Flaggschiffe sind gut für das Markenimage, können abseits echter Fans oder Profis andere Kunden aber nur schwerlich von einem Umstieg überzeugen. Deshalb wird die Mittelklasse bei Apple, Samsung und Google immer wichtiger. Der Suchmaschinenkonzern hat nun das neue Pixel 10a präsentiert – kurz vor dem erwarteten Release des iPhone 17e.
Behutsame optische Änderungen
Optisch ist das Gerät stark am Pixel 9a angelehnt, was wenig überraschend ist – schließlich wurde damit ein grundlegender Designwechsel eingeleitet. Es gibt aber einige interessante Änderungen: Erstmals seit geraumer Zeit ist die Kamera wieder plan im Gehäuse eingelassen bzw. sogar etwas versenkt. Der Ring um die Linse entfällt und Apple-Fans werden sich an das iPhone 5s zurückerinnern.
Erfreuliches Nebenereignis: Die Displayränder sind etwas schmaler geworden, dennoch nicht auf Flaggschiff-Niveau. Notwendig wurde dies, da die Kamera im Inneren eine geänderte Anordnung der übrigen Komponenten verlangt. Google verspricht damit auch eine bessere Reparierbarkeit.
Bildschirm nun besser geschützt
Das Pixel 10a verwendet weiterhin ein OLED-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 6,3″ und einer Auflösung von von 1080 × 2.420 Pixel, die Bildwiederholfrequenz wechselt je nach Bedarf zwischen 60 und 120 Hertz. Die Spitzenhelligkeit wurde auf bis zu 3000 Nits gesteigert. Das größte Upgrade bekommt die Displayabdeckung: Google verwendet nun Gorilla Glass 7i statt Gorilla Glass 3.
Unter der Haube wird es ambivalent
Angetrieben wird das Gerät vom Google Tensor G4, was ein Novum darstellt. Seit Google eigene Chips verwendet, nutzt auch das A-Gerät immer den aktuellen Chip – in den aktuellen Pixel-10-Geräten kommt der Tensor G5 zum Einsatz. Dafür verpasst der Hersteller dem Gerät mit dem Exynos 5400 ein aktuelleres Modem, inklusive der Unterstützung für die Satellite SOS genannte Notruffunktion via Satellit. Flankiert wird das Ganze mit ( GB RAM und wahlweise 128 GB oder 256 GB Speicher. Interessant ist zudem, dass Google hier Bluetooth 6 verbaut, was auf spannende Zubehör-Upgrades rund um die Google I/O hindeutet.
Soweit wir erkennen, verwendet das Pixel 10a die gleiche Kamera wie im Pixel 9a: Es sind also eine 48-Megapixel-Hauptkamera sowie eine 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, die auch Makroaufnahmen unterstützt, verbaut. Vom Pixel 10 werden aber die Softwarefeatures Auto Best Take sowie der Camera Coach übernommen. Damit will Google weiterhin die beste Smartphone-Kamera in dieser Preisklasse gewährleisten. Videos werden mit 4k und in Full-HD-Aufnahmen mit 30/60 fps aufgenommen.
Kein Q2 vorhanden
Ambivalent zeigt sich auch der Akku. Die Kapazität liegt bei 5000 mAh und soll über 30 Stunden Akkulaufzeit bieten. Google hat zudem das Fast Charging optimiert. Mit Kabel lässt sich das Pixel 10a nun mit maximal 30 Watt laden, drahtlos sind es 10 Watt. Beim Vorgänger waren es noch 23 bzw. 7,5 Watt. Leider gibt es kein Qi2, was die Langlebigkeit des Akkus verlängern und zudem schnelleres drahtloses Laden ermöglichen würde. Außerdem fehlen damit die Magnete, was Zubehör einschränkt.
Preise und Verfügbarkeit
Das Pixel 10a gibt es in vier unterschiedlichen Farben, die Lavender, Berry (ein sehr kräftiges Rot, Fog und Obsidian heißen. Preislich geht es mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher bei 549 Euro los, die Variante mit 256 GB Speicher wird 649 Euro kosten. Wer ein Pixel 10a von heute bis zum 18.03. 2026 bestellt und ein altes Smartphone eintauscht, bekommt bis zu 435 Euro Eintauschwert gutgeschrieben – wobei 100 Euro Eintauschprämie garantiert werden. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 16, Google garantiert sieben weitere Androidversionen inklusive der Sicherheitsupdates. Abstriche muss man bei den KI-Features machen, dies liegt im Arbeitsspeicher begründet: KI-Features wie Gemini (Live), Circle to Search oder Live Translate sind an Bord, das lokal laufende KI-System Magic Cue fehlt jedoch wegen den 8 GB RAM.

