Apple-Auto: BMW und Daimler lassen Zusammenarbeit offenbar platzen

Wenn sich Gerüchte mit Gerüchten widerlegen lassen sollen, dann hat das nicht nur die inflationäre Verwendung des Konjuktivs zur Folge, sondern lässt auch auf ein offenbar hohes Medieninteresse an dem Ursprung der Spekulationen schließen. Gerade im Autoland Deutschland.

Es geht um das kolportierte Apple-Auto. Schon länger steht hier die Vermutung im Raum, Apple habe sich mit den deutschen Autobauern BMW und Daimler zusammengesetzt, um mögliche Kooperationen für ein eigenes Elektroauto durchzusprechen. Jüngst soll Chef Tim Cook dazu sogar ein BMW-Werk in Leipzig besucht haben – das i3 hätte eine Grundlage für die spätere Entwicklung werden können.

Doch die unbestätigten Gespräche mit BMW und Daimler scheinen geplatzt zu sein. Das zumindest schreibt das Handelsblatt unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

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Demnach haben die hiesigen Unternehmen nicht nur Sorge, ihre Eigenständigkeit ein Stück weit zu liquidieren, sondern auch Bedenken im Bereich Datenschutz. Apple wolle, so heißt es, sein teilautonomes Auto mit der Cloud verbinden. Die Daimler-Marke Mercedes betonte indes häufiger, dass der Schutz der Kundendaten oberste Priorität habe. Darüber hinaus konnte man sich nicht einigen, wer federführend beim sogenannten „Projekt Titan“ sein würde.

Für Apple wird der mutmaßliche Verhandlungsabbruch kein großer Rückschlag sein. In letzten Berichten hieß es, man habe bereits ein Team aus deutschen Experten in Berlin zusammengestellt, die an dem iCar arbeiten.

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Philipp Tusch
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32 Kommentare zu dem Artikel "Apple-Auto: BMW und Daimler lassen Zusammenarbeit offenbar platzen"

