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Bitcoin-Halving erklärt: Das hat es mit dem Hype auf sich

Auch wenn Bitcoin, Ethereum und Co. nun schon seit knapp zwei Jahren nicht mehr täglich mit absurd hohen Kursen und riesigen Vorhaben Schlagzeilen in den Mainstream-Medien machen, brodelt die Gerüchteküche in den Fach-Blogs und -Zeitschriften munter weiter. Aktuellster Gegenstand der Spekulationen ist dabei das Bitcoin-Halving, von dem sich viele Anleger gewaltige Kurssprünge versprechen. Doch was hat es damit eigentlich genau auf sich und wie kann man als Neueinsteiger von der aktuellen Dynamik profitieren? Wir zeigen im Folgenden, worum es geht.

Hintergründe zu Bitcoin

Bitcoins müssen, genau wie die meisten anderen Kryptowährungen auch, ‚gemint‘ werden – so nennt man das Erstellen neuer digitaler Münzen durch das Lösen komplizierter Rechenaufgaben, die auf eine Vielzahl verschiedener Server aufgeteilt werden. Die dabei investierte Menge Energie bestimmt gemeinsam mit der Nachfrage den Preis der virtuellen Währung. Bitcoin ist so konzipiert worden, dass insgesamt höchstens 21 Millionen BTC zirkulieren können – aktuell sind wir bei rund 18 Millionen. Das Wachstum verlangsamt sich dabei jedoch von selbst immer weiter, da die Belohnungen pro gelöster Rechnung immer geringer werden.

Was ist das Bitcoin-Halving?

Ein Bitcoin-Halving gab es in der relativ kurzen Geschichte bereits zwei Mal: Einmal 2012 und einmal 2016. Nun ist es wieder so weit: Am 11.05. nahm das dritte Halving-Event seinen Lauf. Doch was genau bedeutet das überhaupt? Konkret wird ab einem Halving der Ertrag der Miner halbiert. Was zunächst wenig intuitiv scheint, baut auf einer sehr klaren, zugrunde liegenden Logik auf – je weniger Bitcoin pro Zeiteinheit geschürft werden können, desto höher ist der Aufwand pro Bitcoin und desto höher dementsprechend auch der Preis, eine gleichbleibende Nachfrage vorausgesetzt. Kurz gefasst sollen Bitcoin-Halving also durch eine künstliche Verknappung einer Inflation entgegenwirken.

Was bedeutet das Halving für den Preis?

Die zukünftige Preisentwicklung ist für einen Großteil der Privatanleger der Grund, in Bitcoin zu investieren. Viele sehen im Halving die Chance auf eine weitere Rallye; während die Kurse 2012 nach dem entsprechenden Event bereits stark anstiegen, folgte dem Halving im Jahr 2016 der astronomische Lauf nach oben, der erstmalig die 20.000-Dollar-Marke knackte und Bitcoin so im Bewusstsein einer breiten Masse verankerte. Ähnliche Effekte versprechen sich Anleger und hoffnungsvolle Experten auch in diesem Jahr – wie eigentlich zu jedem beliebigen Zeitpunkt reichen die Prognosen hier von Negativveränderungen bis zu satten 50.000 US-Dollar am Ende des Jahres. Wer wirklich richtig liegt, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand zuverlässig einschätzen; bei der Investition sollte man also als Privatanleger immer überlegen, ob man sehr langfristig an Bitcoin glaubt und einen Stellenwert der Technologie im zukünftigen Alltag erkennen kann.

So investiert man erstmalig in Bitcoin

Wer jetzt hellhörig geworden ist und sein eigenes Glück versuchen möchte, benötigt dazu vor allen Dingen zwei Voraussetzungen: Eine sogenannte Wallet, in der die digitalen Währungen verwaltet werden sowie einen Exchange, auf dem man die Münzen erwirbt. Allerdings müsst ihr auch einen seriösen Anbieter suchen. Von Webportalen wie Bitcoin Code würden wir Abstand halten, sofern nicht ein bekannter Anbieter dahintersteckt. Ob ihr es mit einem bekannten oder unseriösen Anbieter zu tun habt, das erkennt ihr meist, wenn ihr die Google-Suche anschmeißt. Stoßt ihr also auf eine Internetseite, die euch nicht bekannt ist: Einfach einmal googeln und Erfahrungen einholen. Wo ihr jedenfalls sicher sein könnt, ist mit den bekannten Tradern wie eToro, Libertex oder Plus500, die auch ständig vor unseren YouTube-Videos laufen. Eine Wallet und Exchange in einem bietet dabei beispielsweise der österreichische Dienst BitPanda, der von Bitcoin bis zum hauseigenen Pantos-Coin eine Reihe verschiedener Währungen anbietet. Auch hier sei aus Sicherheitsgründen jedoch empfohlen, einmal gekaufte Währungen umgehend auf ein Offline-Wallet zu übertragen.

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Toni Ebert
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