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30. Oktober 2026

Fabian Schwarzenbach

Neues iPad mini ohne ProMotion: Apple-Manager verteidigt 60-Hz-Display

Das neu vorgestellte iPad mini der 8. Generation bringt mit seinem OLED-Screen, dem A20 Pro-Chip und „Apple Intelligence“ viele willkommene Upgrades mit sich. Ein Feature fehlt jedoch weiterhin: ProMotion, also eine Bildwiederholrate von 120 Hz.

Angesichts der anhaltenden Kritik aus der Community hat sich nun Dave Pakula, Apples Vice President of Hardware Engineering, in einem Interview zu Wort gemeldet und das 60-Hz-Panel verteidigt.

OLED-Reaktionszeit statt höherer Bildwiederholrate

Laut Pakula mache man das visuelle Erlebnis nicht an einer einzigen Spezifikation fest. Er argumentiert, dass das neue OLED-Display eine extrem schnelle Pixel-Reaktionszeit besitze – diese sei mehr als eine Größenordnung schneller als bei einem herkömmlichen LCD-Panel. Das führe dazu, dass Inhalte „wirklich flüssig“ wirken und Bewegungsunschärfe im Vergleich zum Vorgängermodell signifikant reduziert werde. Man brauche demnach keine 120 Hz, um ein wesentlich besseres und flüssigeres Bild als beim alten iPad mini zu erzielen.

In Foren und sozialen Netzwerken sorgt die Erklärung für Skepsis. Viele Nutzer ziehen Parallelen zu Apples umstrittener Aussage, dass 8 GB RAM beim Mac wie 16 GB bei einem Windows-PC wirken würden. Auch wenn das OLED-Display mit tiefen Schwarzwerten, bis zu 1.200 Nits Spitzenhelligkeit und optionalem Nanotexturglas zweifellos ein massives Upgrade darstellt, bleibt 60 Hz im Jahr 2026 bei einem Einstiegspreis von 699 US-Dollar für viele ein Kritikpunkt – insbesondere, wenn wesentlich günstigere Android-Tablets längst 120 Hz als Standard etabliert haben.

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