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12. Februar 2026

Patrick Bergmann

Nach Vodafone: Telekom zieht nach und wertet Prepaidtarife ebenfalls auf

Der Düsseldorfer Konzern Vodafone kündigte gerade erst an, seine CallYa-Prepaidtarife mit mehr Datenvolumen auszustatten. Nun zieht der stärkste Konkurrent aus Bonn nach. Die Deutsche Telekom wird zum Ende des Monats ihre Prepaidtarife ebenfalls mit mehr Datenvolumen ausstatten. Wir geben einen kurzen Überblick. 

MagentaMobil Prepaid bekommt mehr Datenvolumen

Die letztmalige Überarbeitung der Prepaidtarife ist noch nicht einmal 12 Monate her, nun muss die Deutsche Telekom wieder ran. Grund sind die Veränderungen von Vodafone, Apfelpage berichtete. Deshalb sind die nachfolgenden Veränderungen eine direkte Reaktion darauf und gestalten sich wie folgt:

  • MagentaMobil Prepaid M – 20 GB statt bisher 13 GB für 9,95 Euro
  • MagentaMobil Prepaid L – 40 GB statt bisher 25 GB für 14,95€
  • MagentaMobil Prepaid XL – 80 GB statt bisher 50 GB für 19,95 Euro

Auch der Prepaid-Jahrestarif wird aufgewertet: Statt bisher weniger Volumen gibt es nun 240 GB für 99,95 Euro, was rechnerisch 20 GB pro Monat entspricht. Lediglich der MagentaMobil Prepaid S bleibt unverändert. Die Tarife enthalten Flatrates für Telefonie und SMS sowie die Nutzung des 5G-Netzes. Zusätzlich behandelt die Telekom die Schweiz wie ein EU-Land, sodass Roaming ohne Zusatzkosten möglich ist. Außerhalb der EU gelten Telefoniepreise von 29 Cent pro Minute für mehr als 140 Länder, sowohl für ankommende als auch abgehende Gespräche.

Umstellung erfolgt zum 25. Februar 2026

Die Umstellung auf die neuen Datenvolumina erfolgt automatisch zum 25. Februar 2026 Februar, Bestandskunden wechseln automatisch zum nächsten Abrechnungszyklus. Eine manuelle Umstellung via Shop oder Hotline soll nicht mehr notwendig sein.

Postpaid wird noch unattraktiver

So lobenswert diese Umstellung auch ist, wird die preisliche Spreizung zwischen Prepaid und Postpaid im eigenen Hause immer gravierender. Die Deutsche Telekom argumentiert bei Postpaid gerne mit zusätzlichen Leistungen wie einer PlusKarte oder einer MultiSIM. Zur Wahrheit gehört hier jedoch auch, dass diese Vorteile zusätzliches Entgelt kosten und zudem gerade erst mit Preiserhöhungen versehen wurden, Apfelpage berichtete. Unserer Meinung nach rechtfertigen diese preislichen Diskrepanzen von bis zu 60 Prozent.

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