Microsoft Office for Mac erhält neue Features und teilt sich künftig Codebasis mit übrigen Versionen

Microsoft Office 2016

Mac-Nutzer, die auf Microsofts Office als Produktivitätslösung setzen, erhalten mit dem neuesten Update einige Features, die unter Windows bereits bekannt sind. Unter der Haube hat Microsoft mit dem letzten Update damit begonnen, die Codebasis der verschiedenen Officeversionen weiter zusammenzuführen.

Microsoft hat seine Office-Suite am Mac mit einem größeren Update versorgt. Nun stehen unter Word, Powerpoint und Excel Funktionen bereit, die man bereits von Windows kennt: Nutzer erhalten etwa die Möglichkeit der gleichzeitigen, gemeinsamen Arbeit an Dokumenten. Ein Indikator zeigt, wer gerade mit einem selbst am Dokument, einer Präsentation oder einer Tabellenkalkulation arbeitet und was er verändert.

Nutzer von Apples iWork kennen diese Zusammenarbeit in Echtzeit bereits. Auch eine weitere Funktion ist von Apples Office-Programmen bekannt: Die automatische Speicherung. Microsoft nennt das „We save for you“. Änderungen werden ohne Zutun des Nutzers gespeichert, dieser kann aber zu allen früheren Zuständen eines Dokuments zurückgehen.

Excel wird mit zusätzlichen Charts ausgestattet, die Erstellung professioneller Visualisierungen in wenigen Schritten soll vereinfacht werden.

Powerpoint erhält einen neuen Quickstart-Modus, der es ermöglichen soll, eine Präsentation mit allen wesentlichen Elementen schneller von null aufzubauen.

Microsofts PIM-Anwendung Outlook schließlich erhält Touch-Gesten, E-Mails können nun mit einem Zweifingerwisch auf dem Track-Pad schnell archiviert oder gelöscht werden. Außerdem rüstet Microsoft eine native Unterstützung für Google-Kalender nach.

Gemeinsamer Code

Daneben hat Microsoft auch verschiedene Sicherheitsupdates in Word, Excel, Outlook und co. einfließen lassen, die es erlaubten, Code einzuschleusen und auszuführen. Doch das Update hat noch einen weiteren Hintergrund.

Microsoft beginnt damit, die Codebasis der verschiedenen Officeversionen zu harmonisieren. So sollen einzelne Funktionen schneller auf verschiedenen Plattformen verfügbar werden, erklärt ein Office-Entwickler.

Microsoft Office for Mac erhält somit Teile des in C++ geschriebenen Codes des Mutterschiffs.

Wer schneller auf neue Funktionen zugreifen möchte, kann übrigens am Office-Insider-Programm teilnehmen, das ist eine Art permanenter Public Beta-Zyklus. Nötig ist hierfür lediglich ein Microsoft-Konto. Updates werden hier in der schnellsten, aber auch experimentellsten Update-Spur etwa im Wochentakt verteilt.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Microsoft Office for Mac erhält neue Features und teilt sich künftig Codebasis mit übrigen Versionen"

  1. Lars 19. Januar 2018 um 23:32 Uhr ·
    Was ist mit Schnellbausteinen in Word? Sind die endlich mal da?
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  2. Peter 22. Januar 2018 um 10:25 Uhr ·
    Apple sollte Microsoft das Officepaket abkaufen, damit der Laden in der Versenkung verschwinden kann. Niemand kann ein besseres Officepaket herausbringen, aber das BS ist eine Frechheit. Ich hatte nach dem Windows XP das 7er und dann den Mac mini. Wenn ich für meine Mutter irgendwas am Laptop machen muss unter Win 10, kriege ich jedesmal Magenbeschwerden. Die Ansicht im Explorer ist überfrachtet und überhaupt ist das BS eine optische Katastrophe. Von intuitiv kann gar keine Rede sein. Windows wurde ab dem 7er definitiv nur mehr schlechter. Trotz der kleinen Korrektur am 8er. Das Windows gehört eingemottet. Ein BS für Arme.
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