Karten: Uber setzt auf eigene Kameraautos

Der umstrittene Fahrdienstleister Uber setzt Medienberichten zufolge künftig auf eigene Kameraautos, um Kartenmaterial aufzeichnen zu können. Nachdem sich Uber nicht den Kartendienst Nokia HERE sichern konnte, gelang zumindest eine Übernahme der Bing-Karten im Juni.

Apple-Maps-Vehicle

Um den Datenpool in Zukunft aufzufrischen und auch zu erweitern schickt Uber die Kameraautos auf die Straße. Die gesammelten Informationen für den hauseigenen Mapping-Service sollen in der Folge auch autonom fahrenden Uber-Autos zu Gute kommen. Hierbei handelt es sich um fahrerlose Fahrzeuge, die mit Hightech ausgestattet sind und automatisch durch den Straßenverkehr finden.

Uber soll die Kamerafahrzeuge sogar selbst entwickelt haben. Es ist auch schon von einer ganzen Flotte die Rede. Uber möchte mit der neuen Technologie nicht nur die Karten verbessern, sondern auch mehr über die voraussichtlichen Ankunftszeiten bei der Routenberechnung lernen. Auch Apple setzt für den Maps-Dienst auf eigene Kameraautos und liefert mittlerweile schon besseres Material als Google.

-----
Willst du keine News mehr verpassen? Dann folge uns auf Twitter oder werde Fan auf Facebook. Du kannst natürlich in Ergänzung unsere iPhone und iPad-App mit Push-Benachrichtigungen hier kostenlos laden.

Oder willst du mit Gleichgesinnten über die neuesten Produkte diskutieren? Dann besuch unser Forum!

Gefällt Dir der Artikel?

Michael Kammler
twitter Google app.net mail

11 Kommentare zu dem Artikel "Karten: Uber setzt auf eigene Kameraautos"

  1. Pepé 20. Oktober 2015 um 10:44 Uhr ·
    Wenn das so weiter geht, mache ich nen Kamera-Auto Verleih auf…
    iLike 39
  2. Peter Birnenkuchen 20. Oktober 2015 um 10:48 Uhr ·
    Wo haben die das ganze Geld bloß her? Und warum nutzt man nicht bereits vorhandene Angebote? Wozu wollen die einen Kartendienst kaufen?
    iLike 2
    • Philip 20. Oktober 2015 um 11:14 Uhr ·
      Kaufen = einmal zahlen Andere Dienste nutzen = monatl. zahlen Eigentlich ganz einfach.
      iLike 1
      • Peter Birnenkuchen 20. Oktober 2015 um 11:17 Uhr ·
        Oft ist mieten billiger als kaufen. Es gibt auch Gratisdienste oder spezielle Verträge zwischen Unternehmen. Zudem braucht man ausreichendes Startkapital. Einfach ist die Welt nicht mal mehr für Kinder ;-)
        iLike 1
  3. Jan 20. Oktober 2015 um 11:54 Uhr ·
    Wo gibt’s denn schon „Street View“ bei Apples Karten????
    iLike 6
  4. Pseudo 20. Oktober 2015 um 13:04 Uhr ·
    Wüsste gern worauf sich der letzte Satz bezieht bzw woran dies fest gemacht wird, denn wenn es so ist wäre ich echt begeistert :)
    iLike 3
    • Jo 21. Oktober 2015 um 08:03 Uhr ·
      Ja, der Autor bleibt die Antwort bisher schuldig. Unsinn schreiben und dann abtauchen.
      iLike 0
  5. inu 20. Oktober 2015 um 16:28 Uhr ·
    StreetView basiert auf Spioanage, gegen welche ich mich nötigenfalls anwaltlich vertreten lassen werde! :-<
    iLike 1
    • o.wunder 20. Oktober 2015 um 21:03 Uhr ·
      Spionage wenn man von der Straße Richtung Haus schaut?
      iLike 2
      • Pepé 21. Oktober 2015 um 08:54 Uhr ·
        Ja, das wird die NSA zukünftig auch so machen! Dafür werden sämtliche Abhörmaßnahmen eingestellt;)
        iLike 1
  6. Shaboto 20. Oktober 2015 um 21:54 Uhr ·
    Uber hat genügend Geldgeber! Und wenn sich Uber weltweit durchsetzen würde, wäre es ein Bombengeschäft. Uber fast überall da Fuß, wo die Gegenwehr schwach bis gar nicht vorhanden ist. Oder die Gesetze es zulassen. Leider betreibt Uber einen knallharten Verdrängungswettbewerb, hält sich nicht an gängige Gesetze, usw. Ich finde es also gut, dass sie Nokias Kartendienst nicht kaufen konnten.
    iLike 0

Leider kann man keine Kommentare zu diesem Beitrag mehr schreiben.