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4. August 2026

Roman van Genabith

Für Apple attraktiv: Indien plant umfassende Steuererleichterungen für Unternehmen

    • Indien möchte den eigenen Wirtschaftsstandort für Ansiedlungen für Unternehmen attraktiver machen.
    • Die geplante Initiative wäre besonders für Apple interessant.
    • Der iPhone-Konzern hat die Fertigung in Indien in den letzten Jahren drastisch hochgefahren.

Indien will die steuerlichen Anreize für ausländische Unternehmen ausweiten, die Maschinen und Produktionsanlagen an ihre Auftragsfertiger im Land liefern. Von der geplanten Änderung würde insbesondere Apple profitieren, das seine iPhone-Produktion in Indien in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut hat.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sieht ein Gesetzentwurf vor, die bisher bis 2031 befristete Steuerbefreiung bis zum Jahr 2041 zu verlängern. Die Regelung war erst im Februar eingeführt worden und soll Investitionen internationaler Unternehmen in den indischen Fertigungsstandort attraktiver machen.

Apple am Ziel langjähriger Lobbyarbeit

Apple hatte sich dem Bericht zufolge bereits seit Längerem dafür eingesetzt, dass hochpreisige Produktionsanlagen, die dem Unternehmen gehören und in indischen Fabriken eingesetzt werden, nicht zusätzlich besteuert werden. Die geplante Verlängerung würde dem iPhone-Hersteller daher mehr Planungssicherheit für den weiteren Ausbau seiner Fertigung im Land verschaffen.

Der Gesetzentwurf muss allerdings noch beide Kammern des indischen Parlaments passieren, bevor die verlängerte Steuerbefreiung in Kraft treten kann. Sollte das Vorhaben verabschiedet werden,

Würde Indien als Produktionsstandort eine noch interessantere Alternative zu China. Verschiedene Konzerne, darunter auch Apple, haben ihr Engagement in Indien zuletzt verstärkt, um ihre Abhängigkeit von China zu verringern.

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