Google Maps ist die App, wenn es um Navigation und Erkunden neuer Orte geht. Einen Anmeldezwang gibt es bisher nicht, doch wer den Dienst auch in Zukunft ohne Konto nutzen will, muss Einschränkungen im Funktionsumfang hinnehmen.
Das berichtet Google Watch Blog und bezieht sich auf eigene Erfahrungen sowie ein aktualisiertes Support-Dokument.
Ausgeloggte Nutzer bekommen nur noch Basis-Informationen
Mit der Umstellung bekommen nicht eingeloggte Nutzer künftig nur noch Basis-Informationen angezeigt. Bei Restaurants etwa sind das nur noch ein Titelbild, die Adresse und Kurzbeschreibungen. Ausführliche Galerien und Bewertungen werden ohne Account künftig verborgen. Auch die an sich praktische Ansicht der Live-Auslastung bleibt dann verwehrt. Kurz gesagt: Alle Informationen, die nicht aus offiziellen Quellen, sondern der großen Community entstammen, können nur noch mit eingeloggtem Google-Account gesehen werden.
Warum Google diese Änderung vornimmt, ist Spekulationssache. Zum einen könnte der Konzern damit mehr Nutzerdaten sammeln wollen, zum anderen besteht die Möglichkeit, dass KI-Bots sich ohne Anmeldung an den Daten der eingetragenen Orte bedienen und Google dem einen Riegel vorschieben möchte.
Wie viele Menschen den Google-Dienst tatsächlich ohne Anmeldung nutzen, ist fraglich. Seid ihr von dieser Änderung betroffen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.


3 Gedanken zu „Einschränkung von Funktionen: Google Maps setzt bald Anmeldung voraus“