Im Test: Elgato Eve Weather – die HomeKit-Wetterstation

Das Wetter ist eine Sache, die wir nicht oft genug checken können. Der Wetterbericht ist daher eines der wichtigsten Punkte in unserem Alltag. Auch das Aufzeichnen von Wetterdaten ist mittlerweile oft verbreitet und so zeichne ich seit mehr als 2 Jahren das Wetter mit einer Netatmo-Wetterstation auf. Leider besitzt dieses System aber keine HomeKit-Kompatibilität, was mir doch schon sehr fehlt. Daher habe ich neben diesem System noch den Wettersensor von Elgato im Einsatz.

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Der Elgato Eve Weather ist ein kleiner, weißer Kasten mit den Abmaßen von 12,5 cm x 16,5 cm x 4,5 cm (L x B x T). Betrieben wird das Gerät mit zwei AA-Batterien, welche im Lieferumfang enthalten sind und laut Hersteller ca. 2 Jahre durchhalten. Nach dem Einlegen der Batterien bootet das Gerät und ist direkt bereit für die Einrichtung. Hierfür nutzt man einfach die Home-App, welche ab iOS 10 auf jedem iOS-Gerät vorinstalliert ist. Nach dem Öffnen der App wählt man das Hinzufügen eines neues Gerätes und folgt den Anweisungen. Die Einrichtung dauert im Allgemeinen ca. 3 Minuten und ist damit sehr schnell vollzogen. Nachdem das Gerät in die Home-App integriert wurde, stehen einem drei Werte anhand der drei verbauten Sensoren zur Verfügung – die Außentemperatur, die Luftfeuchtigkeit und der Luftdruck.

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Die Positionierung des Elgato Weather erfolgt nach der Einrichtung. Bei mir hängt dieser Sensor in einem Fensterrahmen und zwar so, dass er niemals im direkten Sonnenlicht hängt. Denn dies würde den Wert der Außentemperatur beeinflussen. Wichtig ist daher, dass das Gerät immer im Schatten aber dennoch frei hängt. Alternativ kann man das Gerät auch sonnengeschützt hinstellen. Wichtig ist auch, dass das Gerät mit Bluetooth LE arbeitet und daher in Reichweite eines Apple TV 4 stehen sollte. Hat man dieses nicht zur Hand, sucht das iPhone/iPad das HomeKit-Gerät in der Reichweite heraus, um die Daten abzugreifen. Durch die Einbindung in die Home-App kann auch Siri die Daten abgreifen und bereitstellen. Da der Elgato Weather dem Raum „Garten“ zugeordnet ist, lautet meine Frage an Siri „Hey Siri, wie ist die Temperatur im Garten?“ und Siri gibt mir den derzeit gemessenen Wert wieder. Wer statt Celsius lieber Fahrenheit als Einheit nutzen möchte, kann diesen Wert in der Home-App auch umstellen. Die HomeKit-Wetterstation misst in einem regelmäßigen Intervall und speichert die Daten intern ab. Einsicht auf diese Messergebnisse ermöglich die hauseigenen App des Herstellers.

‎Eve für HomeKit
‎Eve für HomeKit
Entwickler: Eve Systems GmbH
Preis: Kostenlos

Nach dem Öffnen dieser App, greift sie auf die HomeKit-Daten zu und ruft die Gerätedaten ab. So wird auch überprüft, ob die Firmware aktuell ist. Das Abgreifen der Daten erfolgt, je nachdem wann diese zuletzt abgerufen wurden, innerhalb von 2 Minuten, da alle Daten geladen und in einem Diagramm bereitgestellt werden. Wer der App die Hintergrundaktualisierung erlaubt, erlaubt ihr das Abrufen der Wetterdaten im Hintergrund, wodurch der Hauptteil der aufgezeichneten Wetterdaten beim App-Start schon vorliegt. Die Wetterdaten werden in einem stündlichen Intervall aufgezeichnet. Diese Daten kann man sich in der Eve-App in einer stündlichen, täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Ansicht visualisieren lassen. Auch erlaubt die App das Vergleichen von Wetterdaten.

