Home » Apple » Überstunden bei Foxconn: Situation noch immer kritisch

Überstunden bei Foxconn: Situation noch immer kritisch

Foxconn

Erst am Mittwoch berichteten wir über den tragischen Tod eines 15-jährigen Pegatron-Arbeiters, der nach der Herstellung des iPhone 5c an einer Lungenentzündung gestorben ist. Heute macht der zweite Apple-Zulieferer Foxconn wieder negativ von sich reden. Nach einer Prüfung von der Fair Labor Association, kurz FLA, müssen die Arbeiter in den chinesischen Werken teilweise immer noch mehr als 60 Stunden in der Woche arbeiten. Der gesetzliche Grenzwert liegt in der Volksrepublik China jedoch bei maximal 49 Stunden pro Arbeitswoche.

Foxconn
Die FLA prüfte im Auftrag von Apple drei Foxconn-Standorte, nach dem es in der Vergangenheit massig Kritik hagelte. Das Ergebnis war, dass sich bereits einiges an den Arbeitsbedingungen verbessert hat, jedoch die Überstundenregelung nicht eingehalten wird. Es sei aber ein "beachtlicher Gesamtfortschritt" zu erkennen. Foxconn sieht aber auch ein, dass noch eine Menge Arbeit vor Chinas größtem Arbeitgeber liegt, um die Arbeitsbedingungen an die Ansprüche anzupassen. Eine Reaktion von Apple steht noch aus.

-----
Willst du keine News mehr verpassen? Dann folge uns auf Twitter oder werde Fan auf Facebook. Du kannst natürlich in Ergänzung unsere iPhone und iPad-App mit Push-Benachrichtigungen hier kostenlos laden.

Oder willst du mit Gleichgesinnten über die neuesten Produkte diskutieren? Dann besuch unser Forum!

Gefällt Dir der Artikel?

Sascha Schild
twitter Google app.net mail

5 Kommentare zu dem Artikel "Überstunden bei Foxconn: Situation noch immer kritisch"

  1. jd2005 13. Dezember 2013 um 14:28 Uhr ·
    Was ist wenn ich nach der Benutzung meines iphones von einem Auto überfahren werde? Steht das dann auch in einem Zusammenhang? So einen Blödsinn den man hier teilweise liest. Wenn man eine Lungenentzündung hat und arbeiten geht ist das voll egal ob man an einem iphone geschraubt oder Kisten in einem Lager sortiert-
    iLike 0
    • Liam 13. Dezember 2013 um 14:52 Uhr ·
      Es hätte aber damit zu tun haben können, deswegen wurde das ja untersucht.
      iLike 0
  2. Lukas 13. Dezember 2013 um 14:55 Uhr ·
    Schön zu hören, dass sich Apple dafür einsetzt
    iLike 0
  3. Jameson 13. Dezember 2013 um 15:17 Uhr ·
    Apple sollte seine Verhandlungsmacht viel stärker einsetzen.
    iLike 0
    • Einfachkoch 13. Dezember 2013 um 16:12 Uhr ·
      Wie denn? Sollen die zu Foxconn sagen das sie die iPhones von heut auf morgen nicht mehr von denen bauen lassen wollen, wenn sich nichts ändert? Foxconn weiß genauso gut wie Apple das die anderen Produzenten entweder nicht die Menge stemmen können oder nicht die Qualität bringen oder aber indirekt sowieso wieder zu Foxconn gehören. Sind wir mal ehrlich und sehen ein das durch die Popularität welche Apple hat, das nunmal erst Publik wird aber in allen Branchen und den meisten Betrieben in China an der Tagesordnung ist und um Max. Arbeitsstunden laut Gesetz kümmert man sich sicher rührend dort, wenn man für den Bau von Fabriken regelmäßig Dörfer umsiedelt. Scheißegal ob die in der neuen Region keinen Ackerbau betreiben können weil der Boden anders ist oder ähnliches. Auch wenn es Apple nur um das eigene Image und nicht um die Menschen geht machen sie diesbezüglich schon eine Menge. Jedenfalls mehr als andere und damit willig nicht auf Sa…ung anspielen sondern euch mal über eure Kaffeemaschine, TV, Mikrowelle, Kühlschrank, Heizung etc. von welchem Hersteller auch immer nachdenken lassen. Dazu zählen auch Namenhafte wie Siemens und Co und nicht nur Hersteller wie OK für 9€ bei Media M….
      iLike 0

Leider kann man keine Kommentare zu diesem Beitrag mehr schreiben.