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Apple, Google und Co – Das Lohnkartell im Silicon Valley

Gegen Apple, Adobe, Google, Intel, Intuit, Lucasfilm und Pixar läuft eine Klage wegen illegaler Gehaltsabsprachen. Die Unternehmen sollen sich darauf geeinigt haben, gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. Das hält die Gehälter niedrig und verhindert Kosten für zeitaufreibende Mitarbeiterwechsel.

Etwa eine Millionen Arbeitnehmer sind über Jahre hinweg auf einem künstlich abgesprochenen Gehaltsniveau gehalten wurden. Das zeigen Recherchen der Website pandodaily. Wieviele Mitarbeiter von Apple betroffen sind, ist unklar. Die Absprachen der Unternehmen miteinander regelten die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter, so dass keine Firma mit höheren Gehältern Arbeitnehmer abwerben kann. Bislang hatte man vermutet, dass die Gehälter von rund 100.000 Angestellten auf diese Weise beschränkt wurden.

Im Mai werden sich die fünf Unternehmen aufgrund einer Sammellage vor Gericht verantworten müssen. Während Pixar, Lucasfilm und Intuit mit den Klägern einen Vergleich finden wollen, beginnt der erste Verhandlungstag für die anderen Firmen am 27. Mai.

Neben den oben genannten Konzernen sollen laut Pandodaily noch weitere IT-Unternehmen von dem Abkommen gewusst haben: Unter anderem Microsoft, Dell, AOL, IBM, Comcast, eBay – AskJeeves, Clear Channel, Earthlink, Lycos, Dreamworks, Virgin Media und NTL. Gegen sie läuft derweil noch keine Klage.

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Robert Tusch
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7 Kommentare zu dem Artikel "Apple, Google und Co – Das Lohnkartell im Silicon Valley"

  1. Nick 24. März 2014 um 17:11 Uhr ·
    Frechheit! Vor allem die Big Player haben so etwas nicht nötig mit ihren Milliarden-Gewinnen.
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    • Flo 24. März 2014 um 17:50 Uhr ·
      Vorallem Apple!!!
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    • Axl F. 25. März 2014 um 08:24 Uhr ·
      Jetzt weisst du warum sie Milliardengewinne erwirtschaften!!!
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  2. LukasDasOriginal 24. März 2014 um 17:15 Uhr ·
    Hat für die Unternehmen nur Vorteile. Den Mitarbeitern wird der freie Wille geraubt. Ich schätze das Gericht wird sich entscheiden. Dann ist alles wieder in bester ordnung
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  3. Viktor Frankenstein 24. März 2014 um 21:18 Uhr ·
    Ist das nicht gegen den reinen Geist des Kapitalismus? Deswegen funktioniert kein System, der Mensch korrumpiert alles. Bleibt zu hoffen, dass ein paar anständige und starken Menschen den Vergleich ablehnen. Es muss gewaltige Strafen hageln. Die Verantwortlichen sollten persönlich dafür gerade stehen müssen.
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  4. Geistiges Eigentum schützen 25. März 2014 um 06:38 Uhr ·
    Wirklich wirklich schade und traurig… das sind solch große Unternehmen – das haben die doch WIRKLICH nicht nötig?? Finde ich gut, dass sie vor Gericht Verantwortung zeigen müssen!
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    • Viktor Frankenstein 25. März 2014 um 16:51 Uhr ·
      Was denkst du, warum so eine Unternehmen so groß ist? Da hat man schon ganz andere Dinge über z. B. Microsoft gelesen. Die Manager von heute sind eiskalt. Aber ebenso angreifbar.
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