Instagram erlaubte Zugriff auf Millionen Datensätze von Nutzern

Instagram Logo Symbolbild

Instagram hat eine Reihe an Datensätzen mit persönlichen Informationen von Nutzern verloren. Die Daten wurden durch einen indischen Dienstleister unsicher aufbewahrt. Inwieweit Daten aus diesem Konvolut auch abgegriffen wurden, ist nicht bekannt.

Ein erneutes Problem mit der Sicherheit von Nutzerdaten ist im Facebook-Konzern aufgetreten: Diesmal betrifft es die Tochter Instagram. Rund 50 Millionen Datensätze von Nutzern des Bildernetzwerks lag für eine Weile frei zugänglich auf einem falsch konfigurierten Amazon-Server. Die betreffende Instanz gehörte dem indischen Dienstleister Chtrbox, dessen Geschäft es ist, die Vertretung von Influencern zu übernehmen.

Auch andere Nutzer waren betroffen

Wie es weiter heißt, seien allerdings nicht nur Daten von Nutzern, die mit Chtrbox einen Vertrag hatten, in die Auflistung eingeflossen. Zu den Daten, die aufgenommen wurden, gehörten die Namen, wie auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Nutzern. Diese waren auch dann dort zu finden, wenn sie nicht zur Veröffentlichung vorgesehen waren. Es deutet einiges darauf hin, dass Chtrbox eine Lücke im Quelltext der Instagram-Seite ausgenutzt hat, um seine Unterlagen mit zusätzlichen Daten zu ergänzen.

Das Netzwerk wurde laut Medienberichten im Februar über das Problem informiert. Vergleichsweise zügig, im März,k stellte man dort die entsprechende Lücke ab. Bis zu diesem Zeitpunkt können aber noch weitere Datenbanken mit Nutzerdaten wie die von Chtrbox erstellt worden sein. Ob das der Fall ist und für welche Zwecke diese möglicherweise genutzt werden, ist nicht bekannt.

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Roman van Genabith
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6 Kommentare zu dem Artikel "Instagram erlaubte Zugriff auf Millionen Datensätze von Nutzern"

  1. fujay 23. Mai 2019 um 10:18 Uhr · Antworten
    Wird Zeit, dass ich Instagram Facebook und WhatsApp den Rücken kehre
    iLike 19
    • RainerZufall 23. Mai 2019 um 11:21 Uhr · Antworten
      Ziehst du dann auch in den Wald? 🌳🙂
      iLike 10
  2. Tom's 23. Mai 2019 um 11:47 Uhr · Antworten
    Na und, ich mag es eben gerne bequem, zusätzlich habe ich ja auch nichts zu verbergen… ach ja, meine Daten sind auch nicht so wichtig, dass genau ich ausspioniert werde. Irgendwas vergessen?
    iLike 4
    • Ulle 23. Mai 2019 um 12:43 Uhr · Antworten
      Ja das ist genau die Aussage wie die meisten Menschen vertreten. Jeder der sich etwas genauer Gedanken macht was für ein Wert diese Daten haben wird so nicht kommunizieren. Gib mir doch bitte freiwillig deine Daten dann zeig ich dir mal wie ich dich finanziell ruinieren kann. Sobald das mal bei dir eintrifft spätestens dann wirst du anders denken. Klar wenn 1000 Leute permanent ihre Haustür offen haben und es wird eingebrochen ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering das dir es passiert. Aber die Möglichkeit ist gegeben und kann jeden treffen.
      iLike 7
      • Kevin 23. Mai 2019 um 13:23 Uhr ·
        Also mit den Daten die ich angebe können die keinen großen Schaden anrichten, Name, Alter, E-Mail, wenn ich gezwungen werde mehr an zu geben ist die App auch nichts für mich.
        iLike 2
  3. Loftus Cheek 23. Mai 2019 um 11:47 Uhr · Antworten
    Zum Glück habe ich beides schon Ewigkeiten nicht mehr 😉
    iLike 6