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16. April 2026

Patrick Bergmann

DaVinci Resolve 21 angekündigt: Erstmals wird Bildbearbeitung möglich sein

Mit der Einführung des Apple Creator Studio hat Apple die Hürde für professionellen Videoschnitt am Mac preislich neu positioniert und für Erstaunen gesorgt. Das komplette Bundle gibt es bekanntlich ab 12,99 Euro inklusive Final Cut Pro und es setzt Adobe mit seiner Creative Cloud und Premiere enorm unter Druck. Doch für semiprofessionellen Videoschnitt gibt es mit DaVinci Resolve eine Alternative, die komplett kostenfrei ist und ihrerseits zur Attacke ansetzt: In Version 21 ist erstmals auch eine Bildbearbeitung möglich. 

DaVinci Resolve 21 angekündigt

Herzstück der Neuerungen ist die neue „Photo“-Seite, mit der DaVinci Resolve erstmals eine vollständige Fotobearbeitung direkt in die bestehende Oberfläche integriert. Bilder lassen sich ohne Umwege importieren, organisieren und bearbeiten, wobei Blackmagic seine aus Film und Serien bekannte Farbkorrektur konsequent auf Standbilder überträgt. Anpassungen erfolgen über Kurven, Masken und vor allem das nodebasierte System, das im Gegensatz zu klassischen linearen Workflows eine flexible, modulare Bearbeitung mit parallel kombinierbaren Korrekturen ermöglicht.

Diese lassen sich zudem einfach auf weitere Aufnahmen übertragen, was insbesondere bei größeren Fotoserien für einen konsistenten Look sorgt. Ergänzt wird das Ganze durch eine Lightbox-Ansicht, die mehrere Bilder gleichzeitig darstellt und direkte Vergleiche erlaubt. Gleichzeitig bleibt Resolve seinem nicht-destruktiven Ansatz treu: Zuschnitte und Perspektivkorrekturen sind jederzeit reversibel, während in professionellen Setups sogar angebundene Kameras unterstützt werden, sodass Fotos direkt während des Shootings ins Projekt übernommen und Parameter wie Belichtung oder Weißabgleich zentral gesteuert werden können. Die Entwickler von Blackmagic legen Wert darauf, dass die neue Bildbearbeitung integraler Bestandteil von DaVinci Resolve 21 ist.

Weitere Neuerungen

Jenseits der Fotofunktionen bringt Resolve 21 nach Herstellerangaben über 100 neue Motion-Graphics-Effekte sowie die Krokodove-Bibliothek mit mehr als 70 zusätzlichen Compositing-Werkzeugen in der Fusion-Seite. Auf der Color-Seite kommen MultiMaster-Trim-Passes und Gruppen-Versionen hinzu. Fairlight, die Audioabteilung des Programms, erhält eine Ordnerfunktion für übersichtlicheres Spurmanagement.

Verfügbarkeit

DaVinci Resolve 21 wird, wie üblich, in zwei Varianten angeboten, wobei eine davon kostenfrei ist. Wer alle Funktionen wie KI Magic Mask und der Film Look Creator nutzen will, muss die kostenpflichtige Version nehmen, die einmalig 255 Euro kosten wird. Wer die neuen Features ausprobieren will, kann sich die offizielle Public Beta direkt auf der Webseite von Blackmagic herunterladen.

-> DaVinci Resolve 21 ausprobieren

 

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