Ehemaliger GM-Vize: Apple Car bringt nur Verluste

Gestern morgen gab es seit langem wieder Gerüchte um ein Apple Car. Demnach intensiviere Apple seine Bemühungen im Project Titan, vergrößere das Team von 600 auf 1.8oo Mitarbeiter und peilt das Jahr 2019 als Release-Jahr an. Der ehemalige GM Vize-Vorsitzende Bob Lutz sieht dem Ganzen skeptisch entgegen und teilt seine Meinung in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNBC mit.

apple-icar

Seiner Meinung nach, wird Apple mit einem eigenen Auto nur Geld verlieren und das Projekt sei von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Apple has no experience. There’s no reason to assume Apple will do a better job than General Motors, Ford, Volkswagen, Toyota or Hyundai.

Als Grund für das Scheitern sieht Lutz klar die fehlende Erfahrung mit Autos. Damit stellt sich der ehemalige Manager eines der größten Automobilkonzerne in die Reihe vieler Insider, die die Erfahrung als Apples größte Schwäche sehen. Außerdem sei bis jetzt noch kein Autohersteller mit seinen Elektroautos in den schwarzen Zahlen, so Lutz weiter.

Die ganzen Negativ-Stimmen zum Project Titan sind für Apple allerdings nicht neu. Bereits vor etwa zehn Jahren machte man sich über das Gerücht, Apple wolle in den Automarkt einsteigen, lustig. Aufgrund der jetzigen Größe Apples und des Project Titan könnte die Angelegenheit aber zu einem ernsten Prestigeprojekt für das kalifornische Unternehmen und seinen CEO Tim Cook werden. Elon Musk, CEO von Tesla, würde sich aber über einen neuen Konkurrenten freuen.

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Jan-Philipp Donner
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43 Kommentare zu dem Artikel "Ehemaliger GM-Vize: Apple Car bringt nur Verluste"

