Im Test: Nuki – das smarte Türschloss

Das intelligente Zuhause ist manchmal näher als man denkt, denn es kann einen schon an der Haustür antreffen. Nachdem ich bereits ein smartes Vorhängeschloss mein Eigen nenne und hier in einem Review vorstellte, möchte ich heute mein smartes Türschloss vorstellen.

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Ich bin den Haustürschlüssel leid – wie alle anderen Schlüssel mittlerweile auch. Grund, wieso im Haus alle Türen mit nur einem Schlüssel geöffnet und geschlossen werden können. Mein Schlüsselbund sieht daher schmal aus, sehr schmal. Er gliedert sich nur in dem einen Schlüssel für das Haus und den Autoschlüssel auf. Doch selbst das ist mir noch zu viel und auch zu umständlich. Ich trage seit bald zwei Jahren einen Schlüssel am Handgelenk – die Apple Watch. Ja, sie ist nicht nur eine Uhr, sondern auch ein Bedienkonzept für vielerlei Arten. Auch das iPhone in der Hosentasche ist ein Generalschlüssel und öffnet tagtäglich mein smartes Vorhängeschloss. Meine Wohnungstür im Haus musste daher einfach mitziehen und daher habe ich das Bedienkonzept mit einem klassischen Schlüssel an ihr abgeschafft.

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Nuki ist ein smartes Türschloss und schließt mir durch nur einen Tipp auf dem Zifferblatt die Wohnungstür auf. Es wirkt ein wenig wie Magie, wenn sich der Schließzylinder der Tür beginnt zur drehen, der Schnapper zurückgezogen wird und die Tür offen steht. Wir kommen dem Zuhause der Jetsons mittlerweile immer näher und das mit ganz kleinen Geräten wie dem smarten Nuki-Türschloss. Derzeit bin ich am Umbau eines kompletten Stockwerks, was meine neue Wohnung wird. Aufgrund dessen plane ich einige neue Dinge ein und das Auf- und Abschließen der Tür ist mit inbegriffen. Der Fokus sollte in diesem Review auf dem Schloss und nicht der Tür und Umgebung liegen, denn beides wird noch komplett während des Umbaus verändert. Dennoch bleibt die Tür künftig, bis auf einen neuen Anstrich, wie sie ist.

Nuki ist schnell angebracht und leicht zu bedienen. Vor der Installation gilt es seine Tür zu kennen, denn jede Tür ist etwas anders. Meine Tür hat von außen beispielsweise keine Klinke zum Öffnen, sondern nur einen Knauf. Dieser ist nicht drehbar, sondern dient nur zum Zuziehen bzw. Ranziehen der Tür. Das Öffnen geht in meinem Fall durch das Aufschließen der Tür und das Weiteraufschließen, damit der Schnapper zurückgezogen wird. Wenn ihr eine Klinke oder einen drehbaren Knauf zum Öffnen an der Außenseite der Tür habt, dann funktioniert Nuki auch mit eurer Tür. Wichtig ist, dass ihr eure Tür halt genau kennt, denn das System kalibriert das Schließverhalten und öffnet die Tür durch ein gesondertes Verhalten. Solltet ihr die Haustür einmal wechseln oder Umziehen, dann könnt ihr Nuki einfach abbauen und an der neuen Haustür montieren. Das smarte Schloss kalibriert sich bei jedem Neustart und kann auf Wunsch auch manuell kalibriert werden. Dabei verfährt Nuki einfach nur das Schloss der Tür auf das Maximum und das Minimum und errechnet sich so seinen Drehwinkel bzw. seinen Schließweg.

