Twitter-Chef zu Zeichengrenze: Nutzer weichen auf Screenshots aus

Nachdem gestern das Wall Street Journal in einem Bericht interne Twitter-Pläne offenlegte, wonach die 140 Zeichengrenze bald der Vergangenheit angehörte, äußerte sich heute Jack Dorsey, Chef des Netzwerkes, zu der Debatte. Auf seinem Twitter-Account warb er für das Vorhaben. Demonstrativ als Screenshot gepostet, heißt es in dem Statement übersetzt:

[Die 140 Zeichen] inspirierten die Nutzer zu Kreativität und Kürze. Es entstand eines gewisses Gefühl für Schnelligkeit, das wir niemals verlieren werden. Doch wir haben jede Menge Zeit darin investiert, die Nutzer zu beobachten, um zu sehen, was sie tun. Dabei haben wir herausgefunden, dass immer mehr User einen langen Text als Screenshot twittern.

Und dieser Zustand soll offenbar nicht so bleiben. Denn: Text, der auf Bildern steht, könne nicht mithilfe der Suche durchforstet werden.

10.000 Zeichengrenze soll kommen.

Den Tweet könnte man als Bestätigung dafür ansehen, dass Twitter künftig nicht mehr auf 140 Zeichen begrenzen will. Gestern brachte das WSJ stattdessen die 10.000 Zeichen ins Spiel. Um die Timeline nicht zu lang zu machen, werden diese aber erst nach einem Klick auf den Tweet sichtbar.

Die Reaktionen auf die äußerst wegweisende Änderung sind indes sehr gemischt. Einige sehen es als notwendigen Schritt, um künftig den Stand als Live-Informationsmedium beibehalten zu können. Andere kritisieren, Twitter entferne sich zu weit von seinem eigentlichen Konzept.

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Philipp Tusch
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Philipp Tusch

11 Kommentare zu dem Artikel "Twitter-Chef zu Zeichengrenze: Nutzer weichen auf Screenshots aus"

  1. Nighty 6. Januar 2016 um 09:32 · Antworten
    Niemand. Aber man kann es auch ausweiten. Wer brauch whatsapp, Facebook, 10.000€ Uhren und Handtaschen. Twitter ist ganz nett, wenn man bestimmten Künstlern folgen möchte um auf den laufenden zu bleiben, mehr ist das ja auch nicht.
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  2. Sven O. 6. Januar 2016 um 09:48 · Antworten
    Twitter ist der letzte scheiß
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  3. trollmaster 6. Januar 2016 um 09:58 · Antworten
    wer braucht dich?
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    • Bob 6. Januar 2016 um 18:59 · Antworten
      Ey ich finde Twitter ist unnützlich Facebook reicht vollkommen
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  4. AP 6. Januar 2016 um 11:26 · Antworten
    Ich finde Twitter toll, besonders wenn du irgendwelche Live Events mitverfolgen möchtest oder über es eine Bombendrohung gibt. Ist super über Twitter, da du sehr viele Informationen aus verschiedenen Quellen in kurzer Zeit aufnehmen kannst.
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  5. Halb&Halb 6. Januar 2016 um 11:56 · Antworten
    Denn: Text, der auf Bildern steht, könne nicht mithilfe der Suche durchforstet werden. …. ein Schelm der Böses dabei denkt ;)
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    • Marc Hilberer 6. Januar 2016 um 16:47 · Antworten
      Was meinst du?
      iLike 1
      • Halb&Halb 6. Januar 2016 um 20:07 ·
        Nicht den Nutzer der da persönlich Textpassagen sucht… ;)
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  6. Devil97 6. Januar 2016 um 14:27 · Antworten
    Warum gleich so übertreiben?? Kann man nicht erstmal auf 500 Zeichen aufbauen? zB
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  7. Marc Hilberer 6. Januar 2016 um 16:46 · Antworten
    Das würde ich extrem begrüßen! Oft reichen 140 Zeichen nicht aus, um einen Standounkt kundzutun. Da ist es meist nervig, sich kurz fassen zu müssen. Ich würde vorschlagen, es dem Nutzer zu überlassen, wie viele Zeilen eines Tweets er in der Timeline sehen möchte. Sonst gäbe es zu viel Ausklapparbeit. :-)
    iLike 1
  8. Mark 6. Januar 2016 um 22:06 · Antworten
    Twitter oft der geilste Scheiß. Facebook ist der größte Mist. Braucht kein Mensch
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