  1. MBC239 23. September 2015 um 07:19 Uhr ·
    Kann ja sein das es noch kein Hersteller geschaft hat in den schwarzen Zahlen zu landen aber irgend wann wird es sein Apple hatte am Anfang auch keine Ahnung von Smartphones und ist heute einer der Marktführer
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    • Dave 23. September 2015 um 07:32 Uhr ·
      Ich denke mir dabei aber, niemand kauft es sich dann wegen der marke weil das ein ganzes AUTO ist. Viele kaufen sich ja nur Apple wegen der marke.
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    • Rolo 23. September 2015 um 07:45 Uhr ·
      Wenn du über Siri diktierst, musst du die Satzzeichen auch ansagen, also „Punkt“ oder „Komma“, wenn du eins möchtest. Das hört sich beim Diktieren blöd an, aber die Empfänger deiner Texte wären dir sicher sehr dankbar.
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    • iDirkPeter 23. September 2015 um 08:28 Uhr ·
      Wir sollten abwarten und die Strategie verfolgen. Zur Zeit kann Apple sich einen Autohersteller KAUFEN, insofern kann es schon durchaus spannend werden. Und jetzt, wo VW gerade mit Perfektion seinen Markenwert reduziert, gibt’s günstig Autobauer-Aktien…
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      • Auge78 23. September 2015 um 09:49 Uhr ·
        Na das schreit doch quasi nach einem: „VOLKSAPFEL“ :-D :-D :-D
        iLike 19
    • Chris DE 23. September 2015 um 12:14 Uhr ·
      Wenn Apple 1 kann dann ist es mit Dingen Geld zu verdienen von denen andere sagen es braucht kein Mensch. :-D
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  2. Rappel 23. September 2015 um 07:20 Uhr ·
    Apple muss halt das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Tür wieder herein spaziert :-)
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    • zeromg 23. September 2015 um 07:43 Uhr ·
      meistens kommt das Geld sogar mit der Familie zurück ;-)
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  3. 4312 23. September 2015 um 07:27 Uhr ·
    Geldgrube ist für mich eigentlich positiv belegt. Der Inhalt des Artikels hat mich daher irgendwie erstaunt.
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    • Dodoooh 23. September 2015 um 07:34 Uhr ·
      Sehe ich auch so
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    • Robert 23. September 2015 um 07:44 Uhr ·
      Jap, ich ab es mal verändert, danke dir
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    • Peter Birnenkuchen 23. September 2015 um 08:03 Uhr ·
      Zumal das ja auch Goldgrube heißt und nicht Geldgrube.
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  4. Ben 23. September 2015 um 07:33 Uhr ·
    Laut Duden ist eine Goldgrube auch etwas sehr Positives und in Sprachgebrauch eine extrem lohnenswerte Einnahmequelle.
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    • Ben 23. September 2015 um 07:34 Uhr ·
      *im Sprachgebrauch
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  5. Reinhard 23. September 2015 um 07:34 Uhr ·
    Wir stehen vor einer Revolution im Autobau. Die Antriebstechnologien ändern sich und wir haben gigantische Überkapazitäten in der Produktion. Autos zusammenschweißen ist nicht mehr der entscheidende Faktor. Die Software machts. Warum rotten sich wohl Autobauer zusammen und kaufen Kartensysteme? Opel steht wegen seiner Modellpolitik ganz oben bei den gefährdeten Kandidaten. Mal sehen, wer übrig bleibt. Auch wenn ich kein BMW Fan bin könnte die Zusammenarbeit zwischen denen und Apple spannend werden. Als Apple Telefone bauen wollte haben viele auch gelacht. Denen ist der Spaß schnell vergangen.
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    • Jo 23. September 2015 um 10:58 Uhr ·
      Elektroautos sind keine Revolution, sondern Spielerei. Damit wird in naher Zukunft niemand bzw. kaum jemand etwas anfangen können. Ich selbst könnte nicht einmal einen Tag zur Arbeit und zurückfahren. Und daran wird sich auch lange nichts ändern. Im Übrigen hatte Apple Erfahrung mit Hard- und Software, insofern ist der Vergleich zum ersten iPhone völlig daneben. Autos sind nochmals eine ganz andere Kategorie.
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  6. SicParvisMagna 23. September 2015 um 07:35 Uhr ·
    Wenn Apple das Auto so konzipiert, wofür Apple steht – Qualität – dann wäre ein großes Alleinstellungsmerkmal, dass ihr Auto wartungsarm ist und dennoch eine lange Laufzeit bietet. Ich denke so könnte Apple sich ganz gut auf dem Automobilmarkt behaupten.
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    • Peter Birnenkuchen 23. September 2015 um 08:10 Uhr ·
      Und das defekte aCar wird per Express ausgetauscht.
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    • Carsten 23. September 2015 um 08:28 Uhr ·
      Leider wird wohl täglich getankt werden müssen.
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    • AppleJuenger 23. September 2015 um 08:46 Uhr ·