Du dachtest, ich dreh am Knauf, und die Tür geht auf. Ich habe schon öfter für Leute etwas gedreht, und was kann ich für dich tun?“ – Herr Türknauf aus Alice im Wunderland –

Je nach Türart und dem Schließzylinder, wählt man eines der beiden Vorrichtungen. Diese wird mit doppelseitigem Klebeband auf die Türoberfläche über das Schloss aufgeklebt, hält sicher und kann bei einer Demontage rückstandslos entfernt werden. Wichtig ist, dass nur nur Schlösser mit Standardschlüssel unterstützt werden – eine Kellertür mit langem, dicken Kellerschlüssel kann von Nuki nicht bedient werden. Nuki ist also für Haus- und Eingangstüren konzipiert. Betrieben wird das smarte Türschloss mit vier AA-Batterien, die im Lieferumfang enthalten sind und von unten in das Schloss geschoben werden. Ich kann derzeit nicht beantworten wie lange die Batterien halten, denn Nuki ist erst seit vier Wochen im Einsatz – das aber täglich. Es gibt allerdings eine Warnung, wenn sie Batterien sich dem Ende neigen sollten. Der Benutzer hat demnach noch lange Zeit richtig und rechtzeitig zu agieren. Nach der Hardwareinstallation lädt man im AppStore die passende App und beginnt mit der Einrichtung.

Die App leitet den neuen Schlossbesitzer durch die Hardwareeinrichtung und gibt ihm dazu auch Tipps. Anschließend wird das Nuki-Schloss softwaretechnisch eingerichtet. Man vergibt dem Schließzubehör einen Namen, gibt ihm die Türart an (die Klinke- und Knaufsache) und lässt es sich kalibrieren. Ebenfalls checkt die App die Firmware von Nuki und aktualisiert sie. Die Benutzung und Steuerung erfolgt direkt per Bluetooth. Man muss für das Öffnen und Schließen also in Sichtweite des Schlosses sein. Für die Steuerung per Apple Watch muss man auch das iPhone zur Hand haben. Die Apple Watch ist in diesem Fall nur Fernbedienung, denn der wirkliche Befehl geht von der Nuki-App auf dem iPhone aus. Für die App sollte man in diesem Fall bitte in den Einstellungen von iOS die Hintergrundaktualisierung aktivieren, damit die App im Hintergrund agieren kann.

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Mit der passenden Bridge kann man die Sichtweite per Bluetooth vergessen. Die Nuki-Bridge wird einfach in eine Steckdose gesteckt und darf maximal 8 Meter vom Nuki-Schloss entfernt sein. Nach der schnellen Einbindung der Bridge über die App in das heimische WiFi-Netzwerk, ist diese künftig die Annahmestelle für Befehle und leitet sie an das Schloss weiter. Dadurch kann man mit der Apple Watch und dem iPhone von unterwegs aus eine Tür öffnen oder schließen.

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Ebenfalls sieht man so von unterwegs auch, ob die Tür abgeschlossen ist oder nicht Die Bridge hat den Vorteil, dass jeder Befehl an den Server von Nuki geht, dieser ihn an die Bridge schickt und dieser an das Schloss geschickt wird. Damit ist Bluetoothreichweite keine Sache mehr. Befindet man sich dennoch direkt vor der Tür und dem Schloss, werden eine direkte Verbindung per Bluetooth und eine indirekte Verbindung per Server aufgestellt. Man bekommt die Tür immer auf und ich hatte noch nicht einmal einen Fehler beim Öffnen oder Schließen der Wohnungstür.

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Ich habe ein kurzes Video angefertigt, um die Bedienung vom Handgelenk zu demonstrieren. Das Schloss wirkt in dem Video lauter als es in Wirklichkeit ist. Das Auf- und Abschließen hört man zwar, allerdings ist es nicht lauter als das Auf- und Zuschließen per Hand. In dem Video ist auch gut zu erkennen, wie Nuki das Schließverhalten der Tür für sich festgelegt hat und den Schnapper zum Öffnen zurückzieht.

Ich habe mir die Nuki-App auf der Apple Watch installiert und mir die Komplikation der App in mein Zifferblatt eingefügt. So ist der Haustürschlüssel wirklich nur ein Tipp entfernt. Beim Öffnen wird einem der aktuelle Zustand des Schlosses angezeigt – im obigen Fall ist die Tür aufgeschlossen, aber dennoch durch den Schnapper zu. Mit einem Force Touch erhält man die Funktionen des Schlosses. „Tür öffnen“ schließt eine komplett abgeschlossenen Tür bei mir auf, zieht den Schnapper zurück und lässt die Tür damit offen stehen. Ist die in meinem Fall zugezogen so kann man sie schlicht auch nur aufsperren oder zusperren. „Lock ’n‘ Go“ schließt die Tür ab, sobald man außerhalb der Reichweite ist – man kann das Abschließen der Tür somit nicht vergessen.

