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iPhone 12, lohnt sich das Upgrade für iPhone-11-Besitzer?

Ende 2020 hat Apple die iPhone-12-Generation vorgestellt. Sie besteht aus dem iPhone 12 mini, aus dem iPhone 12, aus dem iPhone 12 Pro und aus dem iPhone 12 Pro Max. Die kleinste Ausführung ist besonders beliebt, da sie ein handliches und trotzdem sehr modernes iPhone ist. Während sich 2020 die Anzahl der Modelle erhöht hat, bleibt eine Frage jedes Jahr gleich: Lohnt sich das Upgrade für Besitzer der Vorgänger?

Für die Antwort spielt das Design zwar auch eine Rolle, im Mittelpunkt steht aber die Technik beziehungsweise deren Verbesserungen.

Ein Unterschied bei der Performance ist da

Apple stattet alle iPhone-12-Modelle mit dem hauseigenen A14-Chip aus. Dieser wird im 5-Nanometer-Verfahren gefertigt und ist daher trotz Leistungssteigerung (bis zu 25 Prozent) energieeffizienter als der A13 im iPhone 11. Diese Tatsache wird auch durch Benchmarks bestätigt, ein Grund für ein Upgrade ist es aber nicht. Und zwar deshalb, weil Nutzer im Alltag keinerlei Unterschiede feststellen werden. Außerdem war vor dem iPhone 12 das iPhone 11 das schnellste Smartphone, sodass der Leistungszuwachs alleine kein Grund für einen Umstieg ist.

Die Akkus sind schlechter geworden

Das iPhone 12 und dessen Pro-Variante werden von einem 2.800-mAh-Akku befeuert. Im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen ein Rückschritt um 200 mAh. Die Laufzeiten fallen deshalb auch ein wenig kürzer aus, über den Tag kommt man allerdings trotzdem (12 Stunden Dauereinsatz).

In Sachen Upgrade wirkt es sich so ein, dass auf die Akkulaufzeit bezogen kein Umstieg vom iPhone 11 zum iPhone 12 notwendig ist.

Bei den Displays ist ein Fortschritt zu sehen

Der größte Pluspunkt bei der iPhone-12-Generation ist, dass alle mit einem OLED-Display ausgestattet sind. Beim iPhone 11 war es noch nicht der Fall, außerdem sind die Displayränder ein wenig schmaler geworden. Eine Revolution sind die Bildschirme aber nicht, denn die Notch ist noch immer gleich groß und die Bildwiederholrate hat sich ebenfalls nicht erhöht (es bleibt bei 60 Hz).

Wer also ein iPhone-11-Modell mit einem LCD-Display besitzt, der kann einen Umstieg zumindest in Erwägung ziehen. Wem der Aufpreis zu groß ist, der macht auch mit einem iPhone 11 Pro nichts verkehrt.

Die Bildqualität hat sich nicht wesentlich verbessert

Stehen professionelle Nachbearbeitungen von Bildern oder ein echter Mehrwert des LiDAR-Sensors auf dem Programm, dann ist der Griff zum iPhone 12 zu empfehlen. Geht es um „normale“ Aufnahmen, dann kann man mit ruhigem Gewissen beim iPhone 11 bleiben. Die Kameras beziehungsweise die Bildqualität weist nämlich keine nennenswerten Verbesserungen aus.

Das Design und 5G

Die iPhone-12-Palette ist kantiger geworden. Für wen das Design eine große Rolle spielt und wer das „neue“ Aussehen mag, der macht mit einem Umstieg definitiv nichts verkehrt. Bei 5G ist es so, dass es derzeit noch keine große Rolle in Deutschland spielt. Alleine deshalb umzusteigen wäre also nicht unbedingt klug.

Fazit

Technisch wartet das iPhone 12 mit keinen revolutionären Neuerungen auf. Wer mit seinem iPhone 11 zufrieden ist und mit dem runden Design weiter leben kann, der sollte kein Upgrade in Erwägung ziehen. Hat es einem das kantige Äußere angetan und möchte man das für 2020 beste iPhone haben, dann spricht bis auf den Aufpreis nichts gegen einen Umstieg.

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Toni Ebert
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