      Qualität im Autobau heißt aber was anderes. Autos werden nicht alle zwei Jahre per Knebelkom-Vertrag getauscht und nach 5 Jahren weggeschmissen. Durchschnittlich lebt ein Auto 15-20 Jahre /200.000-300.000 km. Generell sollte das auch mit Elektroautos machbar sein. Bei 500-1000 möglichen Ladezyklen bei einer Reichweite von 300km ergeben sich auch 150.000-300.000 km und die Schleifkohlen als Hauptverschleißteil im Motor dürften etwas das Selbe Wartungsintervall haben wie ZKD und Zahnriemen.
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      • Kilogramm 23. September 2015 um 09:04 Uhr ·
        Mit der einjährigen Garantie passt das dann schon wieder
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      • Jan 23. September 2015 um 10:29 Uhr ·
        Was wohl die AppleCare dafür kostet?
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      • Laurent 24. September 2015 um 07:16 Uhr ·
        Du sagst ein auto hällt 15-20 Jahre und 300’000 km welches auto fährst du denn auch Autohersteller haben erkannt dass ein schnellrer wechsel den gewinn steigert. Darum giebt es mindestens alle 2-3 jahre ein neues model in das alte hat schwerwiegende probleme mit dem Motor oder anderen wichtigen Teile. Sieh dich mal in den foren um.
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    • mak 23. September 2015 um 18:49 Uhr ·
      Hauptsache, es produziert niemand eine Schutzhülle dafür. ;-)
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  7. Schneidi 23. September 2015 um 07:39 Uhr ·
    Laufzeit wie beim IPhone
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  8. Peter Birnenkuchen 23. September 2015 um 08:09 Uhr ·
    Der Typ ist nicht ohne Grund ein Ex. Vor Apple gab es auch keine richtigen Smartphones. Apple holt sich Menschen, die eben Ahnung haben. War ja bei der aWatch und aMusic genauso. Ein Elektroauto, falls es eines wird, kann man wohl kaum mit einem FZG auf Treibstoffbasis gleichsetzen. Wenn die Autos selbstfahrende Transporter werden, dann ist das ein ganz anders Feld als das der oben genannte Hersteller. An dem Ex muss der Skandal um VW entgangen sein. Auf die wartet in den USA eine Strafzahlung in Milliardenhöhe nach dem Abgasbetrug. Ein Auto von Apple wird wohl kaum für den Ottonormalverbraucher gedacht sein. Wer sich keine goldenen aWatch leisten kann, der braucht erst gar nicht an ein aCar denken. Im Grunde wissen wir noch gar nichts, aber der Ex weiß jetzt schon, was Sache sein wird – sicher, sicher!
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  9. AppleJuenger 23. September 2015 um 08:30 Uhr ·
    Kurzer Blick nach Bochum zu Opel … Ja, mit Verlusten In der Autobranche scheint sich ein Herr Lutz bestens auszukennen.
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  10. DoubleU 23. September 2015 um 09:17 Uhr ·
    Meiner Meinung nach ist diese „fehlende“ Erfahrung etwas gutes. Den alle alten Autohersteller setzen weiterhin auf veraltete Verbrennungsmotoren. Momentan machen Firmen wie tesla noch rote Zahlen aber nur weil die Infrastruktur dafür noch zu wenig ausgebaut ist. Doch umso mehr firmen mit Elektroautos kommen umso schneller wird die Infrastruktur ausgebaut. In naher Zukunft wird die zeit kommen das es keinen sim mehr macht ein Verbrenner zu kaufen und wenn die grossen Autohersteller dan keine gute neue Lösung haben werden sie im neuen Elektroauto markt untergehen.
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    • Jo 23. September 2015 um 10:53 Uhr ·
      Es wird nie einen großen Elektroautomarkt geben.
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      • AppleJuenger 23. September 2015 um 11:06 Uhr ·
        Doch, der kommt, aber erst wenn es einen üppigen Gebrauchtmarkt für E-Autos gibt.
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  11. o.wunder 23. September 2015 um 09:59 Uhr ·
    Apple wird schon schaffen was Andere nicht schaffen. Die Autobauer schaffen ja noch nicht einmal eine bezahlbare Navigation mit preiswerten Karten Updates, oder eine einfache simple Besienung der Auto Funktionen, oder ein ordentliches Entertainment System mit Smartphone Anbindung das bezahlbar ist und sie meinen für Öko Autos gleich den doppelten Preis nehmen zu müssen.
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    • Jo 23. September 2015 um 10:55 Uhr ·
      Schaffen würden sie das schon, genauso wie Apple es schaffen würde, ihre Hardware günstiger anzubieten. Aber sie tun es eben einfach nicht, und zwar deshalb, weil es Kunden gibt, die für technisch nicht ganz moderne Produkte offenbar gerne zu viel zahlen.
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  12. Flo 23. September 2015 um 11:08 Uhr ·
