Höhenverstellbare Schreibtische gehören für viele inzwischen ganz selbstverständlich zum Homeoffice. Praktisch allein reicht allerdings nicht immer: Gerade wenn der Arbeitsplatz Teil des Wohnraums ist, soll ein Schreibtisch auch optisch etwas hermachen. Genau hier setzt Esslinger mit dem VexelLine an.
Wir haben den höhenverstellbaren Schreibtisch in der Ausführung Nussbaum-Schwarz getestet. Zusätzlich kam die Esslinger Fokusleuchte zum Einsatz. Im Mittelpunkt unseres Tests steht allerdings ganz klar der VexelLine.
Nussbaum sorgt für einen hochwertigen Auftritt
Schon optisch hebt sich unser Testmodell von vielen klassischen höhenverstellbaren Schreibtischen ab. Statt einer schlichten weißen oder schwarzen Platte setzt der VexelLine auf eine Tischplatte in Nussbaumoptik.
In Verbindung mit dem schwarzen Gestell ergibt sich ein moderner, gleichzeitig aber wohnlicher Gesamteindruck. Gerade im Homeoffice gefällt uns diese Kombination gut, weil der Tisch weniger nach klassischem Büromöbel aussieht.
Der Aufbau gelingt problemlos
Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kommt naturgemäß in mehreren Einzelteilen. Entsprechend sollte man für den Aufbau etwas Platz einplanen.
Probleme hatten wir bei der Montage allerdings keine. Alle benötigten Teile passten sauber zusammen, jede Schraube ließ sich problemlos einsetzen und auch bei der Montage des Gestells gab es keine unangenehmen Überraschungen.
Gerade bei Möbeln dieser Größe ist das keineswegs selbstverständlich. Wenn Bohrungen nicht exakt sitzen oder Schrauben nur mit viel Kraft eingesetzt werden können, zieht sich ein Aufbau schnell unnötig in die Länge. Beim VexelLine war das nicht der Fall.
Auch Gestell und Technik machen bereits während der Montage einen soliden Eindruck.
Einen kleinen Kritikpunkt gibt es bei der Verpackung
Ganz ohne Kritik ging das Auspacken allerdings nicht über die Bühne.
Zum Schutz der Tischplatte verwendet Esslinger unter anderem Schaumstoffelemente an den Transportecken. Diese haben bei unserem Testgerät leider sichtbare Spuren auf der Tischplatte hinterlassen beziehungsweise etwas abgefärbt.
Dauerhafte Schäden konnten wir nicht feststellen. Die Rückstände lassen sich entfernen, allerdings braucht es dafür etwas Geduld und Reinigung.
Das ist kein großes Problem und ändert nichts an der Qualität des Tisches. Bei einem neuen Möbelstück hätten wir uns dennoch gewünscht, dass nach dem Auspacken nicht erst solche Spuren beseitigt werden müssen.
Höhenverstellung: genau so soll es sein
Im Alltag erfüllt der VexelLine seine wichtigste Aufgabe sehr souverän.
Die elektrische Höhenverstellung arbeitet gleichmäßig und mit einer angenehmen Geschwindigkeit. Auch bei der Geräuschentwicklung gibt es aus unserer Sicht wenig zu beanstanden. Der Tisch fährt hörbar hoch und herunter, bleibt dabei aber in einem völlig angemessenen Rahmen.
Gerade im Alltag ist entscheidend, dass die Verstellung zuverlässig funktioniert und nicht jedes Mal zum kleinen Ereignis wird. Genau das ist hier der Fall.
Das Bedienelement sitzt etwas weit hinten
Bei der Bedienung haben wir allerdings einen weiteren kleinen Kritikpunkt.
Das Bedienfeld sitzt für unseren Geschmack etwas weit hinten unter der Tischplatte. Dadurch muss man mit der Hand etwas weiter unter die Platte greifen, als es eigentlich notwendig wäre.
An der Funktion ändert das nichts und nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran. Eine Position etwas näher an der Vorderkante hätte uns im Alltag aber besser gefallen.
Durchdachtes Kabelmanagement
Ein Pluspunkt des VexelLine ist das Kabelmanagement unter beziehungsweise hinter der Tischplatte.
Die breite Kabelwanne bietet ausreichend Platz, um Steckdosenleisten, Netzteile und überschüssige Kabel weitgehend aus dem Blickfeld zu bekommen. Gerade bei einem Arbeitsplatz mit Notebook, Monitor, Ladegeräten und weiterer Technik ist das ausgesprochen praktisch.
Das gefällt uns deutlich besser als einfache nachträglich montierte Kabelhalter, die meist nur einen Teil der Leitungen aufnehmen.
Die Esslinger Fokusleuchte als Ergänzung
Zusätzlich zum Schreibtisch haben wir die Esslinger Fokusleuchte ausprobiert. Sie wird am hinteren Bereich des Arbeitsplatzes positioniert und leuchtet die Arbeitsfläche großflächig aus.
Im Alltag ergänzt sie den VexelLine gut, ohne dem Schreibtisch viel Platz wegzunehmen. Besonders an dunkleren Tagen oder abends sorgt die breite Ausleuchtung für eine angenehmere Arbeitsumgebung.
Trotzdem sehen wir die Fokusleuchte eher als optionales Komfort-Upgrade. Der Mittelpunkt des Setups bleibt klar der Schreibtisch selbst.
Unser Fazit zum Esslinger VexelLine
Der Esslinger VexelLine hat uns im Test insgesamt überzeugt.
Besonders gut gefällt uns die Kombination aus Funktion und Optik. Die nussbraune Tischplatte wirkt deutlich wohnlicher als viele klassische Bürotische und macht den VexelLine gerade für ein Homeoffice interessant, das nicht wie ein typischer Büroarbeitsplatz aussehen soll.
Auch beim Aufbau gibt es wenig zu kritisieren. Alle Bauteile passten sauber zusammen und die Montage verlief ohne Probleme.
Die elektrische Höhenverstellung arbeitet zuverlässig, ausreichend schnell und angenehm leise. Dazu kommt ein sinnvolles Kabelmanagement, das im Alltag tatsächlich einen Unterschied macht.
Ganz ohne Schwächen ist der Tisch dennoch nicht. Die vom Verpackungsmaterial hinterlassenen Rückstände auf der Tischplatte hätten wir bei einem neuen Produkt gerne vermieden. Außerdem sitzt das Bedienelement aus unserer Sicht etwas zu weit hinten.
Beides sind allerdings vergleichsweise kleine Kritikpunkte.
Wer einen hochwertig wirkenden, höhenverstellbaren Schreibtisch sucht und dabei nicht nur auf Ergonomie, sondern auch auf das Design achtet, bekommt mit dem Esslinger VexelLine eine sehr interessante Lösung. Besonders die von uns getestete Kombination aus Nussbaumplatte und schwarzem Gestell macht optisch einiges her.





