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DeepL führt wöchentliches Übersetzungslimit ein und beschneidet Angebot weiter

Bei all dem Hype um ChatGPT und Google Bard kann man leicht vergessen, dass eines der besten Übersetzungs-Tools aus Deutschland kommt. Die Rede ist von DeepL, einem Start-Up aus Köln, welches nun wiederholt die Daumenschrauben für seine Nutzer anzieht. 

Wöchentliches Limit eingeführt

Das Unternehmen aus Köln hatte in den vergangenen Monaten seinen Dienst peu à peu immer weiter limitiert, Apfelpage berichtete. Nun gibt es die nächste Limitierung, die zunächst bei der offiziellen Mac-App in Erscheinung trat. Wer ohne ein DeepL-Account unterwegs ist, bekommt einen Warnhinweis eingeblendet, dass das wöchentliche Limit für Übersetzungen erreicht wurde.

Das Limit von 1500 übersetzten Zeichen wird erst dann wieder aufgehoben, wenn man sich registriert. Dies ist aktuell kostenfrei möglich und ermöglicht anschließend wieder das Übersetzen von 5000 Zeichen.

Riskante Strategie

Auf dem iPhone scheint der Dienst noch restriktiver vorzugehen, hier geht nichts mehr ohne ein Benutzerkonto. Die Strategie ist für DeepL gefährlich: Nach wie vor bietet man die besten kontextbasierten Übersetzungen an, doch ChatGPT und Google Bard holen mit großen Schritten auf. Es ist nicht verwerflich, einen entsprechenden Obolus zu nehmen, doch der Monatspreis von 7,50 Euro ist recht happig und dürfte mittelfristig nicht dazu geeignet sein, neue Kunden zu gewinnen.

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Patrick Bergmann
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1 Kommentar zu dem Artikel "DeepL führt wöchentliches Übersetzungslimit ein und beschneidet Angebot weiter"

  1. Kottan58 11. Dezember 2023 um 20:39 Uhr ·
    Dann wird Deepl nicht mehr benutzt. Euro 7,50 sind mir zu viel
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