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- Das faltbare iPhone Ultra wird zwar Apples wohl teuerstes Top-Modell, aber nicht alle vom iPhone bekannten Features kommen hinein.
- Face ID fällt etwa bereits den extrem begrenzten räumlichen Dimensionen zum Opfer, ebenso wie die Tele-Kamera in Periskopbauweise.
- Ein anderes lieb gewonnenes Feature soll aber wohl nicht eingespart werden müssen.
Apples erstes faltbares iPhone wird voraussichtlich MagSafe unterstützen. Das berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman in einem Interview mit Tom’s Guide. Zuletzt hatte es widersprüchliche Hinweise darauf gegeben, ob Apple die magnetische Lade- und Zubehörtechnik tatsächlich in das besonders dünne Foldable integrieren kann.
Im April aufgetauchte Dummy-Modelle des mutmaßlichen iPhone Ultra zeigten auf der Rückseite keinen erkennbaren MagSafe-Ring. Bei entsprechenden Modellen des iPhone 18 Pro war dieser dagegen vorhanden. Gleichzeitig tauchten Schutzhüllen für das Foldable auf, die wiederum einen MagSafe-Ring besitzen.
Gurman geht nun davon aus, dass die Technik tatsächlich integriert wird. Alle ihm vorliegenden Hinweise sprächen für MagSafe. Apple habe es bereits geschafft, die Technik im besonders dünnen iPhone Air unterzubringen, weshalb er keinen Grund sehe, warum dies beim Foldable nicht ebenfalls möglich sein sollte.
Nur 4,5 Millimeter im aufgeklappten Zustand
Die Integration stellt insbesondere aufgrund der Abmessungen eine Herausforderung dar. Das iPhone Ultra soll aufgeklappt lediglich rund 4,5 Millimeter dick sein. Der geringe Platz im Gehäuse soll unter anderem dazu führen, dass Apple auf die für Face ID benötigte Sensorhardware verzichtet. Stattdessen wird Touch ID erwartet, wobei der Fingerabdrucksensor voraussichtlich in die Seitentaste integriert wird.
Gurman bestätigte zugleich eine Reihe bereits kursierender technischer Angaben. Demnach soll das Foldable außen über ein rund 5,5 Zoll großes Display verfügen. Aufgeklappt steht ein etwa 7,8 Zoll großer Bildschirm zur Verfügung. Das Gerät soll ein vergleichsweise kurzes und breites Format besitzen, das an die Proportionen eines Reisepasses erinnert.
Als Prozessor wird Apples neuer A20 Pro erwartet. Für die Mobilfunkverbindung soll der Konzern sein aktuelles eigenes Modem einsetzen, voraussichtlich den C2-Chip.
Zwei Kameras, aber kein Teleobjektiv
Bei der Hauptkamera muss Apple aufgrund des dünnen Gehäuses offenbar ebenfalls Kompromisse eingehen. Erwartet werden eine Weitwinkel- und eine Ultraweitwinkelkamera. Ein zusätzliches Teleobjektiv soll das iPhone Ultra dagegen nicht erhalten.
Besonderen Aufwand soll Apple außerdem in das Scharnier und das faltbare Display investiert haben. Gurman erwartet eine robuste Scharnierkonstruktion und eine deutlich reduzierte Falte im Bildschirm. Vollständig unsichtbar werde die typische Vertiefung eines faltbaren Displays allerdings nicht sein.
Auch iOS wurde dem Bericht zufolge umfangreich an das neue Format angepasst. Apple soll erheblichen Entwicklungsaufwand betrieben haben, damit Apps ihre Darstellung automatisch an das Außen- und Innendisplay sowie unterschiedliche Fenster- beziehungsweise Bildschirmgrößen anpassen können.
Marktstart offenbar ohne größere Verzögerung
Apple wird das erste faltbare iPhone voraussichtlich gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auf dem „Surprise and shine“-Event am Mittwoch, den 9. September, präsentieren.
Zuletzt gab es Spekulationen, wonach das Foldable zwar im September vorgestellt, wegen Produktionsproblemen aber erst deutlich später ausgeliefert werden könnte. Gurman hält ein solches Szenario für unwahrscheinlich. Er wäre nach eigenen Angaben „sehr überrascht“, wenn das Foldable nicht gleichzeitig mit den Pro-Modellen oder zumindest kurz danach erscheint.
Denkbar sei ein gemeinsamer Marktstart oder eine Veröffentlichung mit wenigen Wochen Abstand. Berichte über einen erst Ende Oktober oder im November erfolgenden Verkaufsstart aufgrund erheblicher Lieferkettenprobleme hält Gurman dagegen nicht für zutreffend.
Mit einem erwarteten Preis von mehr als 2.000 US-Dollar dürfte das mutmaßliche iPhone Ultra zugleich das bislang teuerste iPhone werden.


