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Gesundheit, Aktien und Podcasts als Premium-Dienste: Wie Apples Services wachsen könnten

Apple Park | Matthew Roberts

Mit einer ganzen Reihe neuer Dienste könnte Apple seine Position als Lieferant relevanter Inhalte noch deutlich ausbauen. Mit zusätzlichen Angeboten im Stil von Apple TV+, die aber teils deutlich kostengünstiger zu realisieren sind, ließe sich die Kundenbindung ans Apple-Universum weiter stärken.

Apple hat bereits vor Jahren den Transformationsprozess vom Hardwarelieferanten hin zur Services-Company eingeleitet – eine anspruchsvolle Transformation. Der Services-Sektor wirft zwar seit Jahren stets steigende Umsätze ab, diese gehen allerdings im Kern größtenteils noch immer auf die ältesten Pferde im Stall zurück: Den App Store oder Apple Music. Neuere Dienste wie Apple TV+, Apple Arcade, Apple News+ oder seit kurzem Apple Fitness+ kosten aktuell noch erheblich mehr, als sie einspielen.

Dennoch gilt es unter Beobachtern als ausgemachte Tatsache, dass der eingeschlagene Pfad alternativlos ist. Wie dieser im weiteren Verlauf aussehen könnte, damit hat sich zuletzt Gene Munster beschäftigt: Er ist Mitgründer und leitender Analyst bei Loup Ventues und gut mit Apples Entwicklung in den letzten Jahren vertraut.

Diese neuen Dienste könnten kommen

Gene Munster sieht gleich eine ganze Reihe weiterer Dienste, die Apple in nächster Zeit bringen könnte, ohne sich dabei besonders strecken zu müssen, denn sie ließen sich leicht aus bereits bestehenden Datenbeständen der Nutzer und eigenen Inhalte ausentwickeln. So wäre etwa ein Gesundheitsdienst denkbar. Health+ könnte Nutzern gegen Gebühr detailliertere Auswertungen seiner Gesundheitsdaten liefern. Mail+ könnte erweiterte E-Mail-Funktionen für den iCloud-E-Mail-Account bereitstellen, etwa zur geschäftlichen Nutzung.

Maps+ könnte die Routenführung von Apple Maps aufwerten. Bereits häufiger wurde über ein Original-Podcast-Angebot spekuliert, Apfelpage.de berichtete. Podcasts+ könnte Premium-Podcasts enthalten, die nur zahlenden Abonnenten zur Verfügung stehen. Und schließlich könnte auch ein Plus-Service für die Aktien-App von Apple ins Angebot aufgenommen werden, der ein eigenes Depot bietet. Auch hierfür sind die nötigen Grundlagen in Form der Apple Card und der enthaltenen Kompetenzen im Finanzsektor bereits vorhanden.

Allerdings sind diese Überlegungen aktuell nicht mehr als plausible, aber unbelegte Gedankenspiele, ob und wann Apple etwas davon aufgreift, ist nicht abzusehen.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Gesundheit, Aktien und Podcasts als Premium-Dienste: Wie Apples Services wachsen könnten"

  1. Maci 11. Januar 2021 um 20:36 Uhr · Antworten
    Von allen Überlegungen klingt nur Podcasts+ als plausibel und sinnvoll.
    iLike 1
  2. Duensch 12. Januar 2021 um 08:19 Uhr · Antworten
    Nur um das ganz kurz für mein Laienverstaendnis zu klären: ein “Depot” bietet nur die Möglichkeit bereis gekaufte Aktien und digitale Vermögenswerte aufzubewahren und NICHT auch damit zu handeln, oder?
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