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Wer keine Apple Watch trägt, der kann auch die iOS-App auf dem iPhone nutzen. Diese bietet die gleichen Funktionen, setzt aber einen Griff in die Hosentasche voraus. Die App erlaubt auch das Einstellen von Warnungen. So kann man einen Push erhalten, wenn eine Tür sich geöffnet hat. Clever ist aber die Weitergabe des digitalen Schlüssels. Man nutzt selten eine Tür alleine und daher kann der Admin eine Einladung an andere senden. Der zweite authorisierte Türöffner erhält eine E-Mail, dass er die Nuki-App installieren soll und die in der E-Mail eingetragenen Daten zum Log-In in der Nuki-App eintragen soll. Dadurch kann auch er künftig die Tür öffnen und schließen. Der Admin kann in einem Protokoll jederzeit einsehen, wann und von wem die Tür geöffnet bzw. geschlossen worden.

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Nuki ist in meinem Alltag eingebunden worden und hat den Gedanken eine Tür mit einem Schlüssel zu öffnen komplett verworfen. Es ist seit Wochen nur noch ein Tipp auf das Handgelenk und die Tür ist auf – oder halt zu und abgeschlossen. Und da die Apple Watch auch über WiFi zum iPhone jederzeit Kontakt hat, kann der Schlüssel am Handgelenk jederzeit griffbereit eingesetzt werden. Nuki kostet derzeit 229€. Die Bridge kann separat für 99€ erworben werden. Wer beides im Bundle bestellt spart 29€ und zahlt demnach 299€. Das smarte Türschloss kann ab sofort online bestellt werden. Die Auslieferung beginnt ab KW43 2016. Hier geht es zum Onlineshop.

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58 Kommentare zu dem Artikel "Im Test: Nuki – das smarte Türschloss"

