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Die Sparkasse unterstützt noch diesen Sommer die girocard mit Apple Pay

Die Sparkassen bereiten offenbar die Unterstützung von Apple Pay durch die girocard vor, ein entsprechender Hinweis findet sich inzwischen auf der entsprechenden Website des Sparkassenverbandes. Die Unterstützung der girocard in Apple Pay war zwar seit längerem erklärtes Ziel, nach wie vor steht aber ein konkreter Starttermin aus.

Kunden der Sparkasse können wohl demnächst auch per Apple Pay zahlen und dabei ihre girocard einsetzen. Bis jetzt waren lediglich Kreditkarten, die von den deutschen Sparkassen ausgegeben wurden, für Zahlungen mit Apple Pay verfügbar. Dass es nun aber auch bald mit der girocard möglich sein soll, per Apple Pay zu bezahlen, teilen die Sparkassen nun auch offiziell mit. Auf einer Website, die die Einrichtung von Apple Pay erklärt, findet sich inzwischen ein entsprechender Hinweis:

Die beliebteste Karte in Deutschland – die girocard – ist noch diesen Sommer mit Apple Pay nutzbar. Mit Apple Pay und Ihrer Sparkassen-Card (Debitkarte) zahlen Sie kontaktlos und mobil an hunderttausenden Terminals in Geschäften in Deutschland.
Machen Sie sich startklar, um gleich am ersten Tag alle Vorteile von Apple Pay mit der Sparkassen-Card (Debitkarte) nutzen zu können!

Konkreter Starttermin ist weiter unklar

Schon lange ist die Unterstützung der girocard durch Apple Pay im Gespräch, entsprechende Lösungen sind auch bereits teils bei anderen Banken verfügbar. Kunden der Deutschen Bank oder der Volksbanken etwa können auch ohne Kreditkarte Apple Pay nutzen. Hier wird indes teils der Umweg über eine virtuelle Kreditkarte gewählt. Auch die Sparkassen realisieren die Unterstützung der girocard womöglich auf diese Weise. Eine frühere Einschätzung aus Branchenkreisen ging davon aus, dass die Sparkassen die girocard unterstützen, indem sie auf die Mastercard Debit-Funktion setzen, die demnächst auf den deutschen girocards der Sparkasse starten soll. Der Nachteil hier wäre, dass nicht alle Kassenterminals, die die girocard unterstützen, auch Zahlungen per Mastercard annehmen, denn für den Handel verhält sich eine solche wie eine reguläre Mastercard ohne Kreditlimit.

Wie die Sparkassen die Unterstützung der girocard nun umsetzen ist indes aktuell ebenso unklar, wie der genaue Starttermin. Der Sommer dauert noch eine Weile.

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Roman van Genabith
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13 Kommentare zu dem Artikel "Die Sparkasse unterstützt noch diesen Sommer die girocard mit Apple Pay"

