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- Auch im Desktop-Segment gibt es mal wieder eine Auffrischung: Der neue iMac mit M6 ist da.
- Auch hier stellt Apple die Nutzung lokaler KI für den produktiven Arbeitsalltag in den Mittelpunkt.
- Der Rest des All-in-One-Rechners bleibt recht unverändert.
Apple hat eine neue Generation seines 24 Zoll großen iMac vorgestellt. Der All-in-One-Computer erhält den M6-Chip, schnellere Speichertechnik und Unterstützung für Wi-Fi 7. Besonders bei KI-Anwendungen und grafikintensiven Aufgaben verspricht der Hersteller deutliche Leistungssteigerungen. Das überarbeitete Modell kann ab dem 28. Oktober vorbestellt werden und kommt am 6. November in den Handel. Die Preise beginnen bei 1.799 Euro.
Am bisherigen Gehäusedesign hält Apple fest. Der neue iMac wird weiterhin in sieben Farben angeboten: Blau, Grün, Pink, Gelb, Violett, Orange und Silber. Auch das integrierte 24-Zoll-Display mit 4,5K-Auflösung bleibt erhalten.
M6 mit bis zu zwölf CPU- und GPU-Kernen
Der neue M6-Chip verfügt je nach Konfiguration über zehn oder zwölf CPU- und GPU-Kerne. In der leistungsstärksten Ausführung stehen damit jeweils zwei Kerne mehr als bei der vorherigen Generation zur Verfügung.
Gegenüber dem iMac mit M4 verspricht Apple eine bis zu doppelt so hohe Grafikleistung. Bei Anwendungen wie Microsoft Excel soll die Performance um bis zu 50 Prozent steigen. Auch Spiele mit hardwarebeschleunigtem Raytracing sollen bis zu doppelt so schnell laufen.
Besonders groß fallen die Unterschiede laut Hersteller beim Wechsel von älteren Geräten aus. Gegenüber einem iMac mit M1 nennt Apple eine bis zu 2,5-mal höhere Leistung in Excel und eine bis zu 3,3-mal schnellere Grafikverarbeitung bei der Fotobearbeitung. Im Vergleich mit einem verbreiteten Intel-basierten iMac sollen bestimmte Aufgaben sogar bis zu 18-mal schneller erledigt werden.
Deutlich höhere KI-Leistung
Ein Schwerpunkt der neuen Chipgeneration liegt auf der lokalen Verarbeitung künstlicher Intelligenz. Die GPU verfügt über Neural Accelerators in jedem Kern. Hinzu kommt eine Dual Neural Engine mit insgesamt 32 Kernen, die laut Apple etwa doppelt so schnell arbeitet wie die entsprechende Einheit des Vorgängers.
Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 GB/s. Zusammen sollen diese Verbesserungen die Verarbeitung großer Sprachmodelle und anderer KI-Anwendungen beschleunigen.
Bei der Verarbeitung von Prompts in LM Studio nennt Apple eine bis zu fünffach höhere Leistung gegenüber dem M4. Im Vergleich zum M1 soll der neue iMac entsprechende Aufgaben sogar bis zu zwölfmal schneller bewältigen.
Damit richtet sich das Gerät auch an Entwickler und Anwender, die KI-Modelle lokal ausführen möchten, ohne ihre Daten für sämtliche Berechnungen an externe Server übertragen zu müssen.
Wi-Fi 7, schnellerer Speicher und bis zu vier Thunderbolt-Anschlüsse
Auch die Konnektivität wurde modernisiert. Der neue iMac unterstützt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Optional ist ein Ethernet-Anschluss mit 2,5 Gbit/s erhältlich, der gegenüber der vorherigen Generation eine bis zu 2,5-mal höhere Übertragungsgeschwindigkeit ermöglicht.
Die interne SSD soll bis zu doppelt so hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten erreichen. Davon profitieren insbesondere Anwendungen, die große Fotoarchive, Videodateien oder umfangreiche Projekte verarbeiten.
Je nach Ausstattung bietet der iMac bis zu vier Thunderbolt-4-Anschlüsse. Darüber lassen sich externe Speicher, Docks und weitere Peripheriegeräte anschließen. Außerdem unterstützt das Gerät bis zu zwei zusätzliche 6K-Monitore.
Bekanntes Display und Kamerasystem
Das integrierte 24-Zoll-Retina-Display löst weiterhin mit 4,5K auf und erreicht eine Helligkeit von 500 Nits. Es unterstützt den großen P3-Farbraum und kann mehr als eine Milliarde Farben darstellen.
Für Videokonferenzen ist eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera integriert, die Personen automatisch im Bild hält. Die Schreibtischansicht ermöglicht es außerdem, während eines Videoanrufs den Arbeitsbereich vor dem Computer zu zeigen.
Das Audiosystem besteht aus sechs Lautsprechern, darunter zwei Paar Tieftöner mit Kräfteausgleich. Unterstützt werden 3D-Audio und Dolby Atmos. Hinzu kommt ein System aus drei Mikrofonen.
Apple liefert den iMac mit farblich abgestimmtem Zubehör aus. Tastatur, Maus und optionales Trackpad verwenden USB-C-Anschlüsse. Mit einer entsprechenden Magic-Tastatur steht auch Touch ID zur Verfügung.
Neuer iMac mit M6: Preise und Verfügbarkeit
Der neue iMac wird in zwei grundlegenden Leistungskonfigurationen angeboten. Das Einstiegsmodell mit zehn CPU- und zehn GPU-Kernen kostet ab 1.799 Euro. Für die Variante mit zwölf CPU- und zwölf GPU-Kernen verlangt Apple mindestens 1.999 Euro.
Im Bildungsbereich beginnen die Preise bei 1.739 beziehungsweise 1.879 Euro.
Vorbestellungen sind ab Mittwoch, dem 28. Oktober, möglich. Die Auslieferung sowie der Verkauf in den Apple Stores und bei autorisierten Händlern beginnen am Freitag, dem 6. November.