  1. Settle 22. Oktober 2016 um 08:20 · Antworten
    Ich hab daheim eine Tür mit Handvenenleser. Ist noch bequemer :D
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  2. Stonekeep 22. Oktober 2016 um 08:42 · Antworten
    Genial 👍🏻
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  3. Mööp 22. Oktober 2016 um 08:49 · Antworten
    Hey, ist noch jemanden aufgefallen das beim iPhone 7 Probleme mit dem GPS gibt? Im WLAN zeigt es den richtigen Standort an und im mobilen Netz liegt der angezeigten Standort mehrere Kilometer von wirklichen Standort entfernt oder es wird kein GPS Signal angezeigt. Oder lieg der Fehler an IOS 10?
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    • Frank 22. Oktober 2016 um 09:19 · Antworten
      Danke für den intelligenten Beitrag.
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    • Morpheus2002 24. Oktober 2016 um 13:16 · Antworten
      Mit meinem iPhone 7 ist das Nuki unbrauchbar. Muss jeden Tag mir irgendwelchen Fehlern kämpfen und Auto-Unlock hat noch kein einziges mal funktioniert.
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  4. thx 22. Oktober 2016 um 08:56 · Antworten
    Danke Herr Petrat für das Review. Ich finde Ihre „smarten“ Rezensionen, zu den mitterlweile vielen am Markt erhältlichen Produkten, immer sehr gelungen. Auch die Tatsache, dass es immer etwas ausführlicher ist wie die anderen Beiträge auf Apfelpage, finde ich super. Eins habe ich diesmal vermisst – wie sieht es mit der Sicherheit aus? Kann hier per Bluetooth was abgefangen werden und wie steht es mit der Sicherheit vom Nuki Server? Ich muss nicht alles daheim „Smart“ haben aber etwas automatisierte Technik im Haushalt finde ich schon sehr nützlich. Mein tado Thermostat verrichtet auch seit gut einem Jahr seinen Dienst tadellos. Dennoch bin ich immer etwas vorsichtig / skeptisch, ob hier und da nicht auch mal Gefahren lauern?!
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    • Matthias Petrat
      Matthias Petrat 22. Oktober 2016 um 09:10 · Antworten
      Die Verbindung ist verschlüsselt. Jeglicher Datenverkehr, egal ob lokal oder über den Server, sind damit abgesichert.
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      • Onkel Jürgen 22. Oktober 2016 um 13:46 ·
        Welches Verschlüsselungsverfahren wird denn angewendet?
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  5. Wim_TheRun 22. Oktober 2016 um 08:58 · Antworten
    Hi, vielen Dank für deinen tollen Testbericht. Mein größtes Bedenken ist: wie komme ich in meine Wohnung, wenn mein iPhone geklaut wurde und kommt derjenige der es geklaut hat auch in meine Wohnung?
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    • Matthias Petrat
      Matthias Petrat 22. Oktober 2016 um 09:09 · Antworten
      Dafür müsste er dein iPhone entsperren können. Wenn der Zylinder in der Tür auch gedreht werden kann, wenn gegenüber ein Schlüssel in ihm steckt, dann kannst du von außen weiterhin mit einem Schlüssel aufschließen. Der Motor des Nuki-Schloss dreht sich in dem Fall einfach mit. 💡
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      • Wim_TheRun 23. Oktober 2016 um 10:20 ·
        Danke für die Antwort. Also funktioniert ein Entsperren via Siri nicht? Oder bringt es dann die Meldung, dass es erst entsperrt werden muss?
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      • Matthias Petrat
        Matthias Petrat 23. Oktober 2016 um 11:04 ·
        Du erhältst auf Wunsch für alles einen Push. Also wenn die Tür auf, zu oder ein Gast sie geöffnet hat. Die Apple Watch gibt einen Impuls von sich, wenn ein Befehl ausgeführt wurde.
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  6. Heinz 22. Oktober 2016 um 09:14 · Antworten
    Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach der Sicherheit, die natürlich nicht einfach zu beantworten ist. Allerdings sollte man wissen, dass bei Tests von amerikanischen Schlössern die meisten sehr leicht aufgebrochen werden konnten, elektronisch aufgebrochen versteht sich.
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    • bmbsbr 22. Oktober 2016 um 17:49 · Antworten
      Was heißt das denn?
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  7. Heinz 22. Oktober 2016 um 09:15 · Antworten
    Prima Bericht, Danke!
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  8. Dobsen 22. Oktober 2016 um 09:28 · Antworten
    Mir fehlt da die HomeKit Integration. Ich warte auf das Danalock.
