Philips Hue mit HomeKit: Spielerei oder ehrlich nützliches Werkzeug?

Philips Hue ist ein smartes Beleuchtungssystem – das beliebteste, um genau zu sein. Denn auch wenn die Anzahl der mit intelligenter Technologie ausgestatteten Häuser und Wohnungen immer weiter in die Höhe steigt, scheuen sich immer noch viele, smarte Technik ins eigene Wohnzimmer zu lassen. Und das zu Recht: In vielen Fällen sind datenschutzrechtliche Fragen noch nicht abschließend geklärt, Sicherheitslücken tauchen immer wieder auf. Mit diesen Problemen sollte man sich unbedingt beschäftigen, trotzdem sind sie kein Grund, sich gar nicht mit Smart Home-Technologie auseinanderzusetzen. Hier ist Philips Hue ein guter Einstieg: Die bunten Leuchten sind ein sichtbarer Fortschritt und sehr einfach einzurichten; ihr Anschaffungspreis ist darüber hinaus im kleinen Maßstab sogar noch hinzunehmen. Wir stellen die Anwendungsmöglichkeiten mit Apple HomeKit vor.

Philips Hue und Apple HomeKit – so geht’s

Packt man die Hue-Leuchten das erste Mal aus, muss man zunächst die Lampen in die Fassung schrauben und dann die sogenannte ‚Bridge‘ – also das Kommunikationselement zwischen Leuchtmittel und iOS-Gerät – an den WLAN-Router anschließen. Jetzt kann man die Herstellerapp herunterladen, den auf der Rückseite abgedruckten HomeKit-Code einscannen und mit der Einrichtung auf dem Gerät fortfahren.

Fertig! Nach abgeschlossener Erstinstallation können die Leuchten über jedes einzelne Apple-Gerät gesteuert werden, inklusive HomePod. Das fühlt sich dann wirklich smart an: Sagt man zu Siri zum Beispiel ‚Licht an‘, passiert genau das. Ist das Licht zu hell, lässt es sich per Sprachbefehl dimmen, eine zu kalte Beleuchtung wird mit nur einem Fingertipp warm und gemütlich. Doch was genau sind die wirklichen Vorteile des Systems, wenn man nicht nur auf der Suche nach einem futuristischen Bediengefühl ist? Lohnt sich also ein intelligentes Beleuchtungssystem für alle Technikbegeisterten, die einen Blick in die Smart Home-Welt werfen möchten, ohne vorher bei casinovergleich.eu den Jackpot holen zu müssen?

Features intelligenter Beleuchtung

Philips Hue kommt wie auch andere Beleuchtungssysteme mit Funktionsbereichen, die sich an unterschiedliche Anwender richten – grob aufteilen könnte man diese in Sicherheit, Wohlbefinden und Entertainment.

Warum Sicherheit? Schon länger gibt es Zeitschaltuhren, die in festgelegten Intervallen die Lampen im eigenen Haus aktivierten, wenn man im Urlaub war, um potenziellen Dieben so vorzuspielen, es wäre jemand zuhause. Das kann Philips Hue auch – und dank Fernsteuerung und Drittanbieterapps sogar in unregelmäßigen Zeitabständen mit einzelnen Lampen in verschiedenen Räumen. Und noch mehr: Wer sich sicherer fühlt, wenn er nicht in ein gänzlich unbeleuchtetes Haus kommt, kann automatisch bei der Ankunft alle gewünschten Leuchtmittel angehen lassen.

Ein weiteres Argument für smarte Beleuchtung ist das eben angesprochene Wohlbefinden, das stark von Temperatur und Intensität des Lichts abhängig ist – zum Arbeiten etwa ist kühles, helles Licht ideal, während man abends mit warmen, gedimmten Farben besser zur Ruhe kommt. Hier kann man einzelne Lampen nach Bedarf (auch per Sprachbefehl an den HomePod!) umschalten oder automatisch umsetzbare Zeitpläne aktivieren. Auch das Aufstehen wird durch Philips Hue vereinfacht, da das System unter anderem als Lichtwecker funktioniert, bei dem zur gewünschten Zeit ein Sonnenaufgang simuliert wird. Paart man diese Funktion mit einer Sleep Tracking-App, wird man jeden Tag zum bestmöglichen Zeitpunkt sanft geweckt.

Doch damit nicht genug: Die Leuchten lassen sich auf Wunsch mit dem Fernseher oder Computer synchronisieren, sodass sich die Farben der Lampen passend zum Bildschirminhalt in Echtzeit anpassen. Das gleiche soll auch für Musik funktionieren, im Test fiel das Ergebnis jedoch ein wenig enttäuschend aus.

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Toni Ebert
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