    Was für eine einseitige Berichterstattung. Die halbe Automobilwelt dreht auf der IAA wegen möglichen Einstieg von Apple und Google am Rad und zu Wort kommt nur so ne total bekloppte Meinung. Auch ein Manager liegt mit seiner Meinung von Zeit zu Zeit voll daneben. Wer das nicht glaubt kann sich gerne das video mit dem Interview mit Steve Ballmer über das iPhone anschauen. ;) oder Schmidt von google
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    • Jo 23. September 2015 um 11:43 Uhr ·
      Was hat Steve Ballmer damit zu tun? Der Automarkt ist ein ganz anderer und Apple wäre da nur eine Randerscheinung. Kein Mensch in der Automobilindustrie dreht wegen der Apfelfirma am Rad. Träumst du?
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  13. HMmm 23. September 2015 um 11:54 Uhr ·
    Die iPhones sind schon teuer, dann werden Sie sicherlich für ihre autos mehr wie Tesla verlangen.
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  14. iFön 23. September 2015 um 12:12 Uhr ·
    Lässiger Kommentar von Elon Musk, dürfte ihm sowieso nichts ausmachen, wenn die Konkurrenz sich erhöht, da die Teslas zurzeit die besten sind. Und was Lutz von sich abgibt ist mir schleierhaft, und wenn er mal aktuell die Newslage verfolgen würde, würde er ganz bestimmt nicht VW als Beispiel nehmen.
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  15. Wiepenkathen 23. September 2015 um 13:26 Uhr ·
    Der ehemalige GM-Manager liegt mit seiner Einschätzung komplett daneben, wobei er sich in eine illustre Reihe einreiht: Apple hat keine Erfahrung in der Automobilindustrie, anders als GM, die schon seit Menschengedenken Autos bauen. Jeder fängt mal an – egal womit – und Erfahrung kann man nicht lernen, sondern nur machen. Apple sammelt garantiert gerade viel Erfahrung mit seinem Auto. Das Know-how, was ihnen fehlt, kaufen sie ein – wie jedes andere Unternehmen. Apple beobachtet den Markt und greift Erfolg versprechende Themen auf. Kawasaki baut auch nicht nur Motorräder – die kamen sogar erst sehr spät auf den Markt. Wenn sich niemand weiter entwickelt, dann stagniert alles – und das heißt auf Dauer Rückschritt. Selbst das iPhone 6S (Plus) wurde belächelt, wobei jetzt die ersten hochzufriedenen Tester ihre ersten Berichte verfassen. Sollte das Projekt Titan sich nicht erfolgreich realisieren lassen, dann wird es Manager geben, die den Arsch in der Hose haben, es zu stoppen (ist bei der ersten Variante des Airbus A350 auch so gewesen) und mit einem neuen Ansatz weitermachen. Wir werden das AppleCar erleben, wie immer es auch aussehen mag (wobei ich davon ausgehe, dass es etwas anders als die Studie oben aussehen wird, jedoch um Klassen besser als die Google-Kiste). So, habe fertig. ?
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    • Jo 23. September 2015 um 14:58 Uhr ·
      Das iPhone 6S ist noch nicht einmal auf dem Markt und schon gibt es Berichte, die eine schwächelnde Akkulaufzeit bemängeln. Da traue ich einem Apfelauto auch nichts besseres zu…
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      • Herminator 23. September 2015 um 16:50 Uhr ·
        Die Fakten bei einem solchen Bericht ( wo das Gerät noch nicht auf dem Markt ist aber schon negative „Erfahrungen“ vorliegen) erfordert vom kritischen Leser schon ab und an sein Hirn zu benutzen…. Ist halt auch nicht unbedingt bei jedem gegeben
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  16. TK 23. September 2015 um 15:25 Uhr ·
    Wer Bob Lutz kennt weiß, dass hier nur der Neid spricht. Er selbst hat damals bei GM ein Elektroauto bauen lassen, was ein riesen Flop war. Aus der Krise konnte er GM im übrigen auch nicht bringen. Nur weil er mal „ganz oben“ war bedeutet das noch garnichts hinsichtlich seiner Prognosen. Btw. wen das Thema interessiert sollte sich mal „The revenge of the electric car“ anschauen. Dreht sich viel um Lutz, sowie Musks Anfänge mit Tesla.
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  17. MSG 23. September 2015 um 16:26 Uhr ·
    Freu mich schon auf die Kunden, die vor dem Apple Store mit ihrem iCar stehen und darauf warten, das der Genius Ihnen einen neuen Akku einbaut oder ein Software Update macht ;)
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  18. Herminator 23. September 2015 um 16:58 Uhr ·
    Erinnert mich stark an ähnlich fatale Expertenmeldungen zu Themen wie PC, Auto, IPhone etc…. Braucht keiner, wird sich nie durchsetzen und wird das größte Disaster aller Zeiten…. Und prompt kam es anders… 4 Jahre sind verdammt viel Zeit mittlerweile, nur weil GM seit Jahren beweist nicht mehr mitzukommen, müssen nicht alle anderen scheitern! Und wer sagt das Apple sofort viel Geld mit dem Auto verdienen muss? Google/FB/Amazon usw haben jahrelang nix verdient….. Störte auch keinen!
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  19. Ewald 24. September 2015 um 07:46 Uhr ·
    Da würde ich mir lieber Apple als irgendwas aus dem Volkswagenkonzern kaufen. Da könnte man wahrscheinlich auch den Sparmodus offiziell ein- und ausschalten ?
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