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Für mich sammeln nun zwei Systeme die Wetterdaten auf, doch der Eve Weather-Sensor von Elgato ist mittlerweile mein erster Anlaufpunkt geworden, denn dank der HomeKit-Integration kann Siri auch auf dem Handgelenk schnell Auskunft geben und die Home-App liefert mir in der Favoritenansicht diese Daten beim Aufruf sogar direkt an die Hand.

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Alles Rund um HomeKit gibt es in meinem Buch „HomeKit – die Schnittstelle zum Zuhause“ – darin beschreibe ich die Einrichtung und den Umgang mit HomeKit-Geräten detailliert und zeige zeitgleich noch viele nützliche Tipps und Tricks auf. Der Elgato Eve Weather hat darin sogar einen eigenen Abschnitt unter den 13 Kapiteln. Der Elgato Weather ist derzeit für ca. 42€ erhältlich. Der aktuelle Preis ist bitte dem unten hinterlegten Link zu entnehmen.

Das vorgestellte Zubehör kann online erworben werden: Klick hier

enthält Affiliate-Links

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Matthias Petrat
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18 Kommentare zu dem Artikel "Im Test: Elgato Eve Weather – die HomeKit-Wetterstation"

  1. Matthias 20. Mai 2017 um 08:21 Uhr ·
    Die Wetterstation muss man mal aufmachen! ? das Schätze könnte 90% kleiner sein!
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  2. Halb&Halb 20. Mai 2017 um 08:39 Uhr ·
    Ich habe eine No-Name Wetterstation. Sie zeigt mir verlässlich seit Jahren die Außen/Innen-Temperatur an + wie in Kürze das Wetter wird mit Symbolen. Sie zeichnet/speichert die Daten nicht über die Tage/Wochen/Jahre auf, (nur Höchst/Niedrigste Temperatur) aber brauche diese auch nicht. Und das das Ganze kam mich damals gute 15€. Was ist der Wertwert von der Elgato Eve Wetterstation für 42€, außer die Aufzeichnung der Daten über Jahre?
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    • Dane 20. Mai 2017 um 15:19 Uhr ·
      1. Kann man die Daten Standortunabhängig abfragen und muss nicht extra zu der Basisstation um sie dort abzulesen. Wenn man in einem großen Haus wohnt oder irgendwo anders ist, ist das sicherlich von Vorteil. In einer 2-Zimmer Wohnung fällt das wohl weniger ins Gewicht. 2. Lassen sich die Daten über Siri erfragen, während man gerade noch vorm Kleiderschrank steht und die Klamotten raussucht. 3. Kann man die Temperaturen als Auslöser für Aktionen in HomeKit nutzen: Steigt die Temperatur über 30 Grad dann schalte den Rasensprenkler ein. Sinnvolle Verknüpfungen sehen da halt bei jedem anders aus.
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      • Halb&Halb 22. Mai 2017 um 09:19 Uhr ·
        Ok, das klingt nach Mehrwert.
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    • Dane 20. Mai 2017 um 15:20 Uhr ·
      Interessanter wäre sicherlich die Netatmo Wetterstation mit HomeKit-Anbindung. Dann könnte man zum Beispiel bei Sonne die Markise automatisch ausfahren lassen. Oder bei Regen automatisch einfahren lassen.
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    • Sky Is The Limit 20. Mai 2017 um 16:26 Uhr ·
      Ohne Quellenangabe ist Dein Post nichts wert. ?? Halb&Null würde ich sagen. ?
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      • Halb&Halb 22. Mai 2017 um 09:08 Uhr ·
        Die ‚Quelle‘ steht bei mir im Bad ;) und der Aussensenseor geschützt auf dem Balkon. Zu diesem No-Name Gerät braucht man keine Qellenangabe. Einfach mal Google fragen. Fast jede ’simple‘ Wetterstation bekommt meine o.a. Daten hin. Also was soll der Daumen nach unten??
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  3. Torsten 20. Mai 2017 um 09:03 Uhr ·
