·
        Google prüft garnichts letzdens habe ich sogar gelesen das im playstore sehr viel virus endeckt wurde also erzähl mir nicht das die überhaupt was überprüfen. Das betriebssystem ist zwar offen aber dafür kommt da auch malware , und wo bleibt da die sicherheit ? Und bei ios brauch ich überhaupt kein virus scanner der andauernd nach virus suchen muss. Und wenn da was ist fixt es apple mit einem update oder die schmeißen die apps sofort vom app store in gegensatz zu android wo die 1 oder 2 mal am jahr ein update bringen.
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    • Dirk 28. Juni 2013 um 13:16 Uhr ·
      Google lässt nicht jede Schrott-App zu. Sondern sie überprüfen mit einem Programm automatisch, ob die App vermutlich schädlich ist (ist als Google Bouncer bekannt). Falls nein, lassen sie es zu. Aber wenn sich mehrere Leute über die App berechtigt beschweren oder Google selbst entdeckt nachträglich etwas Illegales wie einen SNES-Emulator, dann entfernen sie die App wieder aus Google Play und oft sogar auch von den Androiden. Bei damals unerkannten schädigenden Apps versuchen sie dann nachträglich die Androide zu säubern und reparieren. Apple könnte Remote auch Apps löschen, aber haben sie gegenüber Google von Anfang an noch nie getan.
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      • Dirk 28. Juni 2013 um 13:59 Uhr ·
        Für alle „Klügeren“ unter euch: Technisch ist iCloud eine Cloud, aber praktisch wird es von Apple absichtlich nicht als stinknormale Cloud behandelt, damit es nicht so lahm wird wie Dropbox (wenn man vom Sicherheits-Aspekt absieht).
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      • android-the-best 28. Juni 2013 um 14:30 Uhr ·
        Google hat in Android 4.2 eine neue Sicherheitsfunktion integriert. Vor der Installation von Anwendungen jenseits des Play Store werden diese nun auf Schadfunktionen überprüft. Damit soll verhindert werden, dass sich Anwender unbemerkt Schadsoftware installieren. Direkt in Googles Android-App-Shop wurde der Schadsoftware-Erkenner Bouncer Anfang des Jahres integriert. Die Android-Apps werden damit innerhalb des Play Store auf Schadfunktionen hin untersucht und dann aus dem Shop verbannt. Apps aus Quellen jenseits von Googles Play Store werden erst nach Abfrage installiert. (Screenshot: Golem.de) Weil es auf Android-Geräten ohne Probleme möglich ist, Apps aus anderen Shops oder auch nur von einer Webseite herunterzuladen, war es bisher dennoch möglich, sich Schadsoftware jenseits des Play Store einzufangen. Dies will Google mit der neuen Sicherheitsfunktion in Android 4.2 ändern. Zur Arbeitsweise der Neuerung hat Google weitere Details bekanntgegeben. Funktion sendet Daten an Google Die Funktion „Apps verifizieren“ ist in Android 4.2 standardmäßig aktiviert und überprüft Anwendungen vor der Installation. Wenn der Nutzer das erste Mal eine Anwendung installiert, die davon überprüft wird, gibt es eine Abfrage, ob die betreffenden Daten an Google gesendet werden dürfen. Für die App-Prüfung werden etliche Daten an Google gesendet. Dazu zählen zur App gehörende URLs, die Geräte-ID, die Versionsnummer der verwendeten Android-Version, die IP-Adresse sowie Cookies. Wenn die App-Überprüfung eine Anwendung bemerkt, die möglicherweise Schadcode enthält, wird der Anwender vor der Installation der App gewarnt. Wenn es sich bei einer Anwendung eindeutig um Schadsoftware handelt, wird die Installation der App verhindert. Erst durch Abschalten der Sicherheitsfunktion lässt sich in diesem Fall die betreffende App starten. Generell steht die App-Überprüfung nur dann zur Verfügung, wenn der Play Store installiert ist, was bei den meisten Android-Geräten ohnehin der Fall ist. Allerdings wird es noch viele Monate dauern, bis diese Sicherheitsverbesserung auf den am Markt befindlichen Geräten vorhanden sein wird, bis also die Gerätehersteller ein Update auf Android 4.2 anbieten. Bisher laufen weniger als 30 Prozent der Android-Geräte mit Android 4.0.x oder Android 4.1.x. Der Großteil davon entfällt auf Android 4.0.x, das vor über einem Jahr erschienen ist. Die überwiegende Mehrheit der Android-Geräte läuft mit einer älteren Version.
