Version 9 brachte im Juni die KI in die App, und schon jetzt legt Controller für HomeKit nach. Version 10 ist laut Entwickler das bislang größte Update der App-Geschichte. Es kommt pünktlich zur Vorstellung des HomeView und dreht sich ganz um die Frage, wie sich das eigene Apple Home individuell darstellen lässt.
Das sticht besonders heraus
Yannick und sein Team von acasa Software haben sich für diese Version vorgenommen, dass jeder Haushalt sein Zuhause so sieht, wie es ihm passt. Zwei Neuerungen tragen das Update. Die erste sind die Dashboards: Aus mehr als 25 Kacheltypen baut ihr euch eigene Ansichten zusammen, und das pro Haus, pro Person oder sogar pro Gerät. Wer keine Lust auf Kleinarbeit hat, beschreibt seine Wunschansicht in einem Satz und lässt die Controller-KI einen Entwurf anlegen. Den könnt ihr danach frei weiterbearbeiten. Die zweite Neuerung ist Home Sharing. Damit lässt sich die komplette Controller-Einrichtung erstmals mit dem Haushalt teilen, und zwar für jede Person separat. Gerade das dürfte in vielen Familien gut ankommen: Wer nur ein paar Lampen schalten soll, bekommt auf Wunsch ausschließlich die freigegebenen Dashboards zu sehen und landet gar nicht erst in den Tiefen der Einstellungen. Interessant ist außerdem der neue Grundriss aus einem Bild. In Version 9 war für den Floor Plan noch ein LiDAR-Sensor Pflicht, diese Hürde fällt jetzt weg. Hier alle Neuerungen im Überblick:
Dashboards
- Stellt euch eigene Kachelansichten zusammen, pro Haus, pro Person und bei Bedarf sogar pro Gerät.
Über 25 Kachelvarianten
- Geräte, Szenen, Workflows, Uhrzeit, Wetter, Kalender, Diagramme und Batteriewarnungen in fünf Standardgrößen oder frei im Raster platziert.
KI-Entwurf
- Ein Satz genügt, und die Controller-KI legt Bereiche und Kacheln an. Alles bleibt anschließend editierbar.
Sichtbarkeitsbedingungen
- Kacheln oder ganze Bereiche erscheinen nur, wenn sie gebraucht werden. Das lässt sich an Uhrzeit, Wochentag, Wetter, Kalender, Sonnenstand oder Gerätezustände knüpfen.
Home Sharing
- Teilt eure Einrichtung mit dem Haushalt und legt pro Person fest, ob sie die ganze App oder nur ausgewählte Dashboards sieht.
Neue Suche
- Sie findet Geräte, Räume, Szenen, Workflows, Grundrisse und Einstellungen auch über die enthaltenen Geräte und hinterlegten Aktionen, nicht nur über den Namen.
Grundriss aus einem Bild
- Ein eigenes Bild dient als Grundriss, auf dem ihr eure Geräte platziert. LiDAR ist dafür nicht nötig.
3D-Grundriss
- Jetzt mit Dunkelmodus und neuen Gesten zum Drehen, Zoomen und Kippen.
Widget „Dashboard öffnen“
- Startet jedes Dashboard direkt vom Home-Bildschirm.
Kürzere Ladezeiten
- Vor allem große Häuser mit Controller Hub laden schneller. Dazu kommen zahlreiche kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen.
Preise und Verfügbarkeit
Für Bestandskunden ist das Update kostenfrei und strenggenommen wird bereits 10.0.2 angeboten. Controller läuft als Universal-App auf iPhone, iPad, Mac, Apple TV und Apple Watch. Neueinsteiger können die App sieben Tage ab dem ersten Download ausprobieren. Bei den Preisen gibt es zwei Stufen. Controller Essentials kostet 4,99 Euro im Monat oder 39,99 Euro im Jahr, alternativ gibt es einmalig 99,99 Euro für die Lifetime-Lizenz. Controller Plus liegt bei 8,99 Euro monatlich oder 79,99 Euro jährlich. Beide Varianten lassen sich ohne Aufpreis über die Familienfreigabe mit bis zu sechs Personen nutzen. Das passt gut zum neuen Home Sharing. Günstig ist die App damit nach wie vor nicht. Mit Dashboards und Home Sharing schließt sie aber genau die Lücken, die Apples Home-App seit Jahren offenlässt.
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