  1. James 15. Juli 2020 um 10:30 Uhr ·
    Leider nicht jede Sparkasse
    iLike 0
    • Staubsauger 15. Juli 2020 um 10:33 Uhr ·
      Weißt du welche Sparkassen NICHT dabei sind?
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      • Scio nescio 16. Juli 2020 um 16:01 Uhr ·
        Es gibt ca. 380 Sparkassen in D. 10 davon haben sich bisher geweigert ihren Kunden die Zahlung über Apple Pay zu ermöglichen. Dies sind: Sparkasse Wittenberg Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld Sparkasse Niederlausitz Sparkasse Sonneberg Kreissparkasse Hildburghausen Sparkasse Spree-Neiße Stadtsparkasse Schwedt Müritz-Sparkasse Sparkasse Uecker-Randow Stadtsparkasse Wunstorf und die 1822.direkt bzw. 1822.mobil, die im engeren Sinne zwar keine Sparkasse ist, doch als Tochter der Frankfurter Sparkasse (die bei Apple Pay mitmacht) im weiteren Sinne doch dazu gehört.
        iLike 0
  2. Recon 15. Juli 2020 um 10:39 Uhr ·
    Kommt (mir jedenfalls) lange zu spät. Bin von der Sparkasse zu N26 gewechselt und bin rundum zufrieden. Auch die App von N26 ist weitaus nützlicher und sinnvoller aufgebaut als die der Sparkasse.
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    • Wimmal 15. Juli 2020 um 11:08 Uhr ·
      Kann ich nur bestätigen, seit mehr als 2 Jahren n26 kunde, vorher vr Bank
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  3. BimBam 15. Juli 2020 um 11:54 Uhr ·
    Ich bin deswegen vor Monaten zur Ing DiBa gewechselt und bin begeistert. Auch der Wechsel selbst ging problemlos, nachdem ich vorher über 50 Jahre Sparkassenkunde war.
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  4. Danieln88 15. Juli 2020 um 13:04 Uhr ·
    Bei der Volksbank auch schon längst möglich ….
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    • RolandTVD 15. Juli 2020 um 18:16 Uhr ·
      Totaler Quatsch.
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      • Roman van Genabith 15. Juli 2020 um 18:18 Uhr ·
        Doch, mit dem Umweg über eine virtuelle Kreditkarte ist das bei einigen Instituten durchaus möglich. Aber es wird nicht die Girocard benutzt, das muss einschränkend gesagt sein.
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      • RolandTVD 15. Juli 2020 um 23:23 Uhr ·
        Ja aber nicht bei allen Volksbanken(meiner z.B nicht) und lange nicht die Giro Card sondern eben nur die virtuelle Debit Mastercard. Meine Volksbank weiß nichtmal dass es die virtuelle Mastercard Debit gibt 😅😅
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      • Roman van Genabith 15. Juli 2020 um 23:24 Uhr ·
        :(
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    • Scio nescio 16. Juli 2020 um 16:24 Uhr ·
      Das ist leider wirklich falsch. Es gibt einige Banken – darunter auch einige V&R Banken -, bei denen man eine virtuelle Debitcard für Apple Pay nutzen kann. Diese virtuelle Debitcard ist in den meisten Fällen eine Mastercard Debit, evtl. auch mal eine Visa Debit, aber nie! eine Girocard. Die Deutsche Bank hatte so etwas gleich zu Beginn von Apple Pay, einige V&R Banken haben das seit ein paar Wochen auch, genauso wie die Commerzbank. Bisher hat es keine Bank geschafft, die Girocard mit Apple Pay kompatibel zu machen. Insofern sind die Sparkassen schon die ersten, die damit auf den Markt kommen. Vielleicht noch mal zu Klarstellung welche Unterschiede es bei Zahlungskarten gibt: Kreditkarte: Hier werden alle Transaktionen meist einen Monat lang gesammelt und dann in dem Turnus abgerechnet. Es gibt also für einen Monat „Kredit“ In D wird dann meist die volle Rechnung bezahlt und nur ganz selten wird diese Rechnung als Teilzahlungsrechnung abgestottert – wie es in den USA üblich ist. An diesem weiteren Kredit verdienen die Banken recht ordentlich. Die Karten kommen meist aus den Systemen von Mastercard, Visa, American Express, Diners Club, JCB etc. – eigentlich alles amerikanisch. Debitkarte: Hier werden alle Transaktionen sofort (innerhalb von 1-3 Tagen) dem verknüpften Konto belastet (debited). Solange das verknüpfte Konto Deckung aufweist oder Dispo es erlaubt, wird die Transaktion genehmigt. Diese Karten kommen meist ebenfalls aus den Systemen von u.a. Mastercard (manchmal auch Maestro), Visa (manchmal auch V-Pay). Die deutsche Version der Debitkarte ist die Girocard, die auf dem eigenen deutschen System der Deutschen Kreditwirtschaft basiert. Prepaidkarte: Dies ist eine Unterversion der Debitkarten, weil hier auf das spezielle Kartenkonto zuerst ein Guthaben überwiesen werden muss, gegen dass die Transaktionen dann auch sofort (innerhalb von 1-3 Tagen) belastet wird. Die karten kommen von denselben Systemen wie die normalen Debitkarten Um die Verwirrung komplett zu machen: Außer der Girocard werden eigentlich alle anderen Karten als „Kreditkarten“ bezeichnet, obwohl sie überwiegend Debitkarten sind (wie die Girocard auch) und der Rest auch echte Kreditkarten sind. Das kommt wohl daher, dass die meisten Kredit- und Debitkarten eben auf den großen amerikanischen Systemen Mastercard und Visa basieren. Insofern sind hier die Sparkassen wirklich die ersten, die die girocard mit Apple Pay verbinden werden. Alle bisherigen Debitkarten basierten auf den Systemen von Mastercard und Visa etc.
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  5. RolandTVD 15. Juli 2020 um 18:16 Uhr ·
    Bei der Volksbank noch immer nichts!
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