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13. März 2026

Fabian Schwarzenbach

Regulatorischer Druck: Apple senkt App Store-Provision in China

In verschiedenen Märkten steht Apple aufgrund seine App Store-Regeln unter gesetzgeberischem Druck. In der EU musste der iPhone-Konzern alternative App Stores zulassen, in China senkt das Unternehmen nun die Provision, die Entwickler für jeden Einkauf in Apples App Store zahlen müssen.

Damit reagiert Apple auf regulatorische Diskussionen in China, ab dem 15. März sinkt die Provision von 30 auf 25 Prozent. Das gibt Apple in seinem Entwickler-Forum bekannt.

Auch Provision auf Abonnements sinkt

Aktuell zahlen Entwickler 30 Prozent für jeden (In-)App-Kauf als Provision dafür, dass Apple mit dem App Store eine sichere Infrastruktur bereitstellt. Diese Rate wird in China ab dem 15. März auf 25 Prozent gesenkt – ohne, dass Entwickler aktiv zustimmen müssen.

Für automatische Verlängerungen von In-App-Abonnements sinkt die Rate von derzeit 15 Prozent auf 12 Prozent. Die Anpassung sei laut Apple das Ergebnis von „Gesprächen mit der chinesischen Regulierungsbehörde“. Weitere Details nennt das Unternehmen nicht.

Apple strebe danach, „iOS und iPadOS zum besten App-Ökosystem und zu einer hervorragenden Geschäftsmöglichkeit für Entwickler in China zu machen“. Man setze sich nach eigener Aussage „für faire und transparente Bedingungen für alle Entwickler ein“ und biete Entwicklern, die Apps in China vertreiben, „stets wettbewerbsfähige App-Store-Gebühren, die nicht höher als die üblichen Gebühren in anderen Märkten“ seien.

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