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- Die neuen Apple Watch-Modelle bekommen vielleicht keine neuen Sensoren, dafür sollen sie die bereits jetzt verfügbaren Daten künftig deutlich intensiver nutzen.
- Die 2026-Modelle sollen aus einer Reihe von Messdaten eine Tageszusammenfassung für den Nutzer zu erstellen, selbstverständlich KI-unterstützt.
- Die dabei berücksichtigten Datenpunkte sind laut eines Last Minute-Leaks äußerst umfangreich.
Kurz vor der erwarteten Vorstellung der Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4 sind weitere Details zu einer neuen KI-Funktion aufgetaucht. Die Uhren sollen künftig Aktivitäten im Tagesverlauf erfassen und daraus eine Zusammenfassung erstellen können. Neue Funde im Software-Code zeigen nun, welche Informationen Apple dabei offenbar berücksichtigt.
Die Details stammen vom Leaker „pdfu“, der entsprechende Code-Stellen untersucht hat. Die Funktion wird dort als „Ambient Sensing“ bezeichnet. Die erstellten Zusammenfassungen können demnach Angaben zu Datum und Uhrzeit, Aufenthaltsort, Mahlzeiten sowie zu anwesenden Personen enthalten. Bei Personen soll das System sogar deren Beziehung zum Nutzer berücksichtigen können.
Zahlreiche Aktivitäten werden unterschieden
Der zugrunde liegende Code enthält eine umfangreiche Liste verschiedener Aktivitätskategorien. Die Apple Watch könnte demnach beispielsweise erkennen oder berücksichtigen, ob der Nutzer gerade eine Mahlzeit zu sich nimmt, einen Snack isst, kocht, Getränke zubereitet oder backt.
Auch zahlreiche Tätigkeiten im Haushalt werden unterschieden, darunter Staubsaugen, Geschirrspülen, Wäschewaschen und -falten, Müllentsorgung, Gartenarbeit, Rasenmähen und Putzen.
Beim Sport sieht der Code unter anderem Kategorien für Gehen, Laufen, Radfahren, Krafttraining, Yoga, HIIT, Wandern und Cardiotraining vor. Hinzu kommen unterschiedliche Formen der Fortbewegung wie Autofahren, Fliegen sowie Fahrten mit Zug oder Bus.
Darüber hinaus kann das System offenbar Aktivitäten wie Einkaufen, Arbeiten, Lernen, Lesen, Fernsehen oder die Nutzung von Tablet, Notebook und Desktop-Computer unterscheiden. Auch soziale Situationen wie Meetings, gemeinsames Essen, Partys, Treffen und Zeit mit der Familie sind als eigene Kategorien vorgesehen. Für nicht eindeutig zuzuordnende Tätigkeiten existiert zusätzlich die Kategorie „Unknown“.
Keine Audioaufzeichnungen oder Transkripte
Die neuen Code-Funde ergänzen einen vorherigen Bericht von Bloomberg-Journalist Mark Gurman. Demnach sollen die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 den Tagesablauf des Nutzers analysieren und anschließend zusammenfassen können. Dabei könnten auch geführte Gespräche in die Analyse einfließen.
Wie die Uhr Gespräche technisch berücksichtigt, ist bislang allerdings unklar. Laut Gurman soll die Funktion aus Datenschutzgründen weder Audiodateien aufzeichnen beziehungsweise speichern noch Transkripte der Gespräche anfertigen.
Damit bleibt offen, welche Sensoren und KI-Modelle Apple für die Erkennung der einzelnen Situationen verwendet und wie zuverlässig sich komplexere Aktivitäten oder soziale Zusammenhänge automatisch bestimmen lassen.
Vorstellung noch heute erwartet
„pdfu“ hatte zuletzt bereits weitere Hinweise auf Neuerungen der kommenden Apple-Watch-Generation im Code von watchOS 27 und iOS 27 entdeckt. Dazu gehörten eine separate Readiness-App für Trainingsbereitschaft und Erholung, detailliertere Daten für Krafttraining sowie Hinweise auf ein überarbeitetes optisches Sensorsystem und möglicherweise 128 GB internen Speicher.
Apple dürfte die Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4 noch heute auf seinem „Surprise and shine“-Event vorstellen. Gleichzeitig werden das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und Apples erstes faltbares iPhone erwartet, das nach jüngsten Informationen unter dem Namen „iPhone Duo“ erscheinen könnte.
