Während die US-Bundeshandelskommission Federal Trade Commission (FTC) den 19 Milliarden Facebook-Deal mit WhatsApp bereits relativ früh durchgewunken hat, könnte es in Europa offenbar Probleme geben. Französische Mobilfunkkonzerne versuchen, die Übernahme des Messengers durch Facebook zu verhindern. Das berichtet das Wall Street Journal.
Das Motiv dafür liegt auf der Hand: Die Mobilfunker befürchten einen zu großen Wachstum von WhatsApp und warnen vor einer zu dominanten Funktion Facebooks auf dem Messenger-Markt. Das lässt insbesondere die SMS-Sparte und die mit ihr verbundenen Umsätze langsam einbrechen. Nur noch jeder Zweite verschickt Kurznachrichten ausschließlich über SMS, begründet Golem. Daher wolle man Facebook die Steine in den Weg legen.
Doch von den Klagen der Konzerne hat auch der Social Network-Riese Wind bekommen und bittet nun selbst um eine Wettbewerbsprüfung durch die EU-Kommission. Damit möchte Zuckerbergs Unternehmen ein langandauerndes Verfahren gegen die Mobilfunker kurzfristig umschiffen und auch verhindern, dass in jedem Land einzeln die Wirksamkeit des Deals geprüft wird.
The social-network company's request is an unexpected twist in the deal, which has already been approved in the U.S. but raised concerns among Europe's telecom companies.
Die EU hat bereits die nationalen Kartellbehörden informiert, berichtet das WSJ weiter. Bis die Prüfungsergebnisse vorliegen, wird aber noch einige Zeit ins Land gehen.
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