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- Apple hat unlängst die Preise für zahlreiche Produkte erhöht.
- Mac, iPad und viele weitere Geräte im Portfolio werden teils deutlich teurer.
- Und auch das kommende iPhone-Lineup wird im Preis wohl noch einmal nach oben korrigiert.
Mehrere bekannte Leaker aus China rechnen damit, dass Apple die Preise für die iPhone-18-Pro-Modelle sowie das erste faltbare iPhone zur Markteinführung im September stärker anheben wird als bislang erwartet.
iPhone 18: Modelle werden teurer als geplant
Der Leaker „Fixed Focus Digital“ erklärte auf der Plattform Weibo, dass die aktuelle iPhone-Generation zwar ohne Preiserhöhung auf den Markt gekommen sei, für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max jedoch ein höherer Verkaufspreis praktisch feststehe. Besonders deutlich könnte der Aufschlag beim ersten faltbaren iPhone ausfallen, dessen Preis nach seinen Angaben zehn bis 20 Prozent über den bisherigen Schätzungen liegen könnte.
Bereits zuvor hatte Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, dass das faltbare iPhone in den USA die Marke von 2.000 US-Dollar überschreiten soll. Analyst Ming-Chi Kuo geht sogar von einem Einstiegspreis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar oder mehr aus. Sollten sich die neuen Einschätzungen bewahrheiten, könnte der Preis je nach Speichervariante deutlich darüber liegen und in einzelnen Konfigurationen sogar die Marke von 3.000 US-Dollar überschreiten.
Auch der Leaker „Digital Chat Station“ hält eine Preiserhöhung für die Pro-Modelle für sehr wahrscheinlich. Seiner Einschätzung nach könnte Apple den Einstiegspreis des iPhone 18 Pro in China von bislang 8.999 auf 9.999 Yuan anheben, um die Gewinnmargen trotz gestiegener Produktionskosten zu sichern. Das entspräche einem Aufschlag von rund elf Prozent. Übertragen auf den US-Markt würde der Einstiegspreis des iPhone 18 Pro bei etwa 1.220 US-Dollar liegen.
„Instant Digital“ erwartet einen noch stärkeren Anstieg beim iPhone 18 Pro Max. Demnach könnte die Version mit 256 GB Speicher in China zwischen 10.999 und 11.499 Yuan kosten. Das entspräche einer Preissteigerung von 15 bis 20 Prozent gegenüber dem aktuellen Modell. Würde Apple einen ähnlichen Aufschlag auch in den USA umsetzen, könnte das iPhone 18 Pro Max dort zwischen 1.300 und 1.400 US-Dollar starten.
Die jüngsten Spekulationen decken sich mit Berichten über deutlich steigende Produktionskosten. Nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens TechInsights könnten allein die Kosten für den Arbeitsspeicher des iPhone 18 Pro gegenüber dem Vorgänger von rund 39 auf etwa 145 US-Dollar steigen. Insgesamt könnte sich die Materialkostenrechnung um rund 25 Prozent erhöhen.
Auch das Wall Street Journal hatte zuletzt unter Berufung auf entsprechende Kostenanalysen berichtet, dass Apple für das iPhone 18 Pro einen Einstiegspreis von rund 1.399 US-Dollar verlangen müsste, um die bisherigen Gewinnmargen aufrechtzuerhalten. Zusätzliche Kosten für ein neues Kamerasystem sind dabei bereits berücksichtigt.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte Apples jüngste Preisanpassung bei zahlreichen Produkten. Der Konzern erhöhte in dieser Woche unter anderem die Preise für Macs, iPads und weitere Geräte. iPhones, Apple Watch und AirPods blieben zunächst ausgenommen. Konzernchef Tim Cook hatte zuvor erklärt, steigende Preise seien aufgrund der stark gestiegenen Kosten für Speicher- und Halbleiterkomponenten inzwischen unvermeidbar. Apple habe entsprechende Kostensteigerungen über Jahre selbst getragen, sehe dafür inzwischen jedoch keinen wirtschaftlichen Spielraum mehr.


