Home » Smart Home » Wallflower 3.0: HomeKit-Dashboard-App wird von Grund auf neu gedacht

4. September 2026

Patrick Bergmann

Wallflower 3.0: HomeKit-Dashboard-App wird von Grund auf neu gedacht

Wer sein Smart Home über HomeKit steuert, kennt das Problem klassischer Dashboards: Dutzende Geräte, alle gleichzeitig sichtbar, egal ob gerade relevant oder nicht. Die App Wallflower setzt dem mit Version 3.0 jetzt ein radikal anderes Konzept entgegen – und verlässt gleichzeitig ihren angestammten Platz auf dem iPad.

Komplett neue Entwicklung mit dynamischen Dashboard

Der Berliner Entwickler Gernot Poetsch hat seine HomeKit-Dashboard-App erneut komplett neu geschrieben. Im Zentrum steht diesmal ein sogenanntes dynamisches Dashboard, das Relevanz zum Gestaltungsprinzip macht. Statt sämtliche verbundenen Geräte permanent aufzulisten, blendet Wallflower 3.0 nur ein, was gerade tatsächlich Aufmerksamkeit verdient. Kameras tauchen erst auf, wenn eine Bewegung erkannt wird. Luftqualitätssensoren melden sich, sobald Werte aus dem Normalbereich fallen. Lampen und Szenen erscheinen nur im aktiven Zustand. Alles andere bleibt einen Fingertipp entfernt, verstopft aber nicht mehr die Übersicht.

Ergänzend lassen sich benutzerdefinierte Dashboards frei zusammenstellen, und einzelne Geräte oder Sensoren können dauerhaft angeheftet werden – wer seinen Thermostat also immer im Blick haben will, kann das weiterhin tun.

Erstmals auch auf dem iPhone

Die wohl größte Neuerung betrifft allerdings die Plattform selbst. Wallflower war bislang eine reine iPad-App, konzipiert für den Querformat-Betrieb an der Wand als zentrale Smart-Home-Schaltstelle. Eine iPhone-Version gab es schlicht nicht. Das ändert sich mit Version 3.0: Die Oberfläche skaliert jetzt adaptiv über alle Displaygrößen hinweg, vom kompakten iPhone SE bis zum iPad Pro, im Hoch- wie im Querformat. Laut Poetsch ist die adaptive Displayunterstützung kein nachträglicher Kompromiss, sondern tragendes Architekturprinzip der neuen Version.

Neue Optik und volle Barrierefreiheit

Auch optisch hat sich einiges getan. Die Detailansichten für einzelne Geräte wurden komplett überarbeitet, die Gerätesymbole sind jetzt handgezeichnet und heben sich spürbar von der eher generischen Optik der Apple-Home-App ab. Wallflower setzt dabei weiterhin vollständig auf HomeKit und unterstützt das gesamte Apple-Home- und Matter-Ökosystem – von Lichtern über Thermostate und Steckdosen bis hin zu Kontaktsensoren und Kameras. Ein längst überfälliger Schritt betrifft die Barrierefreiheit: Wallflower 3.0 bietet erstmals vollständige VoiceOver-Unterstützung und eine durchgehende Integration von Bedienungshilfen. In den Vorgängerversionen war die App für Nutzer, die auf Bildschirmleser angewiesen sind, kaum sinnvoll bedienbar.

Verfügbarkeit

Wallflower 3.0 ist ab sofort im App Store erhältlich, setzt aber iOS 17 voraus. Laut Hersteller bleibt das bisherige Preismodell bestehen: Der reine Download ist kostenlos und erlaubt den Betrieb mit einem kleinen Setup. Der volle Funktionsumfang lässt sich per Einmalkauf oder alternativ als monatliches beziehungsweise jährliches Abo freischalten.Nutzt ihr ein HomeKit-Dashboard an der Wand oder steuert ihr euer Smart Home lieber direkt über Apples Home-App?


* Bei den hier genutzten Produkt-Links handelt es sich um Affiliate-Links, die es uns ermöglichen, eine kleine Provision pro Transaktion zu erhalten, wenn ihr über die gekennzeichneten Links einkauft. Dadurch entstehen euch als Leser und Nutzer des Angebotes keine Nachteile, ihr zahlt keinen Cent mehr. Ihr unterstützt damit allerdings die redaktionelle Arbeit von WakeUp Media®. Vielen Dank!

Schreibe einen Kommentar