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3. September 2026

Patrick Bergmann

Apple schiebt das erste MacBook Air mit Retina endgültig auf das Abstellgleis

Apple hat seine Service-Listen aktualisiert und drei weitere MacBook-Modelle in die Kategorie „abgekündigt“ verschoben. Für die betroffenen Geräte bietet der iPhone-Konzern ab sofort keinerlei Reparatur oder Unterstützung mehr an. Wir haben die Details. 

Diese Modelle sind obsolet

Konkret trifft es das MacBook Air (Retina, 13 Zoll, 2018), das MacBook Pro (13 Zoll, 2018, vier Thunderbolt-3-Anschlüsse) sowie das MacBook Pro (13 Zoll, 2017, zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse). Alle drei Modelle galten bislang als Vintage-Produkte und rutschen nun eine Stufe tiefer:  Ersatzteile von Apple gibt es damit nicht mehr, auch autorisierte Servicepartner können nicht weiter auf offizielle Ressourcen zurückgreifen.

Das erste Retina-Air geht in Rente

Besonders bemerkenswert ist die Abkündigung des MacBook Air aus dem Jahr 2018. Es war das erste Air überhaupt mit Retina-Display und Touch ID. Das war damals ein echtes Upgrade, welches  die Baureihe nach Jahren mit niedrig auflösendem Bildschirm endlich in die Moderne holte. Wer ein solches Gerät noch besitzt und auf Reparaturen hofft, schaut künftig in die Röhre. Auch für externe Werkstätten wird die Ersatzteilbeschaffung durch Ausschlachten baugleicher Geräte mit der Zeit schwieriger, wenn kein Nachschub mehr aus offiziellen Kanälen kommt. Eine einzige Ausnahme existiert allerdings: Für Laptops bietet der Hersteller unter bestimmten Voraussetzungen bis zu zehn Jahre nach Verkaufsende noch einen Akkutausch an.

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