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Weniger ist mehr: Microsoft entlässt 10.000 Mitarbeiter

Auch Microsoft reagiert mit Massenentlassungen auf das momentan schwierige Marktumfeld. Der Windowskonzern kürzt in allen Segmenten und Regionen, vor allem aber ist das Marketing betroffen. Stellenstreichungen sollen den Tech-Konzernen helfen, wieder profitabler zu werden, nachdem man in den letzten Jahren mehr Personal aufgebaut hatte, als in der Post-Covid-Zeit benötigt wird.

Microsoft ist der nächste große Player, der massenhaft Stellen streicht. Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es Gewissheit: Das Unternehmen wird sich von 10.000 Mitarbeitern trennen, das bestätigte Satya Nadella in einem entsprechenden Memo.

Einige Beschäftigte werden diese Woche herausfinden, ob sie ihren Job verlieren, so der Unternehmenschef. Dennoch sei er überzeugt, Microsoft werde gestärkt aus dieser Situation hervorgehen.

Überall wird gekürzt

Grundsätzlich sollten weniger Stellen in Forschung und Entwicklung wegfallen, die meisten Entlassungen wird es wohl in Vertrieb und Marketing geben. Grundsätzlich stehen aber alle Teams und Regionen auf dem Prüfstand.

Microsoft erklärte, allen Mitarbeitern in den USA eine Abfindung zahlen zu wollen, die über dem Durchschnitt liegt. Die Krankenversicherung wird noch für weitere sechs Monate übernommen, was für US-Arbeitnehmer wichtig ist.

Microsoft reagiere mit den Stellenstreichungen auf das Verhalten der Kunden, so das Unternehmen. Die neigten zuletzt zum Sparen. Man habe gesehen, wie Kunden von Microsoft versuchten, mit weniger mehr zu erreichen, so der CEO. Dem Vorbild möchte man jetzt folgen und versuchen, mit weniger Personal noch mehr zu erwirtschaften. Microsoft entlässt mit dieser Maßnahme rund 5% der Belegschaft, vor Monaten war man noch davon ausgegangen, etwa 1-2% seiner Angestellten freizusetzen.

Auch Amazon, Google und Meta hatten bereits tausende Stellen gestrichen, teils nachdem man in den Corona-Jahren viel Personal aufgebaut hatte. Wie sich in einer post-pandemischen Zeit zeigte, waren diese Personalentscheidungen nicht nachhaltig.

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Roman van Genabith
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