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  3. sh4kesbeer 28. Juni 2013 um 11:32 Uhr ·
    Kann man doch schon seitdem es iCloud gibt beobachten, dass Apple verhindern will, dass iCloud ne Online-Festplatte ist. Und das ist auch gut so, weil man nicht mit irgendwelchen Dateien rumhantiert wie bei Android + Dropbox, sondern den content, passend von der jeweiligen App verarbeitet serviert bekommt.
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  4. Doctor-McCoy 28. Juni 2013 um 11:34 Uhr ·
    Apple empfiehlt ein Konkurenzprodukt, na ist doch Super. Demnächst empfehlen sie uns auch noch ein Samsung anstatt ein iPhone zu nutzen.^^
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    • TM 28. Juni 2013 um 11:59 Uhr ·
      Die machen das nur, damit die iCloud Server nicht voller Müll sind, sondern, dass der Müll bei der Konkurrenz landet
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    • hmmmm 28. Juni 2013 um 12:01 Uhr ·
      Brauchen sie nicht zu empfehlen. Jeder mit einem Apple Produkt hat ein Stück Samsung in seiner Hand. In jedem Gerät steckt etwas, das von Samsung produziert wurde ;) Beim neuen Mac Book Air z.B. ist es die SSD und RAM.
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      • AppleFreak 28. Juni 2013 um 14:56 Uhr ·
        Ja die Hardware ist gut, mein Display undSSD sind von denen nur die Galaxi Reihe ust wirklich be******n! Mit 2 mio verschiedenen Modellen
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  5. Sascha 28. Juni 2013 um 11:46 Uhr ·
    Lässt sich nicht so wirklich Nachvollziehen. Schließlich nutzen Apps wie Outbank die iCloud ebenfalls zur Synchonisierung.
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  6. Bur4k74 28. Juni 2013 um 12:46 Uhr ·
    Dem stimme ich zu Erdo bestes Beispiel, die Fernseher von Samsung. Die sind Top sowie andere Dinge von Samsung nur halt bei den Smartphones ist es so naja :D
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  7. Dirk 28. Juni 2013 um 13:28 Uhr ·
    Versteht dies doch bitte: iCloud ist keine Cloud! Apple hat mit Mobile.me Erfahrung und dessen Cloud-Speicher war nicht gerade schnell. iCloud ist MobileMe-Cloud 2.0 und da wollen sie das Debakel natürlich nicht wiederholen. Deshalb wollen sie iCloud nur für kleine wichtige Daten, damit iCloud nicht so lahm wie Dropbox oder andere wird (die auch ziemlich unsicher sind, aber das ist ein anderes Thema).
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  8. Jörg 28. Juni 2013 um 13:49 Uhr ·
    Wenn Apple das auf ganzer Linie durchziehen würde, wär diese Regelung völlig in Ordnung. Fakt ist aber, dass die Cloud von Apple nicht nur eine unfassbar schlecht zu benutzende API voraussetzt (also umständlich zu programmieren ist), sonder Apple auch immer wieder mit zweierlei Maß misst: Beispiel? z.B. die Preview App auf dem Mac. Da kann ich alles an Dateien reinschieben und über die Cloud syncen. Solange sich Apple nicht mal an die eigenen Regeln hält ist das nicht in Ordnung. Und mal ernsthaft: Zum einen schadet der betroffene Entwickler niemandem damit und zum anderen hätte ja auch Apple was davon. Immerhin bieten sie für teueres Geld Speichererweiterungen der Cloud an.
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  9. Michael 28. Juni 2013 um 13:55 Uhr ·
    @hmmmm die antivirenprogramme haben bei nur 1 von 100’000 (um auf deine Zahl zurück zu kommen) Tests positiv abgeschnitten bestes Beispiel wie neulich Stiftung Warentest…
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