Apfelpage.de fragt: Wie reparierbar ist das iPhone SE und was geht schnell kaputt?

iPhone SE Schrauben - iDoc

Das iPhone SE lässt sich vergleichsweise gut reparieren, zu dieser Ansicht kommen Experten nach einem Blick ins Innere. Es kommt zwar reichlich Klebstoff zum Einsatz, der lässt sich aber recht unkompliziert lösen.

Das iPhone SE ist seit kurzem im Handel und ist designtechnisch ein Nachfolger des iPhone 8. Wir wollten wissen, wie sich das neue Modell in Sachen Reparierbarkeit schlägt. Hierzu haben wir bei den Reparaturspezialisten von iDoc gefragt, wie sie das neue iPhone beurteilen und hier sind die durchaus aufschlussreichen Antworten:

Arbeiten am iPhone SE - iDoc

Arbeiten am iPhone SE – iDoc

Apfelpage.de: Wie schlägt sich das neue iPhone SE bei der Reparierbarkeit?

iDoc: Das iPhone SE ist modular aufgebaut, sodass sich Akku und Display relativ leicht austauschen lassen. Damit das Smartphone die IP67-Zertifizierung erhält, ist das Display verklebt. Durch einen normalen Fön lässt sich der Kleber allerdings gut lösen, sodass dies kein Hindernis für eine selbstständige Reparatur darstellen sollte. Im Inneren des Geräts finden sich nur wenig verklebte Teile, was sich ebenfalls positiv auf die Reparierbarkeit auswirkt.

Apples Schrauben machen Reparatur unnötig kompliziert

Der Home-Button ist auch bei diesem iPhone ein Problem bei der Reparatur, außerdem setzt Apple auf viele verschiedene Schrauben.

iPhone SE alle Teile - iDoc

iPhone SE alle Teile – iDoc

Allerdings setzt Apple weiterhin auf vier verschiedene Schraubentypen. Dies macht spezielles Werkzeug für die Reparatur zwingend erforderlich und ist weiterhin ein Dorn im Auge der Reparaturszene. Zudem ist es nicht möglich, den Homebutton selbst zu tauschen, da die Software an das Logicboard gekoppelt ist. Bei einem Wechsel funktioniert die Touch ID nicht mehr.

Was geht zuerst kaputt?

Zudem wollten wir noch wissen, wie robust die einzelnen Komponenten sind und wo im Alltag die ersten Schäden zu erwarten sind.

Apfelpage.de: Wie widerstandsfähig wirkt das neue iPhone SE bei Material und Verarbeitung?
iDoc: Das iPhone SE wirkt wie von Apple gewohnt sehr hochwertig verarbeitet. Die Materialien fühlen sich sehr gut in der Hand an. Verglichen mit dem Vorgänger, dem iPhone SE von 2016, ist das neue iPhone SE allerdings weniger widerstandsfähig. Das liegt an der Glasrückseite, die bei einem Sturz genauso schnell wie das Display brechen kann. Im Inneren arbeitet Apple mit vielen Flexkabeln, die sehr empfindlich sind und bei einer Reparatur schnell kaputt gehen können.

Innenansicht des iPhone SE - iDoc

Innenansicht des iPhone SE – iDoc

Kurzfazit zur Reparierbarkeit

Alles in allem bietet das neue iPhone SE bei der Reparatur also keine Neuigkeiten. Mit etwas Geduld, der richtigen Anleitung und vernünftigen Werkzeugen wird auch dieses iPhone von ungelernten Smartphone-Liebhabern repariert werden können. Es gibt allerdings Optimierungspotenzial für eine einfachere Reparatur.
Nachfolgend eingebettet das iDoc-Video mit deutschsprachigem Kommentar zum iPhone SE:

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Roman van Genabith
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11 Kommentare zu dem Artikel "Apfelpage.de fragt: Wie reparierbar ist das iPhone SE und was geht schnell kaputt?"

  1. Pyrotechnik95 26. April 2020 um 09:23 Uhr ·
    Das se ist fast 1mm dünner als das pro dss hätte es unter jobs nicht gegeben
    iLike 1
    • neo70 26. April 2020 um 11:00 Uhr ·
      Ich werte das mal als Witz 👍🏻😃
      iLike 5
    • neo70 26. April 2020 um 11:03 Uhr ·
      Die Schrauben als Negativpunkt zu werten ist schon ein Unding. Mit den Jahren ist Torx zu einem Standard geworden und sollte in jeder Werkstatt vorhanden sein. Wer sowas nicht hat, sollte evtl. auch lieber die Reparatur jemand anderen überlassen 😉
      iLike 8
      • Dani H. 26. April 2020 um 12:39 Uhr ·
        Torxs hat heutzutage wahrscheinlich auch jeder, nur die größe von Apple sind auch mini
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      • neo70 26. April 2020 um 15:06 Uhr ·
        Kostet nicht die Welt. Zudem sind die sogar meist in den Sets dabei.
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      • GeneralMotors 27. April 2020 um 08:27 Uhr ·
        Apple nutzt kein Torx, sondern Pentalobe. Die haben eine andere Form und sind nicht kompatibel. Beschädigungen sind daher leicht möglich
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  2. Blub 26. April 2020 um 11:03 Uhr ·
    Ich rate von einer eigenen Reparatur dringend ab! Ich wollte einen Akku selber tauschen, von meinem iPad 1. Laut iFixit sollte das problemlos gehen. Ich bin Handwerklich eigentlich sehr versiert und repariere eigentlich alles selbst. Es ist unwiederbringlich kaputt. Nicht nur weil ich zu blöd war sondern auch weil es keine Ersatzteile gibt. Ich denke man sollte das die Profis machen lassen. Das ist aber auch keine Garantie auf eine erfolgreiche Reparatur. Ich würde das nur noch von Apple machen lassen. Ich denke Apple macht solche Reparaturen unnötig kompliziert. Zumindest der Akku sollte vom Nutzer selbst getauscht werden können. Notfalls sollte hier die Politik aktiv werden. Anscheinend juckt das aber niemand.
    iLike 10
    • neo70 26. April 2020 um 15:08 Uhr ·
      Schön wenn man von sich selbst so überzeugt ist. Einen Akku selbst im iPad zu tauschen ist kein Problem, außer man hat zwei linke Hände oder keine Geduld. Passieren kann immer etwas, selbst den Profis.
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    • Atze 26. April 2020 um 18:55 Uhr ·
      Hatte nie Probleme beim iPad oder iPhone Akku tausch und Ersatzteile gibt es überall. Ich kann jedem empfehlen es selbst zu machen. Wer natürlich angst hat soll es lieber machen lassen. Ich bin Laie.
      iLike 0
  3. Atze 26. April 2020 um 18:56 Uhr ·
    Hatte nie Probleme beim iPad oder iPhone Akku tausch und Ersatzteile gibt es überall. Ich kann jedem empfehlen es selbst zu machen. Wer natürlich angst hat soll es lieber machen lassen. Ich bin Laie.
    iLike 0
  4. GeneralMotors 27. April 2020 um 08:27 Uhr ·
    Apple nutzt kein Torx, sondern Pentalobe. Die haben eine andere Form und sind nicht kompatibel. Beschädigungen sind daher leicht möglich
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