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5. März 2026

Patrick Bergmann

Nothing stellt das Nothing Phone (4a) und das Nothing Phone (4a) Pro vor

Bei der Vorstellung der neuen Hardware wusste Apple zumindest beim Speicher zu überraschen: Fast alle Geräte kommen mit einer doppelt so großen SSD. Da sieht man, wie gut Apple diese Komponenten eingekauft hat und wie groß die Marge ist. Dies lässt sich auch gut daran festmachen, wenn man das iPhone 17e mit den nun neu vorgestellten Nothing Phone (4a) und Nothing Phone (4a) Pro vergleicht. Mit diesen beiden Mittelklassegeräten will das Unternehmen aus London seine Stellung im Mittelklassemarkt festigen und weiter ausbauen. Wir geben einen kurzen Überblick. 

Nothing Phone (4a)

Der neue Einstieg ist das Nothing Phone (4a), welches sich optisch an seinem Vorgänger orientiert. Die Glyph-LED ist nun um das Kameralement gestaltet, zudem haben wir nun einen Aluminiumrahmen.

Screenshot

Das Display ist wieder ein AMOLED-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 6,78″ mit einer Bildwiederholrate 120 Hz und einer Auflösung von 440 ppi. Die maximale Helligkeit beträgt 4500 Nits. Eine always-on-Fun ktion ist ebenfalls an Bord.

Angetrieben wird das Gerät von einem Snapdragon 7s Gen. 4 zum Einsatz, der je nach Speicher entweder von 8 GB RAM oder 12 GB RAM flankiert wird. Die maximale Taktrate beträgt 2,7 GHz und sollte für selbst für Casual Games ausreichen. Besagter Speicher ist übrigens UFS-3.1.

Auch bei der Kamera setzt Nothing auf eine umfangreiche Ausstattung. Das System besteht aus mehreren 50-Megapixel-Sensoren, darunter eine Hauptkamera, eine Ultraweitwinkelkamera sowie ein Teleobjektiv mit optischem Zoom. Der Akku hat eine Kapazität von 5080 mAh und kann kabelgebunden mit 50 Watt aufgeladen werden. Kabelloses Laden ist hingegen nicht dabei. Last but not least ist das Gerät nach IP64 ggen Spritzwasser und Schmutz geschützt

Interessanter ist das Nothing Phone (4a) Pro

Zumindest rein optisch halten wir das Nothing Phone (4a) Pro für deutlich interessanter. Das Kameraelement ist dem des aktuellen iPhone 17 Pro ähnlich, Nothing setzt auf eine andere Anordnung und bringt zudem eine technisch verbesserte Glyph Matrix unter – hier kommen 137 Mini-LEDs zum Einsatz. Leider dient das wohl nur der reinen Statusanzeige, die Möglichkeit der Minispiele bleibt dem Nothing Phone 3 vorenthalten.

Nothing Phone (4a) Pro Kamera

Bei der Kamera ist das Pro-Modell etwas besser ausgestattet: Zum Einsatz kommt unter anderem eine Periskop-Telekamera, die einen stark erweiterten Zoom ermöglichen soll – Nothing spricht von einem bis zu 140-fachen Zoom, der allerdings wie üblich aus einer Kombination aus optischem und digitalem Zoom besteht. Allerdings bietet Nothing einen 3,5x optischen Zoom an.

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Das Nothing Phone (4a) Pro verfügt über ein 6,8″ großes AMOLED-Display,m ebenfalls mit einer Auflösung von 440 ppi, bietet jedoch eine adaptive Bildrate von 30 bis 144 Hz an. Auch die maximale Helligkeit ist mit 5000 Nits etwas besser als im Nothing Phone (4a). Auch der SoC ist etwas leistungsstärker, hier kommt der Snapdragon 7 Gen. 4 zum Einsatz. Die Größe des Arbeitsspeichers ist auch hier abhängig vom Speicher – 8 GB für 128 GB Speicher, 12 GB RAM für 256 GB Speicher. Die IP-Schutzklasse ist hier mit IP65 zudem etwas höher

Konnektivität

Beide Geräte unterstützen 5G, Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4. Beide Geräte sind zudem Dual-SIM-fähig, das Nothing Phone (4a) benötigt dazu zwei physische NanoSIM-Karten. NFC ist bei beiden Geräten ebenfalls vorhanden, wie ein Infrarotsensor. Der USB-C-Anschluss bietet leider nur USB-2.0-Geschwindigkeit. Auch der Essential Key ist wieder vorhanden.

Software

Der Hersteller stattet beide Geräte mit NothingOS in Version 4.1 aus, welches audf Android 16 als basis setzt und die bekannten Vorteile bietet – minimalistisches Design, Reduzierung von überflüssigen Inhalten und weitestgehend frei von Bloatware. Hinzu kommen zusätzliche Features wie die Essential Search oder die Anpassung für die Glyph Steuerung. Für beide Geräte verspricht Nothing drei große Android-Updates sowie insgesamt sechs Jahre Sicherheitsupdates, was durchschnittlich ist.

Preise und Verfügbarkeit

Das Nothing Phone (4a) lässt sich ab sofort beim Hersteller vorbestellen und kostet in der Version mit 128 GB Speicher und 8 GB RAM 349 Euro, dafür gibt es drei Kameras und ein 120-Hz-Display. Für 256 GB Speicher und 12 GB RAM werden 429 Euro fällig. Die ersten Auslieferungen sind für den 13. März anvisiert.

Das Nothing Phone (4a) Pro ist im Einstieg deutlich teurer, bleibt aber in beiden Ausstattungsvarianten dennoch klar unter dem iPhone 17e: Für die Variante mit 8 GB RAM und 128 Speicher werden 479 Euro fällig, die Version mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher kostet hingegen 549 Euro. Eine Schutzhülle liegt übrigens im Lieferumfang dabei. Überraschend ist dies nicht, Carl Pei kündigte aufgrund der aktuellen Situation bezüglich Arbeitsspeicher auf dem Weltmarkt bereits zum Jahreswechsel höhere Preise für diese beiden Geräte an. Bestellungen für das Nothing Phone (4a) Pro werden ab dem 13. März 2026 entgegengenommen, die Erstauslieferungen starten 14 Tage später am 27. März 2026.

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