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    • Eirkekmi 22. Oktober 2016 um 10:41 · Antworten
      Mit homebridge gibts Homekit support
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      • Matthias Petrat
        Matthias Petrat 22. Oktober 2016 um 11:15 ·
        Jepp – bin ich auch dran. Wird in mein iBook „HomeKit – die Schnittstelle zum Zuhause“ dann auch als Update mit eingeplant.
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  9. Mimijet 22. Oktober 2016 um 09:40 · Antworten
    Es ist sicherlich eine gute Idee für Schlüssel-Muffel, die entweder ihre Schlüssel leicht verlegen oder eben kein dickes Schlüsselbund mit sich herumtragen wollen. Gerade bei Schließanlagen kann das ärgerlich und teuer werden. Allerdings das Schloß ist das eine, die vorhandene Tür das andere. Beides sollte den gleichen Sicherheitsstatus habe, was mir aber bei der abgebildetes Tür nicht scheint, die offensichtlich nur einen ganz einfachen Riegel zum verschließen enthält. Dafür ist die Investition aber zu teuer. Was passiert eigentlich, wenn die Batterien leer sind? Wie öffnet man da die Tür? Ich kenne elektronische Schlösser mit Codeeingabe, die dann an das Stromnetz angeschlossen sind. Der Code ist veränderbar und auch für mehrere Berechtigte zugänglich, keine Batterien.
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    • BigMo 22. Oktober 2016 um 11:47 · Antworten
      Hab ich mir gerade auch gedacht. Als Einbrecher brauche ich nur die Glasscheibe von der Tür kaputt machen. Einfacher geht es nicht. Herr Petrat würde sich sicherlich sogar ne smart klospüllung holen wenn es die gibt.
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      • Matthias Petrat
        Matthias Petrat 22. Oktober 2016 um 11:52 ·
        Artikel nicht aufmerksam gelesen und verstanden – schade…
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      • Pseudo 22. Oktober 2016 um 12:01 ·
        Bild-Leser 😂 von Bilder oder der Überschrift auf das Weltgeschehen schließen… herrlich :)
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    • Häh? 22. Oktober 2016 um 13:21 · Antworten
      Und wie komme ich rein, wenn die Batterien leer sind?
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      • Apple-Wächter 22. Oktober 2016 um 16:13 ·
        Du kannst trotztdem dein normalen Schlüssel benutzten
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      • Heinz 22. Oktober 2016 um 16:22 ·
        Mit dem Schlüssel…
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  10. Mimijet 22. Oktober 2016 um 09:48 · Antworten
    Übrigens stört das laute Geräusch des Öffnen und Schließen, das auch eine Weile in Anspruch nimmt.dauert.
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    • Didius 22. Oktober 2016 um 10:48 · Antworten
      Ja, das hab ich auch gedacht. In meinem Mietshaus ist das Treppenhaus ein absoluter Schalltrichter. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie dieser Motor das kompkette Treppenhaus beschallt. Das ist bestimmt sehr „lustig“ 😄
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      • 8312 22. Oktober 2016 um 17:48 ·
        Dir ist aber bewusst, dass NuKi auf der Innenseite der Tür angebracht wird, oder?
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    • Samba 22. Oktober 2016 um 11:25 · Antworten
      Bin ein wenig erschrocken über die lauten Schließgeräusche……
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  11. inu 22. Oktober 2016 um 09:59 · Antworten
    Die Nuki-Methode gibt’s bereits seit langem – im Automobilbau; dort heißt das System: „keyless go“. Sehr komfortabel – und sehr unsicher. Mit einem keyscanner und einem kleinen Koffer, welcher als „Verlängerungsrelais“ dient, kann ein KeylessGo-System kopiert werden. Also, meine Herren Einbrecher: ab sofort könnt ihr bei jedem, welcher Nuki verwendet, hochkomfortabel und schnell einbrechen, ohne (Einbruchs-) Spuren zu hinterlassen – dank Nuki. … … …
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    • thx 22. Oktober 2016 um 11:37 · Antworten
      keyless access und go nutzen aber nicht Bluetooth. Fragt sich nur, welcher Funkstandard sicherer ist…
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      • inu 23. Oktober 2016 um 03:22 ·
        Das fragt sich überhaupt nicht: der unsicherste Funkstandard ist immer noch: Bluetooth – da am einfachsten zu knacken.
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      • Ingolf 24. Oktober 2016 um 23:58 ·
