Mit dem C1 und dem C1X hat Apple im vergangenen Jahr gezeigt, dass man durchaus in der Lage ist, eigene Mobilfunkchips zu bauen, die mit den 5G-Modems der Konkurrenz mithalten können. Der Nachfolger C2 wird 2026 erwartet und könnte ganz neue Möglichkeiten auf das iPhone bringen. Dank Satelliten-Kommunikation wäre 5G an Orten denkbar, die vorher nicht abgedeckt werden können.
Nach Meinung einer ehemaligen Bildungsministerin brauche es besonders im ländlichen Raum „5G nicht an jeder Milchkanne“, genau das könnte nun aber bald Realität werden. Wenn man dem Post des Weibo-Leakers „Fixed Focus Digital“ Glauben schenkt, plant Apple den Support von NR-NTN (New Radio for Non-Terrestrial Networks) mit dem kommenden C2-Chip. Dieser soll nach dem Erfolg der Vorgänger in iPhone 16e (C1) und iPad Pro mit M5 (C1X) bereits im Herbst 2026 Qualcomm-Modems auch aus dem iPhone 18 Pro verdrängen.
Netzabdeckung könnte großen Sprung machen – auch bei uns?
Bei NR-NTN handelt es sich um eine Technologie, die via Satellit kommuniziert und damit deutlich leistungsfähiger als die bisherige Netzabdeckung per Mobilfunkmast ist. Darüber können beispielsweise Anrufe getätigt werden, auch die Abdeckung von 5G ist flächendeckender – vorausgesetzt, man befindet sich unter freiem Himmel in „Sichtweite“ eines Satelliten.
Schon jetzt kann das iPhone und auch die Apple Watch unter optimalen Bedingungen Notrufe und SMS via Satellit versenden, sollte kein Empfang verfügbar sein. Schafft es Apple, diese Art der Kommunikation der breiten Masse zur Verfügung zu stellen, könnte das der Durchbruch für Stalliten-Kommunikation im Smartphone-Bereich sein – und das mit Ende 2026 schneller, als man vermuten mag.
Fraglich ist nur, ob die Technologie auch bei uns ab Marktstart verfügbar sein wird. Die oben angesprochenen SOS-Funktionen brachte Apple zuerst in den USA, Hoffnung macht das Vorgehen in Japan: Hier ist es seit iOS 26.2 aufgrund regulatorischer Maßnahmen möglich, iMessage via Satellit zu nutzen.


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