Die Award-Saison nimmt für Apple TV kein Ende: Bei den 78. Emmy Awards hat sich der Streaming-Dienst des iPhone-Konzerns am vergangenen Wochenende insgesamt 20 Auszeichnungen gesichert und beide Verleihungsabende als meistprämiertes Netzwerk abgeschlossen. Damit baut Cupertino seinen Vorsprung als auszeichnungsstärkster Streaming-Dienst gemessen am verfügbaren Katalog weiter aus. Inzwischen stehen über 850 Preise zu Buche.
„Widow’s Bay“ räumt ab
Den Löwenanteil der Trophäen steuert die Breakout-Comedy „Widow’s Bay“ bei. Die von Katie Dippold geschaffene Horror-Comedy mit Matthew Rhys in der Hauptrolle spielt in einer abgelegenen Kleinstadt vor der Küste Neuenglands und hält bei Rotten Tomatoes eine Zustimmungsrate von 98 Prozent. Allein acht Emmys gingen an die Serie, darunter der Preis für Betty Gilpin als herausragende Gastschauspielerin in einer Comedyserie sowie Auszeichnungen in den Kategorien Produktionsdesign, Casting, Kameraführung, Musikkomposition, Musikaufsicht, Tonbearbeitung und Tonmischung. Mit insgesamt 19 Nominierungen zählt „Widow’s Bay“ zu den meistnominierten Programmen des gesamten Jahrgangs. Für die Primetime-Verleihung am 14. September stehen noch gewichtige Kategorien offen, unter anderem Matthew Rhys als bester Hauptdarsteller sowie Nominierungen für Regie und Drehbuch.
Auch „Pluribus“ und „Margo’s Got Money Troubles“ überzeugen
Vier Emmys sicherte sich „Pluribus“, Vince Gilligans Science-Fiction-Drama mit Rhea Seehorn. Das erste Projekt des „Breaking Bad“- und „Better Call Saul“-Schöpfers nach seinen beiden Serienhits erzielte bei seiner Erstausstrahlung im November 2025 insgesamt 18 Nominierungen und wurde jetzt für Produktionsdesign, Bildbearbeitung, Original-Titelmusik und Tonmischung ausgezeichnet. Seehorn ist darüber hinaus als beste Hauptdarstellerin in einem Drama nominiert, Gilligan gleich doppelt für Regie und Drehbuch.
Die Comedy „Margo’s Got Money Troubles“ mit Elle Fanning und Michelle Pfeiffer feiert derweil ihr Emmy-Debüt und nahm auf Anhieb drei Preise mit – für Kostüme, Frisuren und Make-up. Fanning ist zudem als beste Hauptdarstellerin und Pfeiffer als beste Nebendarstellerin in einer Comedy nominiert. Ebenfalls drei Emmys gingen an „Palm Royale“, unter anderem für Choreografie und Periodenkostüme. Abgerundet wird die Bilanz durch Siege für die Dokuserie „Mr. Scorsese“ und den Werbespot „I’m Not Remarkable“.
Apples bestes Emmy-Jahr
Insgesamt kommt Apple TV in diesem Jahr auf einen historischen Bestwert von 89 Nominierungen über 15 Programme und führt als Netzwerk mit den meisten Nominierungen in den Kategorien Bestes Drama und Beste Comedy-Serie. Im Rennen um die Primetime Emmy Awards am 14. September stehen mit „Shrinking“ (zehn Nominierungen), „Slow Horses“ (neun) und „Your Friends & Neighbors“ weitere heiße Eisen im Feuer. Diese Bilanz knüpft nahtlos an die 77. Emmy Awards an, bei denen „The Studio“ zur erfolgreichsten Newcomer-Comedy der Emmy-Geschichte aufstieg und „Severance“ als meistprämiertes Drama dominierte.
Was kostet Apple TV?
Apple TV lässt sich über alle relevanten Plattformen empfangen, sämtliche Inhalte stehen in 4K/Dolby Vision und mit Dolby Atmos zur Verfügung. Nach der letzten Preiserhöhung kostet der Streaming-Dienst 9,99 Euro im Monat. Natürlich lässt sich Apple TV+ auch mit anderen Diensten in Apple One bündeln.