        https://nuki.io/de/blog-de/das-nuki-verschluesselungskonzept/ …wer lesen kann ist klar im Vorteil 😌
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  12. Hurrdurrdur 22. Oktober 2016 um 10:17 · Antworten
    Und wenn man mal draußen steht und seine technischen Helferlein nicht dabei hat, kann auch kein Schlüsseldienst mehr helfen. Genial! Im Ernst: wenn Smart und Schlüssellos, dann mit Handvenenlaser, Codeschloss oder ähnlichem. Ganz zu schweigen davon, dass es diverse Studien gibt, wie einfach solche Schlösser (auch Fensterkipper, etc.) übers Netzwerk zu knacken sind.
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    • Dat 22. Oktober 2016 um 20:37 · Antworten
      Vielleicht denkst du etwas genauer nach? Das „SmartKey“ wird an der Innenseite verbaut. Sprich wenn dein Schlosszylinder oder wie das hieß, es erlaubt von beiden Seiten einen Schlüssel ein zu stecken, kannst du auch von außen normal deinen Schlüssel nutzen. Somit kann auch der Schlüsseldienst die Tür öffnen.
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  13. Christian Witt 22. Oktober 2016 um 10:43 · Antworten
    Vielen Dank für den interessanten Bericht. Ich denke der Trend geht immer stärker zu einbruchsicheren Türen. Gerade wenn man Eigentum besitzt, legt man sehr großen Wert auf Sicherheit. Ich selber habe vor kurzem erst eine Tür einbauen lassen mit 16 Schließbolzen. Wie soll dieser kleine Motor mit Batterien solch eine Tür öffnen? Der Schlüssel lässt sich kinderleicht drehen, aber eine fast 15 cm dicke Tür zu öffnen mit einem Motor der von Batterien angetrieben ist? Ich wünschte es gebe auch für dieses Thema ein adäquates System, was zuverlässig arbeitet. Bis dahin bleibt mir wohl nur der Schlüssel selbst.
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    • Heinz 22. Oktober 2016 um 16:28 · Antworten
      Bei der 15 cm starken Tür werden die Einbrecher dann die Fenster nutzen.
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    • Moin 22. Oktober 2016 um 21:31 · Antworten
      Wir haben in unserer Haustür ein integrierteres Mototschloss, welche alle Veriegelungen zuverlässig öffnet und schließt
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    • Ingolf 24. Oktober 2016 um 23:57 · Antworten
      Werter Herr Witt… In Ihrem Fall nähere ich mich in Ihrer Abwesenheit mit einem kleinen Stromgenerator, bis 1KVA sind die nicht größer als ein Rucksack, und einem Trennschleifer der Rückseite des Hauses und schneide einfach mal ein komplettes Fenster raus. Das ist zwar langwierig, aber einfacher 😎 Fragen Sie den Fenstermonteur Ihres Vertrauens…
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  14. Äppler 22. Oktober 2016 um 10:57 · Antworten
    Ich bleibe weiterhin bei meiner von Jagdhund Hasso bewachten 80 cm Stahltür. Hehe 😏
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    • inu 23. Oktober 2016 um 03:25 · Antworten
      Es gibt kein Hund, welcher sich von mir nicht streicheln läßt. Die Niedlichen merken nämlich, daß ich sie liebe. … :-)
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      • Mimijet 23. Oktober 2016 um 09:02 ·
        Vorsicht! Meine Wonja läßt sich nicht streicheln. Obwohl niedlich, würde sie dich gnadenlos anknurren..Sie akzeptiert keine Fremden.
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  15. Johannes 22. Oktober 2016 um 11:14 · Antworten
    Hast du das Homebridge Plug-In für das Nuki schon getestet?
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  16. WebWusel 22. Oktober 2016 um 11:17 · Antworten
    Super Review Matthias! Vielen Dank! Obwohl ich es auch leid bin bei mir Schlüssel zu tragen, macht dieses Schloß wohl nur dann sinn, wenn man in einem Haus wohnt, denn die Gegensprechanlage kann Nuki ja noch nicht bedienen, so muss ich immer noch einen Schlüssel ziehen, wenn ich ins Haus möchte und kann dann erst meine Wohnungstür öffnen.
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  17. ahoi 22. Oktober 2016 um 11:21 · Antworten
    Bei einer Eingangstür mit so einer RIESEN Glasfront würde ich mir die geringsten Sorgen um ein Türschloss (welches auch immer) machen… Derjenige der rein will, wählt sicher NICHT den umständlichen Weg über das Schloss! Ich würde, um Glasschäden zu vermeiden, gleich ganz auf ein Schloss verzichten, weil REIN KOMMT JEDER!!!
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  18. Philipp 22. Oktober 2016 um 11:28 · Antworten
