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Apple Park - Symbolbild

2. November 2026

Roman van Genabith

Quartalszahlen: So hat Apple verdient

    • Soeben hat Apple seine Quartalszahlen für das vierte Fiskalquartal 2026 vorgelegt.
    • Es bildet den Zeitraum von Ende Juni bis Ende September ab.
    • In diese Zeit fallen zahlreiche Produktstarts, der des iPhone Duo allerdings nicht.

Apple hat seine Zahlen für das Q4-Fiskalquartal vorgelegt. Es lief vom 28. Juni bis 26. September 2026 und deckte somit den Start zahlreicher neuer Produkte ab, darunter auch das iPhone 18 Pro und Pro Max.

Allerdings sind nur diese zwei iPhone-Modelle im zurückliegenden Quartal gestartet, das unterscheidet dieses Q4 von Vorjahresquartalen und könnte sich auch in den Zahlen niedergeschlagen haben.

Dies sind Apples Zahlen

Apple hat das vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2026 mit deutlichen Umsatz- und Gewinnsteigerungen abgeschlossen. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 114,48 Milliarden US-Dollar und übertraf damit sowohl das Vorjahresergebnis als auch die eigene Prognose. Besonders das iPhone-Geschäft und die Dienstleistungssparte trugen zum Wachstum bei. Für das gesamte Geschäftsjahr meldete Apple einen Rekordumsatz von 479 Milliarden Dollar.

Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte der Konzern noch 102,47 Milliarden Dollar umgesetzt. Der Umsatz stieg damit um rund 11,7 Prozent. Apple selbst hatte zuvor ein Wachstum zwischen neun und elf Prozent erwartet, was einem Umsatz zwischen etwa 111,69 und 113,74 Milliarden Dollar entsprochen hätte.

Gewinn steigt um knapp zwölf Prozent

Der Nettogewinn erhöhte sich von 27,47 Milliarden auf 30,71 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von rund 11,8 Prozent. Der verwässerte Gewinn je Aktie stieg von 1,85 auf 2,10 Dollar und damit um rund 13,5 Prozent.

Apple erreichte nach eigenen Angaben sowohl beim Nettogewinn als auch beim Gewinn je Aktie neue Höchstwerte für ein Septemberquartal.

Finanzchef Kevan Parekh verwies zudem auf den operativen Cashflow von 28 Milliarden Dollar im Berichtszeitraum. Einen Betrag in gleicher Höhe führte Apple nach Unternehmensangaben über Aktienrückkäufe und andere Kapitalmaßnahmen an seine Aktionäre zurück.

iPhone bleibt wichtigster Umsatzträger

Das iPhone-Geschäft erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 57,58 Milliarden Dollar. Damit entfiel etwas mehr als die Hälfte des gesamten Konzernumsatzes auf die Smartphones.

Die Mac-Sparte steuerte 10,79 Milliarden Dollar bei, während das iPad-Geschäft einen Umsatz von 6,23 Milliarden Dollar erzielte.

Im Bereich Wearables, Home und Zubehör setzte Apple 8,30 Milliarden Dollar um. Hierzu zählen unter anderem die Apple Watch, AirPods und verschiedene Zubehörprodukte.

Die Dienstleistungssparte erreichte mit 31,57 Milliarden Dollar einen neuen Umsatzrekord. Zu diesem Geschäftsbereich gehören unter anderem der App Store, iCloud, Apple Music und weitere digitale Angebote.

Damit bleiben die Services nach dem iPhone das zweitgrößte Geschäftsfeld des Konzerns. Ihr Anteil am Gesamtumsatz lag bei rund 27,6 Prozent.

Rekordumsatz im gesamten Geschäftsjahr

Apple schloss das Geschäftsjahr 2026 nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von 479 Milliarden Dollar ab. Das Unternehmen erreichte damit einen neuen Jahresrekord.

Auch der Gewinn je Aktie entwickelte sich über das Gesamtjahr hinweg positiv und verzeichnete laut Finanzchef Parekh ein zweistelliges Wachstum.

Darüber hinaus erreichte die weltweit installierte Basis aktiv genutzter Apple-Geräte einen neuen Höchststand. Nach Unternehmensangaben gilt dies für sämtliche wichtigen Produktkategorien und geografischen Märkte. Eine konkrete Zahl der aktiven Geräte wurde in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

John Ternus verweist auf neue Produktgeneration

Apple-Chef John Ternus bezeichnete das Septemberquartal als Rekordquartal. Sowohl das iPhone-Geschäft als auch die Dienstleistungssparte hätten neue Bestmarken erreicht. Das Unternehmen habe damit sein bislang erfolgreichstes Geschäftsjahr abgeschlossen.

Mit Blick auf das laufende Weihnachtsgeschäft verwies Ternus auf die jüngsten Produktvorstellungen. Dazu gehören das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max sowie das neue iPhone Duo, das Apple als besonders weitreichende Weiterentwicklung seiner Smartphone-Reihe positioniert.

Außerdem hob Ternus eine neue Generation von Smart-Home-Hardware, die erstmalige Integration eines Touchscreens in den Mac und die neue KI-basierte Siri hervor.

Die neuen Geräte und Funktionen sollen nach den Vorstellungen des Unternehmens die Nachfrage im wichtigen Weihnachtsquartal unterstützen.

Weihnachtsgeschäft rückt in den Fokus

Mit dem Abschluss des Septemberquartals beginnt für Apple die traditionell umsatzstärkste Phase des Jahres. Im Weihnachtsgeschäft profitiert der Konzern üblicherweise von der Nachfrage nach den im Herbst vorgestellten iPhone-Modellen sowie weiteren neuen Geräten.

Die Umsätze mit dem iPhone Duo waren im nun abgeschlossenen Quartal noch nicht enthalten, da die Vorbestellungen erst im Oktober begonnen hatten.

Die Geschäftszahlen für das vierte Fiskalquartal 2026 zeigen damit ein anhaltendes Wachstum in den beiden umsatzstärksten Bereichen des Konzerns. Während das iPhone weiterhin den größten Anteil zum Geschäft beiträgt, gewinnt die Dienstleistungssparte mit ihren wiederkehrenden Erlösen weiter an Bedeutung.Apple-Quartalszahlen: So hat der iPhone-Konzern in Q4 verdient

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