    Danke für den interessanten Artikel. Ich nutze weiterhin Netatmo und hbe die Daten über Homebridge am Raspberry in HomeKit integriert. So kann ich auch per Siri die Daten abfragen, zumal mehr als nur 3 Werte abgefragt werden können. Einzig den Regenmesser unterstützt HomeKit hier nicht, jedoch bietet die Elgato App den kompletten Zugang über die Homebridge.
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  4. Carsten 20. Mai 2017 um 09:06 Uhr ·
    Danke für den Beitrag. Persönlich habe ich mich für die Netatmo entschieden. Sehe die Fehlende HomeKit Integration aber auch kritisch. Leider wagen nur wenige Hersteller die Öffnung der Schnittstellen. So führen meine Heizung und meine Rolladensteuerung dank der Hersteller auch weiterhin ein Singleleben…..
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  5. Michael 20. Mai 2017 um 09:45 Uhr ·
    Kann man die aufgezeichneten Daten auch exportieren, z.B. als Excel-Tabelle?
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  6. BBA 20. Mai 2017 um 11:04 Uhr ·
    Wie unnötig das doch ist. Wenn ich wissen will wie das Wetter ist schaue ich erst in der Wetter App und dann gehe ich auf die Terasse um mal ein Gefühl zu bekommen.
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    • Septimus 20. Mai 2017 um 12:48 Uhr ·
      Wollte ich auch grad schreiben! Hatte auch mal eine Wetterstation von „Wetter Direkt“, aber die hat mir das Wetter auch nicht genauer anzeigen können, als mein App „Wetter Online“ und „Wetter XL“, die wirklich sehr genau sind! Eine eigene Wetterstation macht glaub ich nur Sinn, wenn im Umkreis von ca. 50 km keine Station vom Wetterdienst ist. Ansonsten einfach nur ein Klick auf den App – warum immer nur so kompliziert machen, nur weil es die Technik dazu gibt?!?
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    • Marius 20. Mai 2017 um 13:40 Uhr ·
      Es zwingt dich ja auch keiner es anders zu machen. Aber wenn jemand Spass daran hat diese Daten aufzuzeichnen, um sie später mal auszuwerten, wo ist dann das Problem? Dich interessieren dafür andere Dinge, die wiederum für andere total uninteressant sind. Lasst doch einfach jedem das woran er Spass hat.
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      • Septimus 20. Mai 2017 um 14:45 Uhr ·
        Ja Marius, das kann natürlich ein schönes Hobby sein! Habe nur den praktischen Nutzen aus meiner Sicht beschrieben. Vielleicht wohnt ja Matthias auch in einer Gegend, wo die Wetterdaten der großen Wetterstationen nicht mehr zuverlässig sind. Auch in Bergtälern, wo das Wetter sehr schnell umschlägt, sind die öffentlichen Stationen nicht zu gebrauchen!
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  7. helios 20. Mai 2017 um 17:07 Uhr ·
    Hauptsache man hat wieder eine „coole“ Spielerei (und Herr Petrat bekommt Provision ;)
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  8. Schaffy 20. Mai 2017 um 19:44 Uhr ·
    Schöner Artikel Matthias. Bei mir hält die Batterie ca. 6 Monate und mal eben schnell schauen ist bei den Eve Geräten so eine Sache. Sie funktionieren und machen ihren Job sehr genau aber ich finde den Datenabgleich sehr sehr langsam. Eve room geht etwas zügiger aber weather treibt mich manchmal in den Wahnsinn.
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  9. neo70 21. Mai 2017 um 07:19 Uhr ·
    Die Rezessionen sind bezüglich Anbindung mittles Bluetooth nicht gerade der Hit ?
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  10. Donald 21. Mai 2017 um 11:27 Uhr ·
    Ich nutze auch beides, allerdings habe ich die Temp von der Netatmo schon immer auf der Watch. Geht halt nur nicht mit der Original App immer noch nicht, was ne ziemliche Armut ist.
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