So geht’s: PDFs bearbeiten am Mac mit PDFelement

Das Gute am Mac: Für fast alle Aufgaben der alltäglichen Arbeit bietet das System bereits eine Lösung von Haus aus. Möchte ich Bilder organisieren, nutze ich die Fotos-App, für Musikdateien ist iTunes zuständig und PDFs lassen sich mit Vorschau öffnen. Doch was, wenn die Funktionen des integrierten PDF-Programms nicht mehr ausreichen? Dann muss eine spezialisierte Lösung her.

Im Besonderen um PDFs zu bearbeiten oder deren Text zu erkennen und zu extrahieren, gibt es spannende Programme, die wir euch gerne vorstellen.

Wir stellen zwei PDF-Editoren vor

PDFelement

Als einer der prominentesten Anbieter wartet die Firma Wondershare mit PDFelement Pro auf, das mittlerweile bereits in Version 6.5 daherkommt. Gleich beim Download fällt auf: Das Programm läuft auf macOS, Windows, iOS und Android! Systemübergreifende Zusammenarbeit ist somit kein Problem mehr, was besonders im Homeoffice oder in Firmen mit einer ‚Bring your own device‘-Taktik viel Arbeit erspart. Damit sammelt das Programm erste Punkte gegenüber der vorinstallierten Konkurrenz Vorschau. Besonders gut gefällt uns auch die OCR-Funktion: Beim PDF Bearbeiten mit PDFelement wird das aktuelle Dokument gescannt und der Text durchsuchbar, auf Wunsch sogar bearbeitbar gemacht – ein Traum in großen, unübersichtlichen Textdateien. Die OCR-Option ist auch beim direkten Erstellen von PDFs aus dem Drucker verfügbar, sodass der Schritt zum papierlosen Arbeitsplatz in greifbare Nähe rückt.

Auch sonst kommt die Software mit allen Features, die man sich von einem ordentlichen PDF-Editor wünschen würde: Seitennummerierung, Wasserzeichen, Links, Kommentare, Formulardaten und mehr können im Handumdrehen hinzugefügt oder angepasst werden. Im Gegensatz zur Konkurrenz wurde PDFelement lange nicht im Abo vertrieben, sondern ließ sich mit einer einmaligen Zahlung erwerben. Doch jetzt gibt es das Programm auch als Jahresabo.

Adobe Acrobat

Wer in seiner täglichen Arbeit routinemäßig mit großen PDFs arbeitet, kann sich auch Adobe Acrobat Pro ansehen – dieser kommt im Abo für 17,84€ pro Monat und ist auf Windows und dem Mac verfügbar, die günstigere Standardversion ist Windows-Nutzern vorbehalten. Für den höheren Preis bekommt der Kunde hier zusätzlich die Funktion, PSD- und AI-Dateien in PDFs einzubinden und umzuwandeln sowie die Dokumente nach den ISO-Standards PDF/A und PDF/X zu prüfen. Genau wie in PDFelement ist es hier darüber hinaus möglich, persönliche Informationen zu schwärzen, Formulare auszufüllen, die Dateigröße zu verringern und Fotos, Videos und mehr in die Dokumente einzubinden.

Nutzer, die gar kein Geld ausgeben wollen, fahren auch mit der hauseigenen Vorschau nicht schlecht: Hier lassen sich PDFs immerhin markieren, Formulare ausfüllen und Unterschriften einfügen, die vorher über die Kamera aufgenommen wurden. Dafür fehlen Funktionen wie die JavaScript-Interaktivität oder das Erzeugen von PDFs für technische Dokumentationen in Microsoft Project oder Autodesk AutoCAD.

-> Zu PDFelement

-> Zu Adobe Acrobat

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Lukas Gehrer
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