    Lustige Spielerei, Danke für den Bericht. Aber erstens denke ich, dass Haustüren bei älteren Häusern sich im Sommer anders verhalten als im Winter. So muss ich z.b. meine Tür beim öffnen etwas zu mir hin ziehen. Was ist damit wenn man 2 Schlösser an der Tür hat? Ich habe noch ein Kreuzriegelschloss, das benötigt mehr Kraft. Und als letztes noch, mir kam die Dauer im Video echt lang vor und es sind selbst mit der Uhr mehrere Handgriffe nötig wobei ich beide Hände brauche. Ich muss also alles was ich gerade trage, Einkäufe z.B. hinstellen. Das Schloss müsste sich öffnen und somit die Tür, wenn ich darauf zu komme so dass ich nur noch mit dem Fuß stupsen muss. Und bei Mietshäusern ist es auch weiterhin so, dass ich zumindest einen Schlüssel brauche um ins Haus zu kommen. Also ein netter Anfang aber die Schlüsselfreiheit dauert noch.
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    • Benjamin 24. Oktober 2016 um 13:22 · Antworten
      Nein Nuki erkennt wenn du davor stehst und öffnet automatisch.
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  19. Digga 22. Oktober 2016 um 17:13 · Antworten
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  20. Ingmar 22. Oktober 2016 um 17:34 · Antworten
    Der Beitrag ist so unnötig wie das elektronische Schloss selbst !!!! Kopfschüttel Finde ein herkömmlicher Schlüssel ist kleiner als die unnötige Apple Watch. Spielzeug für den Erwachsenen was vom kosten nutzen Faktor nicht gerechtfertigt ist. Der Klodeckel Vergleich ist köstlich. Immer wieder köstlich diese Artikel hier zu lesen.
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    • Snowman 23. Oktober 2016 um 13:36 · Antworten
      Report this noob
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  21. bmbsbr 22. Oktober 2016 um 18:02 · Antworten
    Lieber Ingmar, Kopfschütteln ist doch eher bei solchen Kommentaren, wie Deinem nötig. Mit welcher Arroganz stellst Du Dich über die vielen Menschen hier, die dankbar für diesen Artikel waren und es auch geschrieben hatten.
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  22. Mixmox 23. Oktober 2016 um 12:49 · Antworten
    Danke für den ausführlichen und guten Bericht. Ich selbst bin sehr für Automatisierung, sofern sie denn einen echten Vorteil bringt. Den sehe ich bei diesem Gerät allerdings nicht. Weder öffnet die Tür nur bei Annäherung, wie beim Auto, noch ist es schneller als gewöhnlich. Ergo Spielkram.
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  23. Wattim 23. Oktober 2016 um 15:06 · Antworten
    „Nicht lauter als das Auf- und Abschließen per Hand“… wie laut schließt er denn seine Türen manuell auf??
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  24. Realo 24. Oktober 2016 um 07:29 · Antworten
    Ungeachtet der Tatsache, dass es immer Wege gibt, die ein Einbrecher nutzen will: wie ist es um den Versicherungsschutz bestellt? Ist dieser auch mit einem solchen Türschloss gegeben? Wurde dies recherchiert und wenn ja, mit welchem Ergebnis? Ich bin auf dem Stand, dass einige deutsche Versicherungen diese Art der Schlösser als nicht ausreichend qualifizieren und somit im Falle des Falles keine Leistung erfolgt.
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  25. Kgs 24. Oktober 2016 um 13:01 · Antworten
    Wer hat denn eine Haus oder Wohnungstür mit einem Griff und keinem festen Knauf von außen? Wer so etwas an seiner Tür baut, kann auch direkt eine Einladung zum Einbruch in die örtliche Tageszeitung setzen. Bei der oben im Beitrag gezeigten Tür mit einer Normalveglasung lohnt kein Riegel und schon garnicht ein Schloss. Absoluter Humbug dieser Beitrag. 😏
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    • Ingolf 24. Oktober 2016 um 23:50 · Antworten
      …. dass der Böse erst ins Haus muss, durch die Haustür…. Und dann erst zur minder gesicherten Wohnungstür kommt, das hast Du aber schon verstanden?! 🤔
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  26. Bodo 24. Oktober 2016 um 13:34 · Antworten
    Danke für den Bericht. Nuki klingt interessant für mich, allerdings fehlt mir für das Szenario ohne iPhone eine einfache Öffnungsmöglichkeit. Ich habe ein Einfamilienhaus und bin auf dem Grundstück komplett ohne Devices unterwegs. Hier würde ich gern eine zusätzliche Öffnungsmöglichkeit per Code oder Fingerscan haben wollen. Schlüssel aus dem Versteck holen ist da eine schlechte Option.
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  27. Ingolf 25. Oktober 2016 um 00:00 · Antworten
    Danke für den Bericht, Herr Petrat 👍🏻
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