In den Anfangstagen des iPhone zählte Outbank zu den absoluten Platzhirschen unter den Banking-Apps und war auch in unserer Redaktion lange ein fester Begleiter. Mehrere Wechsel des Geschäftsmodells ließen das Vertrauen vieler Nutzer in den vergangenen Jahren allerdings spürbar schwinden. Unter neuer Eigentümerschaft meldet sich die App nun mit Version 4.0 zurück – und legt das bislang umfangreichste Update seit dem Neustart vor.
Vertrauensverlust nach mehreren Eigentümerwechseln
Outbank galt früh als Referenz für sicheres Multibanking auf dem iPhone und baute sich über Jahre eine treue Nutzerschaft auf. Mehrere Eigentümerwechsel, wechselnde Geschäftsmodelle und wiederholte Neuausrichtungen kosteten die App jedoch viel von diesem Vertrauen: Funktionen verschwanden zeitweise, die Entwicklung wirkte inkonstant, und zahlreiche langjährige Nutzer wanderten ab. Dazu trug auch das erste Abomodell bei, Apfelpage berichtete. Seit dem Neustart unter neuer Führung wird die App wieder kontinuierlich weiterentwickelt und setzt konsequent auf ein klar definiertes Abo-Modell.
Neue Architektur für alle Plattformen
Mit Version 4.0 rückt nun die technische Basis in den Vordergrund. Die interne Architektur wurde laut eigenen Angaben von Outbank zufolge innerhalb eines Jahres vollständig neu geschrieben, mit dem Ziel, künftig alle Plattformen – iOS, macOS und Android – zeitgleich mit neuen Funktionen zu versorgen. Auch die Oberfläche wurde überarbeitet: Konten erscheinen jetzt in einer kartenbasierten Ansicht, die private und geschäftliche Konten klarer voneinander trennt.
Secure Sync mit Servern in Deutschland
Die wichtigste Neuerung ist der neue Secure Sync, der Finanzdaten erstmals plattformübergreifend zwischen iPhone, Mac und Android abgleicht. Wer die bisherige Synchronisierung bereits nutzt, muss diese nach dem Update einmal neu einrichten. Laut Hersteller bleiben die Daten dabei durchgehend Ende-zu-Ende-verschlüsselt und lassen sich ausschließlich mit dem persönlichen App-Passwort entschlüsseln – weder Outbank noch der Serverbetreiber sollen während der Synchronisierung Zugriff auf die Inhalte erhalten. Bemerkenswert ist zudem der Wechsel des Serverstandorts: Outbank verabschiedet von Amazon AWS und verlagert den Datenaustausch nach Deutschland. Die Finanzdaten selbst bleiben weiterhin lokal auf den Geräten gespeichert, unterstützt werden unverändert mehr als 4.500 Banken und Finanzinstitute in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Preise und Verfügbarkeit im Überblick
Outbank 4.0 steht ab sofort für iPhone, Mac und Android bereit. Die Privatversion im Tarif Individual kostet 3,99 Euro im Monat oder 39,99 Euro im Jahr, der Business-Tarif mit Funktionen wie Sammelüberweisungen schlägt mit 9,99 Euro monatlich beziehungsweise 99,99 Euro jährlich zu Buche.
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