Home » Sonstiges » Hauptsache KI: „Firehound“ stellt iOS-Apps bloß, die Millionen Nutzerdaten offenlegen
Apple App Store App Icon auf iPhone

20. Januar 2026

Fabian Schwarzenbach

Hauptsache KI: „Firehound“ stellt iOS-Apps bloß, die Millionen Nutzerdaten offenlegen

Sicherheitsforscher haben ein großes Archiv angelegt und damit zahlreiche Apps entlarvt, die Millionen teils sensitive Nutzerdaten offenlegen. Das unter dem Namen „Firehound“ ausgerufene Projekt stuft dabei besonders KI-Apps im App Store als gefährlich ein.

Auf X dokumentiert ein Nutzer das Vorgehen von „Firehound“. Ziel des Projekts ist die Erstellung einer Liste der für Nutzerdaten gefährlichsten Apps im App Store. Auch wenn diese noch nicht final und öffentlich ist, zeichnet sich ein klare Bild ab.

„Schlechter wird es nicht“: KI-Apps schützen Daten nicht

Von den bisher 198 untersuchten iOS-Apps geben 196 Anwendungen teils sensible Nutzerdaten preis. Die Liste wird dabei von fadenscheinigen KI-Apps angeführt, besonders negativ fällt demnach „Chat & Ask AI by Codeway „auf. Mit mehr als 406 Millionen Datensätzen von über 18 Millionen Nutzern geht diese App besonders schlecht mit Nutzerdaten wie Namen, E-Mail-Adressen, Erstellungsdatum, Chatverläufen und Sprachnachrichten um.

Der Firehound-Initiator @Hariss0n kommentiert das Ganze auf X mit den Worten „This is as bad as it gets“ – schlimmer geht es nicht. Die Nutzung von KI-Apps, vor allem von unbekannten Entwicklern ist mit Vorsicht zu genießen.

Die Liste ist bisher noch nicht öffentlich, da „Firehound“ nach einer Möglichkeit sucht, die Daten zu anonymisieren. Interessierte können sich aber registrieren und auf eine Warteliste setzen lassen. Priorität haben jedoch Journalisten, Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitsexperten.

1 Gedanke zu „Hauptsache KI: „Firehound“ stellt iOS-Apps bloß, die Millionen Nutzerdaten offenlegen“

Schreibe einen Kommentar