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- Apple versucht derzeit offenbar, bei seinen Zulieferern die Preise für kritische Komponenten des iPhone 18 Pro zu drücken.
- Demnach soll es Cupertino vor allem darum gehen, die OLED-Panels für die Display günstiger einzukaufen.
- Ungeachtet dessen dürften die Preise für Endkunden deutlich zulegen.
Apple soll für die kommenden iPhone-18-Pro-Modelle deutlich günstigere OLED-Displays beziehen können. Wie das südkoreanische Portal DealSite unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, hat der Konzern bei seinen Zulieferern Samsung und LG erhebliche Preisnachlässe durchgesetzt. Damit will Apple offenbar einen Teil der stark gestiegenen Kosten für Speicherchips kompensieren.
Besonders deutlich fällt die Preissenkung dem Bericht zufolge beim iPhone 18 Pro Max aus. Für dessen OLED-Panel soll Apple künftig rund 68 US-Dollar pro Stück bezahlen. Beim iPhone 17 Pro Max sollen Samsung und LG dagegen noch zwischen 110 und 120 Dollar je Display erhalten haben. Bereits im vergangenen Monat hatte The Elec über entsprechende Preisverhandlungen zwischen Apple und seinen Zulieferern berichtet.
Knappe Speicher setzen auch Apple zu
Hintergrund ist die anhaltende Verknappung von Speicherchips. Der massive Ausbau leistungsfähiger KI-Rechenzentren sorgt für eine hohe Nachfrage nach Speicher und hat die Preise für RAM deutlich steigen lassen. Davon sind auch Smartphone-Hersteller betroffen. Für Apple verteuert sich damit unter anderem die Produktion des iPhones.
Der Konzern versucht deshalb offenbar, die Mehrkosten bei anderen Komponenten aufzufangen. Niedrigere Einkaufspreise für Displays könnten den Kostenanstieg zumindest teilweise kompensieren. Apple-Chef Tim Cook hatte zuletzt ebenfalls erklärt, dass das Unternehmen mit niedrigeren Preisen bestimmter Nicht-Speicher-Komponenten rechnet, während die Belastungen durch höhere Speicherpreise weiter zunehmen dürften.
Trotz der Einsparungen bei den OLED-Panels könnten iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max teurer werden als ihre Vorgänger. Marktforscher rechnen in den USA mit möglichen Preissteigerungen von 200 bis 300 Dollar. Im oberen Szenario könnte das iPhone 18 Pro damit bei 1.399 Dollar und das Pro Max bei 1.499 Dollar starten.
Apple hatte bereits im Juni die Preise verschiedener Macs, iPads und weiterer Produkte angehoben, das iPhone jedoch zunächst ausgenommen. Sollten neben den Displays weitere Komponenten günstiger eingekauft werden können, könnte Apple den erwarteten Preisanstieg bei den neuen Pro-iPhones zumindest begrenzen.
Die Vorstellung des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max wird für September erwartet. Gleichzeitig soll Apple sein erstes faltbares iPhone präsentieren. Spätestens dann dürfte auch feststehen, in welchem Umfang die höheren Produktionskosten tatsächlich an die Kunden weitergegeben werden.