  1. ApfelBlatt 21. April 2016 um 10:48 Uhr ·
    Mercedes will Kundendaten vor Apple schützen. Genau mein Humor.
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    • Flodo 21. April 2016 um 13:29 Uhr ·
      Genau das habe ich auch gedacht
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    • Pat 21. April 2016 um 18:05 Uhr ·
      Ja warum denn nicht!? ?
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  2. 21. April 2016 um 10:48 Uhr ·
    Das Car wird eh ein Flop… An der Kunst deutscher Autobauer kommt Ihr nicht vorbei… Das ist unser Territorium :)…
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    • Gam9bit 21. April 2016 um 11:03 Uhr ·
      Selten so gelacht. Das „know-how“ der hiesigen Branche was Sicherheit der IT in Autos angeht lässt mehr als zu wünschen übrig. Elektro Autos bekommen die auch nicht geschissen. Verpasste Chance würde ich eher sagen.
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      • (M4DRiX) 21. April 2016 um 14:01 Uhr ·
        @Gam9bit Du glaubst aber auch alles. Denkst du wirklich, dass deutsche Autobauer nicht schon lange elektrisch betriebene Fahrzeuge hätten produzieren können, wenn sie gewollt hätten? Weit gefehlt. Du kannst dir sicher sein, dass entsprechende Konzepte schon lange in den Schubladen liegen. Aktuell ist es aber weit lohnenswerter, herkömmliche Antriebstechniken, in die wohlbemerkt Unmengen an Geld für Entwicklung und Konzepte geflossen sind, auszuschöpfen. Genug Geld lässt sich damit noch generieren.
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    • K. Dot 21. April 2016 um 11:05 Uhr ·
      Da gebe ich dir grösstenteils recht. Das deutsche Ingenieurswesen in der Autobranche hat unglaublich viel Know-How. Man sieht aber anhand von Tesla das es auch möglich ist in den Staaten etwas grosses zu erreichen und sich im eigenen Bereich Wissen anzueignen.
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    • Xy 21. April 2016 um 11:06 Uhr ·
      Hoffentlich hast du Recht. Ansonsten hat Deutschland ein großes Problem…
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    • Tobias 21. April 2016 um 11:10 Uhr ·
      Hat ein finnischer Handyhersteller auch schon von sich behauptet…..
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      • Leser 21. April 2016 um 12:32 Uhr ·
        Wenn man Handys mit Autos vergleicht, muss man schon ziemlich neben der Spur sein, oder? :P
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      • Tobias 21. April 2016 um 13:07 Uhr ·
        Wenn Du meinst………
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    • Reinhard 21. April 2016 um 15:59 Uhr ·
      Blech zusammen schweißen kann jeder. In Zeiten, wo die Antriebstechnologie wechselt, müssen nicht die Schweißer die Gewinner sein. Es zählt viel mehr die Software, denn je
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      • Rodney McKay 22. April 2016 um 12:59 Uhr ·
        Dann würdest du dich in einer Softwarebetriebenen Biomülltonne fortbewegen? Software bringt auch nichts, wenn man sich nicht sicher in einer soliden und Qualitativ hochwertigen Hardware aufhält. Vor allem wenn es um Autos geht, denn das bin immerhin ich, der sich in diese Dinger hockt! Amen
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  3. Affe 21. April 2016 um 10:50 Uhr ·
    Wen das Apple Auto so wird wie der i3 dann hat es echt eine Zukunft.
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    • Wuidader 21. April 2016 um 11:16 Uhr ·
      Der i3 ist kein auto … Eher eine kleine rollende kiste … was bringt mir ein stylischer fahrbarer untersatz in dem ich kaum platz habe …
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      • Captain Future 21. April 2016 um 11:30 Uhr ·
        Ganz einfach es bringt dir so viel dass du emotionsfrei fährst. Bei dem Thema Platzangebot muss ich dir widersprechen ich habe den BMW I3 gefahren und der ist groß genug. Zumindest für drei Personen. Samt Gepäck.
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      • 21. April 2016 um 23:07 Uhr ·
        Über stylisch lässt sich auch streiten …
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      • Prepait 23. April 2016 um 09:59 Uhr ·
        Du meinst emissionsfrei
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  4. Norbert R. 21. April 2016 um 10:50 Uhr ·
    Richtig so, wenn der Staat schon den Amis bedingungslos folgt, brauchen das BMW und Mercedes nicht. Die beiden Konzerne haben es garantiert nicht nötig, außerdem stelle ich mir eine Zusammenarbeit mit Apple allgemeinen sowieso schwierig vor.
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    • Tobias 21. April 2016 um 11:11 Uhr ·
      Würde der Staat „den Amis“ bedingungslos folgen, wären unsere Aussengrenzen schon lange dicht.
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  5. Re 21. April 2016 um 10:53 Uhr ·
    Ein Apfelauto braucht kein Mensch. Macht lieber vernünftige Hard- und Software, so wie früher.
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    • Captain Future 21. April 2016 um 11:31 Uhr ·
      Die soft wer ist doch vernünftig sag mir bitte ein Konkurrenzhersteller
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      • Captain Future 21. April 2016 um 11:32 Uhr ·
        Die Update Politik von Apple ist absolut hervorragend und hier kann sich die Konkurrenz definitiv eine Scheibe beziehungsweise mehrere Scheiben abschneiden. Sag mir doch bitte ein Konkurrenzprodukt beziehungsweise ein Hersteller der auf diesem Gebiet besser ist als Apple. Richtig! Du wirst keinen finden.
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      • Darsana 21. April 2016 um 21:35 Uhr ·
        Google mit seiner Nexus Reihe ;)
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  6. Ady 21. April 2016 um 11:02 Uhr ·
    Angeblich soll Apple jetzt mit Magna verhandeln. Magne gehört Frank Stronach, Stronach ist ein Rassist. Sollte Apple mit Magna ins Geschäft kommen, werde ich meine Wohnung zur Apple-freie Zone umwandeln.
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  7. o.wunder 21. April 2016 um 11:23 Uhr ·
    Berlin als Autostadt? Ganz was Neues! Was Apple braucht sind Zulieferer und Fertigungsstrassen. Nur Inhenieure in Entwicklung und Marketing-/Vertrieb helfen da wenig. Ich bin gespannt wo gefertigt wird.
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    • Ralle 21. April 2016 um 13:46 Uhr ·
      Na wo wohl, bei Foxconn:-)
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      • Rappel 21. April 2016 um 14:22 Uhr ·
        Der war jetzt richtig gut :-)
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  8. Poolboy 21. April 2016 um 17:15 Uhr ·
    ja, deutsche autobauer können elektroautos bauen aber eben nicht auf dem niveau wie tesla. entweder überteuert oder zu geringe reichweite oder total hässlich, oder alles zusammen. tesla model s 500km reichweite, model3 350km reichweite mittelklasse für 35000 dollar…. dafür bekommst gerademal ein e-up mit 100km reichweite. ob es die deutschen extra blockieren oder einfach nicht das knowhow besitzen, ist in erster linie egal…. sie sind hinten dran und verpassen gerade den trend völlig. da werden sich noch einige umgucken.
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  9. Apple Tom 21. April 2016 um 19:57 Uhr ·
    Wie wäre es mit VW in den USA ?? Es wäre für beide eine Win-win Situation :)
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  10. Fanti 22. April 2016 um 08:16 Uhr ·
    R.I.P.  CAR
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  11. Fanti 22. April 2016 um 08:17 Uhr ·
    Hier wird  mal scheitern! Mal eben das Auto neu erfinden. Vielleicht in den nächsten 2Jahrzehnten, wenn überhaupt.
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